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Kunst AG
Eingestellt am 25. 06. 2015 12:52


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Herbert Schmelz
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KUNST AG

Kunstbiennale in Venedig 2015
Bemerkungen zum Krisenmanagement des Kunstmarkts: Befreiungsversuch aus der Zwangsjacke des Fetischismus

„Ich stelle Ideen aus, nicht Waren“. Okwui Enwezor (*1) lĂ€sst hier anklingen, was Ausstellungsmacher bewegt. Hans Eichel (*2) schneidet in seiner Geschichte der Kasseler documenta die öffentliche Darbietung von Kunstwerken und deren sich verĂ€ndernde Austauschformen an; die herrschende Politik mit dem geplanten ‚Kulturgutschutzgesetz‘ sieht genauer auf die EigentumsverhĂ€ltnisse, - nachdem wir Zeugen der skandalisierten Nazi-Raubkunst AffĂ€re waren (Fall Cornelius Gurlitt). Beim diesjĂ€hrigen ‚Event‘ in der Lagunenstadt geht es angeblich um eine Art Gegenpol zum ‚Hyperkapitalismus‘ des Kunstmarkts.

Enwezor: Intention sei ‚didaktisch‘ vor allem gegen den apolitischen Schein der Kunstwerke gerichtet und nicht den ‚privaten Interessen‘ des Marktes verhaftet. Er agiere somit im Interesse der Öffentlichkeit. Gerade in einer Zeit tiefen Unbehagens genĂŒge es nicht, Kunstwerke bloß zu prĂ€sentieren. Aktuell sei es nötig, kritische Ideen, die auf VerĂ€nderung gegebener VerhĂ€ltnisse zielen, in den reflexiven Gebrauch unsres Hirns zu nehmen. Dem ‚Hyperkapitalismus‘ setze er Das Kapital von Karl Marx (*3) entgegen. Auf diese Weise habe der Kunstinteressierte sieben Monate lang tĂ€glich Gelegenheit, Sprechern auf der BĂŒhne zuzuhören, „wie sie emotionslos die trockene Wirtschaftstheorie von Marx herunterlesen“. Das sei „einfach toll“.

Der Kunstkurator möchte eine „klare Unterscheidung“ zwischen den Begriffen Idee und Ware geltend machen. Darin folgen wir ihm nur bedingt. Denn die Warenanalyse greift zum Seziermesser, weil sie wissen will, was die gesellschaftliche Warenproduktion den Individuen bedeutet. Insbesondere will sie herausfinden, welche gegensĂ€tzlichen Funktionen Ware erfahrungsgemĂ€ĂŸ im menschlichen Getriebe und den jeweiligen LebensverhĂ€ltnissen erfĂŒllt.

Von Anfang an ist klar, dass von der Vielfalt der Warenwelt zu sprechen nicht heißen kann, einseitig ĂŒber Dinge, ihre materielle Beschaffenheit, ihre NĂŒtzlichkeit, Schönheit u. s. w. zu palavern. In dieser Beziehung sind die Dinge, ob sie ihrer Natur nach materiell oder immateriell strukturiert, nur virtuell Waren. Ihre Form als Tauschwert wird im zu zahlenden Preis greifbar und vergleichbar mit den Preisen anderer Waren. Ihr Nutzen im Rahmen menschlicher ErwĂ€gungen ist jedoch eine offene, scheinbar dunkle Frage Frage.

Und in dieser Hinsicht spiegelt die Tatsache, dass sie Menschenwerk sind wie der Mensch selbst, den historisch-kulturellen Prozess der Selbsterschaffung auf dem Hintergrund der Evolution wider. Waren tauchen gleichsam in diesem Prozess als Hieroglyphen auf. Sie wirklich zu verstehen, heißt, ihre Produktionsformen und -umstĂ€nde herauszufinden, das VerhĂ€ltnis der beiden Faktoren, die sie konstituieren, als Gebrauchswert und Tauschwert darzustellen und kritisch zu entschlĂŒsseln.

Mit diesem Tun könnte uns allmĂ€hlich dĂ€mmern, was hinter der ‚selbst verschuldeten UnmĂŒndigkeit‘ steckt, an der AufklĂ€rung sisyphoshaft sich abarbeitet. Dieses mĂŒhsame GeschĂ€ft stellt die reale Verallgemeinerung der ‚brotlosen Kunst‘ als irrationalen Gegensatz dem teils hochpreisigen Kunstmarkt gegenĂŒber. Hier ist die Existenz der Kunstproduzenten zunĂ€chst egal. Ihre BedĂŒrfnisse, Nöte, Ideen treffen auf MĂ€zenaten, Liebhaber u.s.w., denen es lieber ist, Kunsttempeln eine finanzielle Basis zu verschaffen, als humane Probleme direkt aufzuarbeiten, - was nicht als Moralverstoß gelten muss.

Damit einhergehend ist traditionell besonders der Klub der ‚Superreichen‘ bemĂŒht, seine Vermögen der natĂŒrlichen Entwertungstendenz (Konkurrenz) zu entziehen. So sind superteure Immobilien, Kunstwerke, Liebhabereien in dem Maße begehrt, wie ihr Erwerb in bequemer Weise das Gewissen tĂ€uschen kann. Denn Aneignung und VerĂ€ußerung ‚bleibender Werte‘ folgen der Illusion, den Leichengeruch der autoritĂ€r bornierten Produktionsweise vertreiben zu können.

Die kritische Idee befasst sich mit dem Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Und das ist auch der Grund, weshalb unser venezianischer Kunstkurator aus MĂŒnchen die Analytiker (Analysten) Karl Marx und Walter Benjamin (*4) ins Spiel bringt. Hier wiederum flammt das so oft enttĂ€uschte Vertrauen in aufklĂ€rerische Ideen auf, die periodisch neue AnlĂ€ufe starten als gelĂ€uterter politischer Wille, um der PrĂ€sentation der Kunst einen vielleicht heilsamen Stachel zu verschaffen.

Die Hochkonjunkturen des Kunstbetriebs konfrontieren uns mit Kunstwerken im alltĂ€glichen gesellschaftlichen Umgang. Aber verstehen wir diesen Schwall an Bild- und Tonmaterial? Was können wir ĂŒber die SchĂ€rfung kritischen Bewusstseins hinaus tun, um die allgegenwĂ€rtigen VerblendungszusammenhĂ€nge zu durchbrechen?

Was zĂ€hlt die Tatsache, dass wir im umfassenderen historischen Zusammenhang bei Platon, Aristoteles, Epikur tief in der Kreide stehen, gegen die durchtriebenen SprĂŒche von Vertragstreue und PflichterfĂŒllung, womit die Griechen gedrĂŒckt werden? Wie gehen wir mit der ambivalenten Tatsache des schleichenden Prozesses der Degradierung der lebendigen Arbeitskraft um? Warum gestehen wir uns nicht ein, dass eben unser Arbeitsvermögen als Ware auf MĂ€rkten gehandelt wird, und in spezieller Sklaverei der heute herrschenden LebensverhĂ€ltnisse mĂŒnden kann? Wird dieser Prozess von den politischen Gewalten nur benutzt, um unsere Unterwerfung unter den Mythos der bestmöglichen, alternativlosen Welt festzuschreiben?

Sehen wir gelassen, dass es wohl die lebenden und arbeitenden Generationen sein werden, welche all die schwer wiegenden Fragen entscheiden, die um die Verbesserung der menschlichen Existenzbedingungen kreisen. Und genießen wir, zusammen mit den Besuchern der venezianischen Kunstausstellung 2015, fĂŒr einen Moment trockene Wirtschaftstheorie zum Thema eines unwiderstehlichen Charakterzugs von WARE, ihrem Fetischcharakter.

„Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverstĂ€ndliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, dass sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken. Soweit sie Gebrauchswert, ist nichts Mysteriöses an ihr, ob ich sie nun unter dem Gesichtspunkt betrachte, dass sie durch ihre Eigenschaften menschliche BedĂŒrfnisse befriedigt oder diese Eigenschaften erst als Produkt menschlicher Arbeit erhĂ€lt. Es ist sinnenklar, dass der Mensch durch seine TĂ€tigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm nĂŒtzlichen Weise verĂ€ndert. Die Form des Holzes z.B. wird verĂ€ndert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinĂ€res sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich ĂŒbersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen FĂŒĂŸen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen anderen Waren gegenĂŒber auf den Kopf, und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien StĂŒcken zu tanzen begĂ€nne. Man erinnert sich, dass China und die Tische zu tanzen anfingen, als alle ĂŒbrige Welt still zu stehen schien – um die andern zu ermutigen.

Der mystische Charakter der Ware entspringt also nicht aus ihrem Gebrauchswert. Er entspringt ebenso wenig aus dem Inhalt der Wertbestimmungen. Denn erstens, wie verschieden die nĂŒtzlichen Arbeiten oder produktiven TĂ€tigkeiten sein mögen, es ist eine physiologische Wahrheit, dass sie Funktionen des menschlichen Organismus sind, und dass jede solche Funktion, welches immer ihr Inhalt und ihre Form, wesentlich Verausgabung von menschlichem Hirn, Nerv, Muskel, Sinnesorgan usw. ist. Was zweitens der Bestimmung der WertgrĂ¶ĂŸe zugrunde liegt, die Zeitdauer jener Verausgabung, oder die QuantitĂ€t der Arbeit, so ist die QuantitĂ€t sogar sinnfĂ€llig von der QualitĂ€t der Arbeit unterscheidbar. In allen ZustĂ€nden musste die Arbeitszeit, welche die Produktion der Lebensmittel kostet, den Menschen interessieren, obgleich nicht gleichmĂ€ĂŸig auf verschiedenen Entwicklungsstufen. Endlich, sobald die Menschen in irgendeiner Weise fĂŒreinander arbeiten, erhĂ€lt ihre Arbeit auch eine gesellschaftliche Form.

Woher entspringt also der rĂ€tselhafte Charakter des Arbeitsprodukts, sobald es Warenform annimmt? Offenbar aus dieser Form selbst. Die Gleichheit der menschlichen Arbeiten erhĂ€lt die sachliche Form der gleichen WertgegenstĂ€ndlichkeit der Arbeitsprodukte, das Maß der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft durch ihre Zeitdauer erhĂ€lt die Form der WertgrĂ¶ĂŸe der Arbeitsprodukte, endlich die VerhĂ€ltnisse der Produzenten, worin jene gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Arbeiten betĂ€tigt werden, erhalten die Form eines gesellschaftlichen VerhĂ€ltnisses der Arbeitsprodukte.

Das Geheimnisvolle der Warenform besteht also einfach darin, dass sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eigenen Arbeit als gegenstĂ€ndliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurĂŒckspiegelt, daher auch das gesellschaftliche VerhĂ€ltnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein außer ihnen existierendes gesellschaftliches VerhĂ€ltnis von GegenstĂ€nden. Durch diese Vertauschung werden die Arbeitsprodukte Waren, sinnlich ĂŒbersinnliche oder gesellschaftliche Dinge. So stellt sich der Lichteindruck eines Dings auf den Sehnerv nicht als subjektiver Reiz des Sehnervs selbst, sondern als gegenstĂ€ndliche Form eines Dings außerhalb des Auges dar. Aber beim Sehen wird wirklich Licht von einem Ding, dem Ă€ußeren Gegenstand, auf ein anderes Ding, das Auge, geworfen. Es ist ein physisches VerhĂ€ltnis zwischen physischen Dingen. Dagegen hat die Warenform und das WertverhĂ€ltnis der Arbeitsprodukte, worin sie sich darstellt, mit ihrer physischen Natur und den daraus entspringenden dinglichen Beziehungen absolut nichts zu schaffen. Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche VerhĂ€ltnis der Menschen selbst, welches hier fĂŒr sie die phantasmagorische Form eines VerhĂ€ltnisses von Dingen annimmt. Um daher eine Analogie zu finden, mĂŒssen wir in die Nebelregion der religiösen Welt flĂŒchten. Hier scheinen die Produkte des menschlichen Kopfes mit eigenem Leben begabte, untereinander und mit den Menschen in VerhĂ€ltnis stehende selbstĂ€ndige Gestalten. So in der Warenwelt die Produkte der menschlichen Hand. Dies nenne ich den Fetischismus, der den Arbeitsprodukten anklebt, sobald sie als Waren produziert werden, und der daher von der Warenproduktion unzertrennlich ist. 


Die Menschen beziehen also ihre Arbeitsprodukte nicht aufeinander als Werte, weil diese Sachen ihnen als bloß sachliche HĂŒllen gleichartig menschlicher Arbeit gelten. Umgekehrt. Indem sie ihre verschiedenartigen Produkte einander im Austausch als Werte gleichsetzen, setzen sie ihre verschiedenen Arbeiten einander als menschliche Arbeit gleich. Sie wissen das nicht, aber sie tun es. 
“ (*5)

Im Zuge der Verallgemeinerung und Intensivierung der Warenproduktion findet nicht nur eine produktivere Organisation der ArbeitsverhĂ€ltnisse statt, sondern auch ein tendenziell gleichmacherischer Vollzug der Arbeit, die mehr und mehr abstrakt wissenschaftliche Elemente in sich aufnehmen muss. Das macht unser Leben nicht automatisch irgendwie besser. Der Markt und der marktmĂ€ĂŸige Austausch einer sich stetig erweiternden Produktpallette werden fĂŒr die Schichten der Gesellschaft und das Individuum noch schwerer durchschaubar als in den ersten Jahrzehnten der industriellen Revolution.

Wenn nun von den „100 MĂ€chtigsten im Kunstbetrieb“, oder von einer der reichsten Familien in Deutschland die Rede ist, der es gelingt, fĂŒr einen Schadenersatz in Höhe von 20 Mio. Euro einen KunsthĂ€ndler durch Gerichtsbeschluss hinter Gitter zu bringen; von Galerien und AuktionshĂ€usern (Sotheby’s und Christie‘s ) geradezu geschwĂ€rmt wird , die sich auf Impressionisten und Kunst des 20 Jahrhunderts spezialisiert haben, und innerhalb weniger Tage MilliardenumsĂ€tze machen, wenn wir also solche Nachrichten vernehmen, dann darf uns klar sein, dass es kaum ein Lebenszeichen gibt, welches nicht der Kapitalverwertung unterliegt. Dieses potenziell totalitĂ€re VerhĂ€ltnis anders ausgedrĂŒckt: Steht außerhalb von Nischenexistenz kein QuĂ€ntchen dieses Kunstprodukts der modernen Gesellschaft (Kapital) zur VerfĂŒgung, wird die Initiative von Menschen kaum nachhaltig FrĂŒchte tragen. Die allgemeine Verwertung von Kapital, von der auch mit Bezug auf den Kunstbetrieb zu reden ist, teilt sich den Arbeitenden wie den von der Arbeit Ausgeschlossenen als Notwendigkeit mit, an der Geld- und Schuldenverteilungsmaschinerie der Staaten im Zwiespalt von Freiheit und Zwang teilzunehmen und teilzuhaben. Sie haben tendenziell nur noch virtuell ganz handgreifliche Produkte vor Augen, wenn sie in den gesellschaftlich-staatlich- anarchisch regulierten Veranstaltungen ihre verschiedenen Arbeiten einander als menschliche Arbeit gleichsetzen. Und sie fragen sich nicht selten, inwieweit die Funktionen ihres Tuns ihnen in angemessener Weise wirklich klar sind.

Marxens Warenanalyse im politisch-gesellschaftlichen Zusammenhang ist immer noch aktuell. Der Fetischcharakter der Waren darf als Medium der Werbeindustrie gelten, da in diese komplexen Produktionsprozesse die kollektive Kompetenz der Menschen eingeflossen ist, ihr Handeln zu deuten. Politische BewĂ€ltigungsversuche der globalen Wirtschaftskrise erinnern an BemĂŒhungen, den menschlichen TrĂ€umen auf die Spur zu kommen, um sie therapeutisch zu nutzen. Wir können jedoch nicht mehr, wie der eilend bemĂŒhte Marx im 19. Jahrhundert, von der ‚sinnenklaren‘ Erkenntnis ausgehen, dass der Mensch die Naturstoffe bloß in einer ‚ihm nĂŒtzlichen Weise‘ verĂ€ndert. Er tut mehr. Unter UmstĂ€nden beschĂ€digt er seine Existenzgrundlagen im ignoranten Wissen um die Tatsachen. Geld- und Finanzwirtschaft, mit denen das Moderleben des kapitalistischen Arbeits- und Politiksystems verlĂ€ngert wird, wie in der Klinik das Leben der ‚natĂŒrlichen Person‘, alimentieren den Kunstbetrieb. Sie sind offenbar noch nicht voll begriffen. In Venedig könnten mehrsprachige Lesungen Impulse zum VorverstĂ€ndnis erzeugen. Allerdings: Der herrschenden Tendenz immer hinterher zu hecheln, um Zeit zu kaufen, genĂŒgt wohl nicht mehr. (*6)


(*1)Prominenter Manager des globalisierten Kunstbetriebs im Interview der Frankfurter Rundschau vom 20. Mai 2015
(*2)Hans Eichel, 60 Jahre documenta Die lokale Geschichte einer Globalisierung, Berlin/Kassel 2015
(*3)Der erste Band (von 3) erschien 1867: Kritik der politischen Ökonomie Der Produktionsprozess des Kapitals
(*4)Walter Benjamin Illuminationen , Frankfurt a. M. 1969, S.148
(*5) Karl Marx Das Kapital Kritik der politischen Ökonomie Der Produktionsprozess des Kapitals, Berlin 1961, S.76-78
(*6)Wolfgang Streeck Gekaufte Zeit Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus, Berlin 2013


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Ernst H.Stiebeling,EHS

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