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Leselupe.de > Gereimtes
Kurven meines Weges
Eingestellt am 01. 12. 2004 23:11


Autor
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Nimroc
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2004

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Kurven meines Weges

Frau meines Lebens.
Du bist reich an Kurven meines Weges,
die bewegend mich verf├╝hren,
meine einsame Stra├če zu verlassen.


Wesen meines lebens.
Das Hin und Her deines Ganges,
wiegt mich in deiner Grazie.
Erkl├Ąre mir deine Geographie.


Die falsche Stra├če vor dir,
der ich folgte,
war ich schon gewohnt.
Wie sollte ich wissen,
dass der Himmel blau ist,
wenn ich immer gefangen war !


Kastanienbraunes Haar
im Bett verloren und gefunden.
Unser Tanz, unsere Liebe.
Deine Augen fangen meine
unverge├člich und verwirrend.
Sagen es mir, zeigen es mir
wenn ich mich jetzt verliere
dann habe ich mich endlich gefunden.


Peter Picolin

__________________
ÔÇ×Alles beginnt mit einem M├Ąrchen, weil M├Ąrchen Tr├Ąume sind, die die Realit├Ąt beherzigen. Einmal Augen auf, einmal Augen zu ÔÇŽ, ein Augenblick gen├╝gt, um die Ewigkeit zu verbergen, oder zu ver├Ąndern.

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Hallo Nimroc,

dein Text reizt mich leider ├╝berhaupt nicht. Es gibt zwar keinen wirklichen Punkt, wo ich sagen w├╝rde: Diese oder jene Formulierung ist unpassend. Mich pers├Ânlich inspiriert das Gedicht einfach nicht. Entschuldige, ich wei├č, das ist kein qualifizierter Kommentar - aber ich wollte meine Bewertung nicht alleine stehen lassen.

quote:
Erkl├Ąre mir deine Geographie ?
Warum das Fragezeichen?

LG,
presque_rien

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Nimroc
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2004

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"?" hat sich herein geschm├╝gelt.

Danke f├╝r deine Kritik.

Vielleicht hilft dir diese Gedicht zu verstehen:
Ich bin in Rio de Janeiro geboren dort bewegen sich die Frauen "anders".
K├Ârperbetonnt, sinnlich und nicht wie ein "Mann".
Sie tanzen mehr als sie sich bewegen, samba - like.
Hilft dir das?

__________________
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lapismont
Foren-Redakteur
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Hallo Nimroc!

"Kurven meines Weges

Frau meines Lebens.
Du bist reich an Kurven meines Weges,
die bewegend mich verf├╝hren,
meine einsame Stra├če zu verlassen."
Den Satz mal in Klartext:
Die Frau hat bewegende Kurven seines Weges die ihn verf├╝hren, seine einsame Stra├če zu verlassen.
Hier solltest Du Dich entscheiden, auf welcher Seite der Metapher Du bleiben willst. Stra├če, Kurve, Weg rutschen hier zusammen ohne dasselbe zu meinen.

"Wesen meines Lebens.
Das Hin und Her deines Ganges,
wiegt mich in deiner Grazie.
Erkl├Ąre mir deine Geographie."
Das Hin und Her wiegt ihn in der Grazie. Das klingt nach einem sehr schiefen Bild. Man wiegt etwas in Armen - zum Beispiel. Deine Variante ergibt f├╝r mich keinen Sinn.

"Die falsche Stra├če,
der vor dir ich folgte,"
Was meinst Du hier?
Vielleicht:
Die falsche Stra├če vor dir,
der ich folgte?

"war ich schon gewohnt -
wie sollte ich wissen,
dass der Himmel blau ist,
wenn ich immer gefangen war !"
Stra├čen sind gew├Âhnlich drau├čen und unter freiem Himmel. Der Zusammenhang ist hier unklar. Warum war der Himel f├╝r ihn nicht sichtbar?

"Kastanienbraunes Haar
im Bett verloren und gefunden."
Wof├╝r steht dieses Haar?

"Unser Tanz, unsere Liebe."
Was ist damit?

"Deine Augen fangen meine
unverge├člich und verwirrend.
Sagen es mir, zeigen es mir
wenn ich mich jetzt verliere
dann habe ich mich endlich gefunden."

In der jetzigen Form ist Dein Text schwer zu lesen.

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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Nimroc
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2004

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Hey Lap,
Das hat mir sch├Ân ein ganze Stuck weiter gebracht.
Vielen Dank.
Hier zu deine Fragen:

"Frau meines Lebens.
Du bist reich an Kurven meines Weges,
die bewegend mich verf├╝hren,
meine einsame Stra├če zu verlassen."
Den Satz mal in Klartext:
Die Frau hat bewegende Kurven seines Weges die ihn verf├╝hren, seine einsame Stra├če zu verlassen.
Hier solltest Du Dich entscheiden, auf welcher Seite der Metapher Du bleiben willst. Stra├če, Kurve, Weg rutschen hier zusammen ohne dasselbe zu meinen."

Eine frau mit weibliche kurven sinnlich bewegend
mein Weg kreuzt.
Allein ihre Gang verf├╝hrt mich zu anzusprechen.
Ihre Gang gib mir Mut mein Weg "der Single sein" zu verlassen um sie anzusprechen?
Zu dick aufgetragen? Oder zu "kodiert"?

"Wesen meines Lebens.
Das Hin und Her deines Ganges,
wiegt mich in deiner Grazie.
Erkl├Ąre mir deine Geographie."
Das Hin und Her wiegt ihn in der Grazie. Das klingt nach einem sehr schiefen Bild. Man wiegt etwas in Armen - zum Beispiel. Deine Variante ergibt f├╝r mich keinen Sinn. "

Das "Wiegen" wird auch auf ein Scho├č gemacht, auch auf ein Bett. Das "Wiegen" hier hat mehr mit "Sch├╝tz" oder "Geborgenheit", sich wieder "frei" wie ein Kind" zu tun, und weniger mit der Akt des baby wiegen, ausser man versteht unter "zu Bett legen" dann passt es f├╝r mich.

Das "erkl├Ąre mir deine Geographie" hat imo mit ein
genaueres Partner Plan zu zeichnen, sowohl Erogenenzonen wie ihre Seele zu erkl├Ąren. Geographie Geo = Gaya = Erde = Salz des Lebens in dem Fall. Ist auch als "twist" in die Sprache gemeint.
Zu "hoch" aufgelegt vieleicht?

"Die falsche Stra├če,
der vor dir ich folgte,"
Was meinst Du hier?
Vielleicht:
Die falsche Stra├če vor dir,
der ich folgte?

H├Ârt sich auch f├╝r mich besser, es gef├Ąllt mir sogar sehr. Vielen dank. Werde gleich ├Ąndern 8)

"war ich schon gewohnt -
wie sollte ich wissen,
dass der Himmel blau ist,
wenn ich immer gefangen war !"
Stra├čen sind gew├Âhnlich drau├čen und unter freiem Himmel. Der Zusammenhang ist hier unklar. Warum war der Himel f├╝r ihn nicht sichtbar?
Stra├čen f├╝hren auch bekanntlich zu neue Ortschaften, aber eine "falsche Stra├če" weil "falsch" ist, k├Ânnte auch unter der Erde sein, ein Tunnel. W├Ąre "sie" nicht dann das Lichtlein am Ende diese Tunnel?
Wurde er dann nicht endlich seinen Augen nach Oben richten und erkennen dass der Himmel blau ist? Weil er erstmalig zweifel regte, hat er hinterfragt und genau um sich geschaut, vieleicht erstes mal nach oben zum Himmel. Seine Augen waren am boden verhaftet?
F├╝r mich pass diese Bild hier gut. Die Zusammenhang ist auch klar, wenn nicht wieder kodiert.
Seine augen waren am Boden gefangen, er folgte diese eine Weg, und er schaute nie nach oben. Er sah nie der Himmel. Sie war sein Himmel und seine Befreiung und schmeckte blau.
Interessant! Danke!

"Kastanienbraunes Haar
im Bett verloren und gefunden."
Wof├╝r steht dieses Haar?

"Unser Tanz, unsere Liebe."
Was ist damit?

Ihre Haar haben die Farbe braun und als sie ihren "Verstand" im Bett verlieren, eine Choreographie
beide K├Ârper, Sex als Tanz, als Liebe dargestellt, blieben im Bett nach der Apocalypse ein paar ihre lange Haare
dort liegen.

"Deine Augen fangen meine
unverge├člich und verwirrend.
Sagen es mir, zeigen es mir
wenn ich mich jetzt verliere
dann habe ich mich endlich gefunden."

Ihre Haar Beispiel folgend verliert er sie sich, das alte "Ich" stirbt, und er wird als eine "neue - Ich" geboren.
Ein Mann in liebe. Die Character hat sich ge├Ąndert.
Er verliert sie sich in "liebliche" Beschreibungen
ihren Haar, Ihr Augen. Liebe so intensiv das weh tut, macht dies. Diese Momenten sind f├╝r Ihn wie eine Erkentnisse dass er obwohl so intensiv erlebt das verwirrt, niemals vergessen wird.

Wie du gut erkennen kannst, mir mangelt an der Grammatik und die Verst├Ąndniss f├╝r euer Sprache Nuancen.

War aber eine Tolle Kritik Lap!
Vielen Dank. 8)




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ÔÇ×Alles beginnt mit einem M├Ąrchen, weil M├Ąrchen Tr├Ąume sind, die die Realit├Ąt beherzigen. Einmal Augen auf, einmal Augen zu ÔÇŽ, ein Augenblick gen├╝gt, um die Ewigkeit zu verbergen, oder zu ver├Ąndern.

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Nimroc,
also mehrfach lesen mu├čte ich Dein Gedicht auch. Aber das ist ja nicht verkehrt!
Vieles mag am Anfang unverst├Ąndlich wirken, verwirren, aber eine Strophe hatte f├╝r mich sofort eine klare Aussage:

quote:
Die falsche Stra├če vor dir,
der ich folgte,
war ich schon gewohnt.
Wie sollte ich wissen,
dass der Himmel blau ist,
wenn ich immer gefangen war !
Die finde ich echt gelungen!Bei allem Anderen hat Lap's Kritik und Deine darauf folgende Erkl├Ąrung geholfen. Ich finde es allerdings schade, wenn man seine Gedichte erkl├Ąren mu├č, damit die Leser sie verstehen. (Aber das passiert leider auch mir hin und wieder.)
Also viel Spa├č weiterhin.
Liebe Gr├╝├če IKT

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