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Leselupe.de > Ungereimtes
Kurzer Zweifel
Eingestellt am 08. 11. 2005 04:49


Autor
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tho schett
???
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Kurzer Zweifel

Als ob ein kleiner Spalt sich manchmal öffnet.
Und in ein altes Bild von Wirklichkeit hinein,
da wird mir plötzlich alles Schein...

Ein Spalt von Zweifel: Ist das denn?
Zum hunderttausendsten Mal angesehn.
Das Selbst-Verständliche wie:
"Alles hinter einem lassen".

Alles? - Was?
Hinter einem?
Wo und hinter wem?

So, als ob da gar nichts sei.
Und alles nur Gedanke!
__________________
©thosche

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Stoffel
gesperrt
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Moin Tho,

und auch von mir herzlich Willkommen und Gr√ľ√üe nach dem sch√∂nen Bregenz

Ich war nat√ľrlich neugierig. *smile*

Ja,und gleich dann mal die Frage, wieso "Als ob"? Und wieso nicht "Also w√ľrde sich ein kleiner Spalt √∂ffnen"? Oder eher
"Ein kleiner Spalt manchmal nur..." Denn der kleine Zweifel ist doch da. Also nicht "als ob".

Ok, dann viel Spass hier
lG
Sanne

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tho schett
???
Registriert: Oct 2005

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Hallo Sanne!

Erst mal Danke f√ľr deine Neugier und f√ľr das Willkommen! Ich freue mich √ľber die erste Reaktion auf meinen Beitrag.

Zu deinen Fragen und Verbesserungsvorschlägen:

"Als ob" hat einmal einen rhytmisch motivierten Hintergrund. "Ein kleiner Spalt manchmal nur" w√ľrde sich in den Fluss nicht einf√ľgen. Aber es geht um ein Weiteres: "Als ob" soll das Element des Zweifels noch zus√§tzlich verst√§rken. Dazu kommt, dass es sich ja um eine Bedeutung im √ľbertragenen Sinn handelt, und da nicht wirklich irgendwo ein Spalt vorkommt.

Vielen Dank nochmal!

tho

__________________
©thosche

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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Hallo,

ja, versteh schon.
Vielleicht mag ich das "als ob" nicht.
Keine Ahnung wieso.
Oder eher dann "als w√ľrde"

So, noch einen schönen Abend
lG
Sanne

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MH
Routinierter Autor
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hallo tho schett,

inhaltlich ein interessanter text, form und rythmischer aufbau - auch wenn dieser hier eher zweitrangig erscheint - passen meiner meinung nach auch.

der anfang ist sprachlich aber irref√ľhrend, zumindest in meiner leseart.

Als ob ein kleiner Spalt sich manchmal öffnet.
Und in ein altes Bild von Wirklichkeit hinein,
da wird mir plötzlich alles Schein...

lese ich etwa als

Als ob ein kleiner Spalt sich manchmal öffnet,
in ein altes Bild von Wirklichkeit hinein.
so wird mir plötzlich alles Schein...

das und passt hier nicht, es findet in diesem satz nämlich keine fortsetzung. worauf bezieht sich das "wird"?
"in ein ... wird mir ... schein" er"scheint" mir schlicht
und einfach falsch.

ausserdem empfinde ich "hunderttausendsten" als unwort, weil es den textfluss und den rythmus durcheinander bringt.

sorry falls das nach √ľbertriebener genauigkeit klingt, aber ich finde dieses gedicht hats in seiner gesamtheit verdient.

mfgMH
__________________
Aberglaube bringt Ungl√ľck.

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tho schett
???
Registriert: Oct 2005

Werke: 36
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Re: hallo tho schett,

Hallo MH!

Danke f√ľr die Kritik! Ich nehme sie ernst, obwohl ich den ersten Teil davon ehrlich gesagt nicht verstehe.

Das "Und" hat f√ľr mich in erster Linie rhytmischen Charakter. Bei Weglassung kommt das Gedicht meiner Meinung nach ins holpern. Dass das "und" keine Verbindung zur n√§chsten Zeile herstellt, sehe ich nicht so. Was vielleicht zu diesem Eindruck beitr√§gt ist, dass die erste Zeile mit einem Punkt abgeschlossen wird, und das nachfolgende "und" als Satzanfang, gro√ü geschrieben, nat√ľrlich ungew√∂hnlich ist. Dennoch denke ich, dass das in einem Gedicht erlaubt sein sollte, zumal es ja einer bestimmten atmosph√§rischen Absicht dient.

Mit dem "hunderttausend", na ja, da muss ich Ihnen ein bisschen Recht geben, habe auch mit diesem Wort viel gehadert, allerdings ist mir noch kein besseres eingefallen. Dass es den Rhytmus st√∂rt kann ich aus meinem Gef√ľhl heraus allerdings nicht best√§tigen. Im Gegenteil hab ich es in erster Linie aus diesem Grund verwendet. Rein klanglich ist es nat√ľrlich nicht optimal.

Ihre (deine?) Kritik ist auf keinen Fall "zu genau", ich sehe das eher als Wertschätzung.

Vielen Dank f√ľr das Interesse und die Kritik!

tho
__________________
©thosche

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