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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Kurzgeschichten
Eingestellt am 13. 08. 2002 00:12


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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

Werke: 8
Kommentare: 21
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Niemals

Du liegst ganz ruhig da. Deine Augen sind geschlossen. Arme und Beine von dir gestreckt. Du atmest ruhig- regelmĂ€ĂŸig.
Bist du mĂŒde? Vielleicht auch erschöpft? Satt? GlĂŒcklich?
Hey, flĂŒstere ich, schlĂ€fst du?
Wieso bist du noch hier, frag ich mich. Sonst gehst du danach immer. Du rĂŒhrst dich nicht- sagst nicht. Öffnest deine Augen nicht. Ich sehe dich an. Betrachte dein Gesicht, dass irgendetwas ZĂ€rtliches in mir rĂŒhrt.
Dann dreh ich mich weg, will aufstehen. Eine Zigarette rauchen- denken. Als ich aufstehe, hĂ€ltst du mich leicht an meiner Hand fest. Ich dreh mich wieder zu dir. Deine Augen sind immer noch geschlossen. Ein kleines LĂ€cheln umspielt deine Lippen. Ich hab Hunger, flĂŒsterst du. Ich lege mich zu dir auf die zerknautschten Laken. Seh meine Hand in deiner. Du hast wunderschöne HĂ€nde. HĂ€nde die ich gerne auf meinem Körper spĂŒre.
Sie können zĂ€rtlich sein. Es sind gebende HĂ€nde- kreative HĂ€nde. Ich verspĂŒr einen kĂŒhlen Hauch in meinem Nacken, er kitzelt schön. Deine Augen sind offen, als ich dir wieder ins Gesicht sehe. Dunkel blicken sie, wie meine. Sie suchen etwas in meinem Gesicht.
Denkst du, ich geh jetzt in die KĂŒche und mache dir was zu essen, oder vielleicht ein romantisches Essen fĂŒr uns Zwei? Mit Kerzenlicht und so? Nein. Du bist satt. Wir haben gegessen. Geh heim.
Etwas in deinem Blick ist nicht gut. Ein ungutes GefĂŒhl schleicht sich in meinen Magen. Was ist passiert?
Ich trenne mich von ihr, sagst du. Ich brauch Zeit zum Nachdenken, mehr Zeit fĂŒr dich, mehr Zeit fĂŒr uns.
Ist dir eigentlich klar was du da von dir gibst, denk ich mir. Weißt du dass mein Herz gerade einen Sprung gemacht hat. Das du mir die Luft weg genommen hast.
Angst steigt in mir hoch, GlĂŒck, Freude. Und BedrĂ€ngnis. Aus Freiheit kommen TrĂ€ume.
Du willst mich in deine Arme ziehen. Jetzt löse ich mich von dir-
wache auf.
Es ist dunkel. Neben mir ist keiner. Ich liege allein im Bett. Du bist fort.
Ich stehe auf, geh ins Wohnzimmer, mache Licht. Will mir eine Zigarette nehmen, finde deine Nachricht:
Dinner 4 two
Morgen Abend
Bei mir.

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bosbach46
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 56
Kommentare: 65
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hallo Nina,
gut, aber wie geht es weiter???
__________________
J. Bosbach

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itsme
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 18
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.....

GetrĂ€umte Ambivalenz zwischen AffĂ€re und Beziehung. Am Ende ist es dem Leser ĂŒberlassen ĂŒber das Dinner hinaus seine eigene Fortsetzung zu trĂ€umen. Schön diese Prosa in fast lyrischem Rhythmus. Ich hab automatisch nach Formulierungen gesucht, die die wenigen langen SĂ€tze kĂŒrzen.

Was mir spontan auffiel:

Vor- und nach Gedankenstrichen ein Leerzeichen.

... und ein paar VorschlÀge zum Text

GrĂŒĂŸlinge
itsme

Niemals

Du liegst ganz ruhig da. Deine Augen sind geschlossen. Arme und Beine von dir gestreckt. Du atmest ruhig- regelmĂ€ĂŸig.
Bist du mĂŒde? Vielleicht auch erschöpft? Satt? GlĂŒcklich?
Hey, flĂŒstere ich, schlĂ€fst du?
Wieso bist du noch hier, frag ich mich. Sonst gehst du danach immer. Du rĂŒhrst dich nicht- sagst nicht s. Öffnest deine Augen nicht. Ich sehe dich an. Betrachte dein Gesicht, dass irgendetwas ZĂ€rtliches in mir rĂŒhrt.
Dann dreh ich mich weg, will aufstehen. Eine Zigarette rauchen- denken. Als ich aufstehe Im Aufstehen hĂ€ltst du mich leicht an meiner der Hand fest. Ich dreh mich wieder zu dir. Deine Augen sind immer noch geschlossen. Ein kleines LĂ€cheln umspielt deine Lippen. Ich hab Hunger, flĂŒsterst du. Ich lege mich zu dir auf die zerknautschten Laken. Seh meine Hand in deiner. Du hast wunderschöne HĂ€nde. HĂ€nde die ich gerne auf meinem Körper spĂŒre.
Sie können zĂ€rtlich sein. Es sind gebende HĂ€nde- kreative HĂ€nde. Ich verspĂŒr einen kĂŒhlen Hauch in meinem Nacken, er kitzelt schön. Deine Augen sind offen, als ich dir wieder ins Gesicht sehe. Dunkel blicken sie, wie meine. Sie suchen etwas in meinem Gesicht.
Denkst du, ich geh jetzt in die KĂŒche und mache dir was zu essen, oder vielleicht ein romantisches Essen fĂŒr uns Zwei? Mit Kerzenlicht und so? Nein. Du bist satt. Wir haben gegessen. Geh heim.
Etwas in deinem Blick ist nicht gut beunruhigend. Ein ungutes GefĂŒhl schleicht sich in meinen Magen. Was ist passiert?
Ich trenne mich von ihr, sagst du. Ich brauch Zeit zum Nachdenken, mehr Zeit fĂŒr dich, mehr Zeit fĂŒr uns.
Ist dir eigentlich klar was du da von dir gibst, denk ich mir. Weißt du , dass mein Herz gerade einen Sprung gemacht hat. Das s du mir die Luft weg genommen hast.
Angst steigt in mir hoch, GlĂŒck, Freude. Und BedrĂ€ngnis. Aus Freiheit kommen TrĂ€ume.
Du willst mich in deine Arme ziehen. Jetzt löse ich mich von dir-
wache auf.
Es ist dunkel. Neben mir ist keiner. Ich liege allein im Bett. Du bist fort.
Ich stehe auf, geh ins Wohnzimmer, mache Licht. Will mir eine Zigarette nehmen, finde deine Nachricht:
Dinner 4 two
Morgen Abend
Bei mir.



__________________
Life is too short to paint a single kiss

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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

Werke: 8
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Ich danke dir, J. Bosbach!
Es war der erste Versuch und ich war recht unsicher. Mit deinen VorschlĂ€gen hat mir die Geschichte viel besser gefallen. Es ist beeindruckend, wie mit wenigen kleinen Änderungen, etwas dass noch hinkt, geschmeidig wird.
Einen guten Tag!
Nina

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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

Werke: 8
Kommentare: 21
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Oohhhhhh, Verzeihung! War natĂŒrlich an "itsme" gerichtet!!!!!!!!

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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

Werke: 8
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Hallo bosbach,
die Geschichte geht hier nicht weiter. Es ist ja nur was Kurzes, Gedanken, TrÀume etc. Ist das störend?
Morgendliche GrĂŒĂŸe,
Nina

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