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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
L'Amoureux Maniaque
Eingestellt am 14. 04. 2003 15:46


Autor
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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

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L'Amoureux Maniaque

Qu'est cet état d'esprit,
Que nous cherchons en vain?
L'amour...
Essayant de créer l'éternel et le pur,
nous échouons en raison de notre propre humanité. Nous restons isolés de ce que nous désirons le plus;
La Liberté absolue.

Quelle existence affreuse...
...qui se terminera par le péché de la chair,
jusqu’√† ce qu'il trouve:
Le cœur √† partager,
L’√Ęme qui le d√©barrasse du poids de cette r√©flexion.

Fais-moi voir, pour que je puisse être heureux!
Fais-moi respirer, pour que je puisse t’aimer…

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

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L'amoureux ...

Lieber Tyrel,

ich möchte einiges anmerken, zunächst grammatikalisch:

Qu'est-ce que c'est cet état...
oder Qu'est cet...
oder C'est quoi.... (was ich f√ľr am besten hielte)

...l'éternel et LE pur (nie Artikel vergessen)
(sprachl. schwierig auch, einen Satz mit 2 Partizipien einzurahmen. Ich w√ľrde nach humanit√© einen Punkt setzen und die neue Zeile mit: Nous restons beginnen, dann kommt auch die libert√© absolue besser heraus!)

...qui se terminera PAR LE péché de la chair (oder en)
jusqu'à ce QU'IL trouve... (Wer eigentlich, viell. solltest du eher ON nehmen?)

...l'√Ęme qui LE d√©barasse...



Du hast dich da an ein interessantes Thema begeben, du reflektierst √ľber die Liebe, ihren Bezug zur Freiheit - nur kann man Liebe als Geisteshaltung verstehen? Zu Recht f√ľgst du die Seele ein, aber ist nicht sie es gerade, die den Menschen eher an vern√ľnftigem Handeln hindert und daher n i c h t entlastet? Fais-moi expliquer...
lut
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

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Hallo Kerensa,

Uff, das hat mir einen spannenden Nachmittag verschafft. Ich muss zugeben, dass ich mich beim Schreiben weniger mit dem Text auseinander gesetzt habe, als ich es vielleicht gesollt hätte. War mehr aus einer Idee heraus geschrieben.

ABER ich habe mich jetzt noch mal dahinter geklemmt, habe mir ein Lexikon zur Seite genommen und - es passt doch.
Sowohl meine Beschreibung der Liebe als Geisteszustand als auch die Benutzung des Wortes "Seele", sofern man das Gedicht etwas einschränkt (deshalb ist auch der Titel "L'Amoureux Maniaque" ganz sinnreich, dazu aber später).

Ich werde jetzt zuerst auflisten, was ich √ľber die Liebe - aus meiner eigenen Erfahrung - weis, anschlie√üend werde ich beschreiben, wie ich daraus das Prinzip der Liebe definiere, in wie weit Liebe als Gef√ľhl oder als Geisteszustand angesehen werden kann und in wie weit das Gedicht eingeschr√§nkt werden muss;

√úber die Liebe konnte ich folgende Dinge beobachten:
Das Lexikon gibt uns folgende Definitionen der Liebe: Einerseits das Gef√ľhl der k√∂rperlichen Anziehung und der Affektikon, das zwei Menschen verbindet, andererseits die Devotion gegen√ľber einer Bezugsperson, einer Gottheit oder ein Ideal.
Letzteres passt sehr gut zu meiner Beobachtung, dass die Liebe die Werte eines Menschen vollkommen verändern kann; man passt sich den Werten der Person an oder erweitert seine Werte in dem Masse, dass sie diese Devotion zulassen.
Dieser Effekt kann sich noch ausweiten auf weitere Gebiete; Man liebt, akzeptiert das Objekt dieser Liebe vollst√§ndig und lernt, mehr Toleranz gegen√ľber anderen Dingen und Meinungen walten zu lassen. ODER, aus dem Reflex, das Objekt zu sch√ľtzen vor jeglicher Ungerechtigkeit etc. und der √úbertragung dieser Einstellung auf andere, die Ersetzung der bisherigen moralischen Werte (zum Beispiel: kapitalistische Denkweise, Justiz, Mediengl√§ubigkeit) durch universelle Werte wie Gerechtigkeit, Friedfertigkeit, Ehrlichkeit (vgl. die Stadien der moralischen Reife nach Kohlberg).
Also, dem entsprechend kann der Aspekt der Devotion in der Liebe auch dar√ľber hinaus gehen, als dass blo√ü die Werte des Objektes √ľbernommen werden.

Wenn wir nun eben jene Lieben betrachten (ich gebe zu, die meisten Lieben werden nicht so weit gehen), w√§re es dann nicht m√∂glich, dass dieser Effekt der "Horizonterweiterung" noch √ľbertrieben werden kann, sodass die Liebe ihre eigenen Werte einbringt?

Ich st√ľtze mich hier auf meine eher vage Vermutung, DASS die Liebe eine moralische Eigendynamik besitzt und die Menschen ver√§ndert, ihnen eine "bessere Sicht" √ľber ihr Leben und das, was sie beeinflusst, verschafft. Es ist letztendlich nicht SO unwahrscheinlich, da die Liebe an sich, sofern sie denn das erste Mal im Leben einer Person in Erscheinung tritt, einen unglaublich wichtigen Wert darstellt, was es erleichtert, andere Werte zu kritisieren und fallen zu lassen.
[Bei mir konnte ich das zum Beispiel daran beobachten, dass ich wesentlich weltoffener geworden bin und vermehrt angefangen habe, meine eigenen Ideen zu entwickeln, anstatt das zu akzeptieren, was naheliegend und bequem oder "Gesetz" war.]
Da dies nicht nur ein Gef√ľhl ist, sondern eine dauerhafte Ver√§nderung unserer Denk- und Handlungsweise, denke ich, kann f√ľr bestimmte Lieben "√Čtat d'esprit" verwendet werden.

Nun zu der zweiten Strophe des Gedichtes, "L’√Ęme qui le d√©barrasse du poids de cette r√©flexion";
In der ersten Strophe erfahren wir, dass unsere Bed√ľrfnisse, da sie immer in irgend einer Weise der Liebe √ľbergeordnet sein k√∂nnen, die absolute Liebe und damit ihre Werte unm√∂glich machen. Irgendwann w√§re jeder an dem Punkt, f√ľr die Erf√ľllung eines Bed√ľrfnisses zu betr√ľgen.
Das bringt uns zu der Frage, wie weit wir diese Grenzen ziehen. Ab wann haben wir eine k√∂rperliche Beziehung aus Liebe, also aus freiem Willen, ab wann lassen wir unseren Trieb √ľber uns regieren? Letztendlich beginnen wir, die Liebe selbst zu hinterfragen. Was ist schlecht daran, nur f√ľr seinen Trieb zu leben?
Dieser Prozess kann sich so lange hinziehen, bis wir wieder eine Person finden, die eben diese Werte mit uns teilt, die es uns m√∂glich macht, zu lieben ohne die Angst, sich selbst oder den anderen zu betr√ľgen.
Es ist letztendlich ein Weg der M√§√üigung, in dem die Werte der Liebe f√ľr die beiden Personen auf ein Ma√ü herabgesetzt sind, dass es f√ľr sie akzeptabel macht.
Ich denke, es ist an dieser Stelle, wo die Seele einsetzt: Das _menschliche_ Lebens- und Denkprinzip, nicht dass einer √ľberzogenen Theorie noch das eines brutalen Realismus, sondern der Mittelweg, der Versucht, es ertr√§glich f√ľr alle zu machen.
Du fragst, ob die Seele nicht das ist, was uns am vern√ľnftigen Handeln hindert, aber was IST vern√ľnftig? Ist es Vernunft, unsere Bed√ľrfnisse zur G√§nze zu erf√ľllen? Oder ist es Vernunft, der Liebe zu folgen, egal wie weit wir es f√ľr uns selbst noch verantworten k√∂nnen?
Weder noch, oder?
Vernunft ist meiner Meinung nach immer subjektiv, immer relativ zu dem System, in dem wir uns befinden. An der Wallstreet w√§re es h√∂chst unvern√ľnftig, auf der Anzeigentafel eine romantische Liebeserkl√§rung einzublenden. F√ľr denjenigen, der sie einblendet ist es aber das absolut vern√ľnftigste auf der Welt, weil er es offensichtlich mit sich vereinbaren kann, auch wenn er sich komisch dabei vorkommen wir, weil er ein gewohntes system umschmei√üt.
Ich denke, die Seele ist dann erst VERLOREN, wenn wir anfangen, unvern√ľnftig zu handeln, gegen unsere (ganze) Natur, wenn wir anfangen, im Stechschritt einem F√ľhrer zu folgen und uns dabei von unseren Bed√ľrfnissen nach Macht und Geld ruhig stellen lassen oder wenn wir alles aufgeben, was wichtig f√ľr uns war, sogar uns selber, um einem verstiegenem Ideal zu folgen. Meiner Meinung nach ist DAS der Zeitpunkt, wo bei jedem, einzeln f√ľr sich, die Seele aufh√∂rt.

Liebe Kerensa, ich hoffe, ich konnte dir meinen Gedankengang anschaulich machen - es mag vielleicht etwas verworren gewesen sein.
Auf jeden Fall danke ich dir f√ľr dein Interesse und w√ľrde mich freuen, wenn du deine Meinung zu diesem Thema schreibst.
Bon soir et bonne nuit, à +
Bien à toi

Till

PS: Alles, was ich hierzu geschrieben habe, basiert auf einer pers√∂nlichen Erfahrung ebenso wie den √úberlegungen, die ich mir dazu gemacht habe. Dazu kommt, dass ich jung und unerfahren bin, also mag einiges, was ich schreibe, auf Unverst√§ndnis sto√üen oder nicht ganz exakt sein. Ich freue mich also √ľber weitere Diskussionsbeitr√§ge.

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Jeanne
One-Hit-Wonder-Autor
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Pourquoi expliquer ?

Pourquoi toutes ces explications ?
Est-il vraiment possible d'expliquer l'amour, de le calibrer, de faire une th√©orie pour l'appliquer √† tous les cas ? Ne faudrait-il pas simplement go√Ľter ce qui est bon au moment o√Ļ cela nous arrive ?

Je compare l'amour toujours avec un oiseau sauvage : il est magnifique lorsqu'il peut vivre en liberté, mais il est malheureux lorsqu'il se fait mettre en cage.

PS : Personnellement, je trouve ton poême très bien, mais je n'aurai pas forcément voulu toutes ces explications. Elles me privent de mon imagination.

A bient√īt, j'esp√®re
__________________
Jeanne

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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

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Chère Jeanne,

Tu as s√Ľrement raison quand tu dis que mes explications sont vain, car l'amour est inexpliquable.
J'ai souvent, comme dans ma explication précedente, essaié d'imaginer à propos de l'amour, mais...
Si j'aurais tous les mots, de tous langues, et aussi ceux, qui n'existent pas, je ne serais pas capable de forcer l'amour dans une explication, dans une théorie tout à fait claire et raisonnable.

Peut-être c'est un peu cet problème duquel parle mon poem: L'amour peut seulement exister, si on ne songe plus à l'expliquer et suivre ces explications, mais en l'acceptant comme tel.
Sinon, tu as raison, on enferme l'amour dans un cage...et soi-même.
L'amour, c'est la liberté, car, comment on la regarde, elle reste toujours trop grande pour nos explications, pour nos lois, pour nos idéologies.

Je ne veux pas te priver de ta imagination, je suis navré si j'ai fait ainsi et je t'en prie de m'excuser cet erreur.
Mes explications (a part d'√™tre compl√®tement vain) sont plut√īt un essai d'exprimer ce qui PEUT se passer, des experiences, pas une Th√©orie tout a fait parfaite.

Je serais ravi d'ecouter tes idées sur l'amour, si tu veux les exprimer.

Alors, a bientot
Till Gendig

PS: S.T.P. excuse-moi mon Français epouvantable. Je pratique encore

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
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L'amour

Lieber Till,
Du hast Dir wirklich viel M√ľhe gemacht, mir Dein Gedicht zu erkl√§ren. √úber die Liebe werden noch viele Generationen schreiben, sie vern√ľnftig erkl√§ren zu wollen, ist aber m.E. recht schwer, selbst wenn du Vernunft als subjektiv bezeichnest. Liebe ist im √ľbrigen meiner Erfahrung nach - und ich z√§hle mittlerweile fast 45 Lenze - immer wieder etwas Neues, Besonderes, egal wie du sie begreifst, begreifen willst. Es gibt so viele Arten davon, und ja, sicher, sie ver√§ndert den liebenden Menschen und pr√§gt ihn. Das ist ein Teil unseres Lebens, gut dass es ihn gibt!
Und sch√∂n, das so vielen Menschen so viel "anderes" und gleiches √ľber dieses Thema einf√§llt!
Joyeuses P√Ęques
Kerensa

__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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HerZPiraT
Guest
Registriert: Not Yet

et le coeur dans toute cette discution?

salut ty rel,

ton poème m'a plu. il m'a rappelé bien des questions que je me posait aussi autrefois.*sourire
il y a une réponse très simple à toutes tes questions:
écoutes à ce que te dit ton coeur! c'est tout.
oublies tout ces explications. n'attend pas d'être parfait, ni les autres, ni les amours que tu viveras. . . mais par diable, vies-les!
le
pirate

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