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Leselupe.de > Humor und Satire
LARS, DER BOXER
Eingestellt am 02. 04. 2005 21:19


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Flic
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Zwar liebte Lars als kleiner Junge Deutsch, Mathematik und Erdkunde nicht, aber er ging dennoch gerne in die Schule - wegen der vielen MitschĂĽler, die er in der Pause misshandeln konnte. Besonders diese Streber, die im Unterricht immer die richtigen Antworten hatten. Aber Muskeln hatten sie nicht wie er, und das war ihr Pech!
Als er in der Achten seinem Banknachbarn Schröder aus Versehen beide Hände brach, bestellten die Lehrer Lars’ Eltern in die Sprechstunde, und dann sagten die Eltern: „Junge, wenn du nicht im Unterricht aufpasst, wird aus dir nichts werden.“
Aber Lars war schon damals stärker als sein Vater, und seine Hausaufgaben machte ja Schröder, als er nach acht Wochen wieder schreiben konnte.

Es machte Lars auch nix aus, dass seine Eltern ihm das Taschengeld kürzten: Ein paar Jungs aus den höheren Klassen gaben ihm Kohle, wenn sie zusehen durften, wie er jemandem die Fresse polierte. Einer von ihnen wettete auf ihn, wenn er gegen andere antrat, und gab ihm den Tipp mit dem Boxverein, wo man lernen konnte, mit noch besserer Technik Fressen zu polieren. Und je mehr und schöner er die Fressen polierte, desto größer wurde das Publikum, das ihm zujubelte, wenn er im Ring dem Gegner so lange gegen die Birne drosch, bis dieser, blutig wie ein geköpftes Huhn, zu Boden ging.

Es gab viele Leute mit viel Kohle, die sie nicht sinnvoll loswerden konnten und sie dann ausgaben „um den Kampf zu sehen“. Lars wurde berühmt und reich und ein Idol für die Jugend. Fernsehanstalten stritten sich darum, wer es live senden durfte, wie er jemanden niederhaute wie damals auf dem Schulhof, nur dass jetzt viele Prominente zuschauten, keine Lehrer rumnörgelten und es erlaubt und eine Kunst war (obwohl Lars den Unterschied zu früher nicht begriff. Nämlich hatten die Leute trotzdem immer noch was dagegen, wenn er gelegentlich auch rein privat jemanden verdrosch, zum Beispiel seine Frau, wenn sie nicht parierte).

Wenigstens war er beliebter als Schröder, der übrigens manchmal zuschauen kam (wahrscheinlich, weil er froh war, dass Lars inzwischen jemand anderen misshandelte). Und mehr Kohle hatte Lars auch als Schröder: weil er früher nicht im Unterricht aufgepasst hatte. Weil Lars nämlich Europameister im Schwergewichts-Misshandeln geworden war, aber Schröder nur irgendsowas mit Bundeskanzleien machte (oder so was ähnliches). Egal!

(c) RobR

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flammarion
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zu

erst einmal herzlich willkommen auf der lupe.
da mir aber dein werk für meinen geschmack zu wenig humor und satire enthält, verschiebe ich es in den bereich Kurzprosa.
lg
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Old Icke

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Flic
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Hallo,

damit bin ich nicht einverstanden. Wie du schon schreibst, "nach deinem Geschmack" nicht witzig, aber gerade du solltest wissen, dass man unter Humor verschiedener Ansicht sein kann...

MfG
Flic

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flammarion
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ja,

nach meiner meinung zu wenig humor und satire. nach meiner meinung eine platte, widerwärtige geschichte. und da ich der mod des hs forums bin, kann ich nach meinem geschmack handeln.
lg
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Old Icke

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Flic
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Hallo,


an dieser Stelle wirds interessant - falls du begründest, was 'widerwärtig' ist an dem Text; die Begründung ist m. E. für eine Kritik notwendig, im Übrigen bin ich tatsächlich auch daran interessiert.

So wie du das bisher machtest, bin ich befremdet.


MfG,
Flic
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flammarion
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nun,

das beginnt schon beim ersten satz - lars geht gern in die schule, weil er dort andere misshandeln kann. kennst du solche kinder? oder findest du es gut, dass es solche kinder gibt? und die kommen dann auch nicht mit dem gesetz in konflikt, sondern werden später berühmte sportler? ich kann da nur n kopf schüteln.
lg
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Old Icke

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