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Leselupe.de > Ungereimtes
LEBE WOHL!
Eingestellt am 05. 03. 2004 22:11


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Schamor
???
Registriert: Sep 2003

Werke: 4
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LEBE WOHL!


Wer bist Du, dass ich Dir vertraute?
Dass mir Dein Wort ein heilend Balsam war?
Dass ich voll Hoffnung auf ein Morgen baute,
Dem nun entsprang ein Unglücksjahr?

Gestern, als Dein Gesicht sich löste,
Und mein Herz löste sich darin,
Da war Dein Schweigen der grösste
Schmerz und die Hoffnung schwand dahin.

Dein kurzes Lebe wohl hat zerrissen
Den Traum von Freundschaft und
Durchnässt hat's über Nacht mein Kissen,
Der Tod war mir weiss und rund.

Jetzt sehn' ich mich nach seine Schatten
Nach seiner erquickend frischen Kühle.
Alle Deine Worte, sie hatten
Nichts von jenem zarten Gefühle

Das ehrliche Anteilnahme bezeugt.
Was bezeugt Dein sphinxhaftes Gesicht?
Nun spiegelt es in meinen Augen feucht -
Neue Triebe finde ich darin nicht!

Warum sollte ich daran verzagen,
Wenn es nicht mehr zu ändern ist?
Werd' Dir jetzt gleichfalls Adieu sagen -
Hoffend, dass Du mich nicht vergisst!

__________________
Ihr rührt sie an, sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um!
Rainer Maria Rilke

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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Hi, Schamor!

Weine nicht Dich zu den Toten!
Das macht wirklich keinen Sinn!
Flüst're leise Anekdoten
so als stünden sie noch gross darin
mitten in des Lebens Falten.

Seelen lassen sich nicht halten!
Wenn sie mit den Winden reisen
und die Fantasien speisen,
möchten sie als Lichtlein glimmen,
dass wir uns ihrer besinnen.

Hörst Du in Dir nicht die Stimmen?
Lass jetzt Deine Tränen rinnen
aber für die, die noch leben!
Dann wird Dich ein Traum sanft heben
und du gleitest wie auf Noten ...


Schalom
und eine schöne Woche Dir!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Schamor
???
Registriert: Sep 2003

Werke: 4
Kommentare: 8
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Schalom, Schakim!

Zu den Toten weine ich mich nicht!
Von Anekdoten lass' ich mich durchziehn.
Jedoch nicht um der Welt zu entfliehn,
Damit dadurch mein Herz nicht zerbricht!

Der erzwungener Abschied gilt einen
Der mich einfach nicht verstehen will.
Am Freitag musste ich um ihn weinen,
Jetzt ist meine Seele wieder still.

Man kann im Leben nicht alles haben -
Was man sich auch wünscht im Leben!
Freundschaften sind gleichfalls Gottesgaben,
Wir können sie uns selbst nicht geben!

__________________
Ihr rührt sie an, sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um!
Rainer Maria Rilke

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