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Leselupe.de > Gereimtes
LIEBESBRIEFE
Eingestellt am 04. 03. 2001 19:08


Autor
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dieterschlesak
Bl├╝mchendichter
Registriert: Feb 2001

Werke: 18
Kommentare: 6
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LIEBESBRIEFE
LIEBESBRIEFE




Wo ich gehe - du!
Wo ich stehe- Du!
Nur du, wieder du, immer du!
(...)Ergehts mir gut - du!
Wenn┬┤s mir weh tut - du!

Martin Buber
I
ICH: SAG GELIEBTE WARUM TUT ES SO WEH:
"Es treiben mich brennende Lebensgewalten,
Gef├╝hle, die ich nicht z├╝geln kann,
Und Gedanken, die sich zur Form gestalten
Fallen mich wie W├Âlfe an!"
DU: KOMM GELIEBTER SEI IN MIR DIE GANZE NACHT
so tief du kannst bewegt im traum dann s├╝├č
und still/ komm geliebter sei immer bei mir
und sing mir ein lied und pfeif es
zwischen den z├Ąhnen, komm geliebter
sprich mit ihr sei scharf mal mit der zunge
dr├╝ck dein gesicht fest an mein gras
das dunkel gr├╝nt wenn/ es in mir ganz heftig regnet
komm geliebter sprich dich aus mit ihr
komm k├╝sse sie ganz s├╝├č
in allen sprachen dieser welt
komm k├╝ss

ICH: Ich antworte dir, und bleibe in diesem R├Ątselton jauchzender Melancholie, an dich bis zum Abgrund gebunden, verbunden, als w├Ąre es der Ursprung selbst, die Quelle. Unfa├čbar mit unseren Begriffen, tief gespannt ├╝ber diese Kluft, die uns jetzt vom Alltag trennt, als w├Ąre dieses so d├Ąmmernde Jetzt tagheller als der hellste Stern, der Kerzenschein ein Licht├╝berfall, der die Konturen des Gef├╝hls so mit dunkler vibrie-render Stimmung einf├Ąrbt, heraushebt aus dem Schein, der diese Welt ist, und die Augen blendet, da├č Blindheit den meisten dann erscheint, als w├Ąre es Licht.

Ein Weh des Erinnerns, das taucht auch hier tief ein, schmeckt bitter auf der Zunge ...

DU: KOMM ├ťBER MICH WIE EIN
sommergewitter... unheildrohend stark, voller w├Ąrme und kraft so
unglaublich reinigend und befreiend...
ich sende dir hier/ mich in jedem wort....

Doch verzeih', wenn ich wein',
Denn ich kann's noch gar nicht fassen,
Du wirst mich nicht verlassen.
Am Horizont erscheint das Licht,
Das sich in meinen Augen bricht,
Auf meinem Weg, das wei├č ich genau,
Gibt es ab heute kein tristes Grau,
Und auch keine K├Ąlte,
Denn der Weg den ich w├Ąhlte,
Brachte schon zu viel Leid mit sich,
Doch schlie├člich brachte er f├╝r mich,
Das gr├Â├čte Gl├╝ck auf Erden :

Dich

ICH: ES IST DU BIST UND SUCHST MICH SAMMELND AUF, du neues Kommen aus dem Strom der Zeit: ein Chock
ich wei├č noch nicht
wo ich dich finden soll, fast
wars der Tod, der mich erinnern lie├č:
er ists er sucht mich sammelnd auf
hiazyntenes NachtGeschlecht
so sehn┬┤ ich mich nach dir und zittre schon
die Haut ist hei├č die Lippen beben
wartend auf den Ausgang aus der festen Welt
als Schmerz und in Gedanken ruh ich schon
mit hei├čem Kopf in deinem schwarzen Gras
und koste deinen Scho├č

Es ist du bist du suchst mich sammelnd auf
es tut schon wieder weh
wenn diese Schmetterlinge die nur brennen wollen
heut wieder fliegen saugen heftig dr├Âhnen da├č wir lieben
m├╝ssen wie zum Gl├╝ck Verdammte
die schon jetzt den Tod dort an den F├╝├čen wie Erkannte sehn
weil er dabei ist: Immer: wir uns doch einmal trennen m├╝ssen

Es ist du bist ein Wunder: wirklich da du suchst
mich sammelnd auf : oh k├╝ssen k├╝ssen k├╝ssen
Haut an Haut und Haar an Haar geborgen warm noch heute Liebste
la├č es zu ich la├č es zu InEins zu sein auf Platons Hochseil
nicht erfunden/ du und ich und ich und du so stammeln wir:
wir haben uns gefunden/ das Echo: finden finden
findest du?


SOLLS WIEDER HEISSEN: EWIG DEIN,
die sch├Âne L├╝ge fl├╝stert uns
die Zeit ist um doch wir sind bei uns
und alle guten Geister kommen mit:
Es ist du bist du suchst mich sammelnd auf
ich bin schon trunken hier von jedem Wort
das uns den Leib durchgl├╝ht entflammt
dein Mund spricht schon mit meinem Menschen Pflanzer
wo weint ein Kind, wo heult ein Toter der ein Kind war:
einmal und nie wieder!


DU: warst bei mir, in mir,
Wie noch nie zuvor gekannt,
So weit von mir und doch,
Zwei Schatten an der Wand.

Ich rieche Deine Haut,
Mit jedem Atemzug,
Sp├╝r deine Hitze in und an mir,
Und unsere Leidenschaft ist jetzt ein wildes Tier


UND DOCH WEIST DU MICH SCHON ZUR├ťCK,
La├č mich in dich,
Geliebter sprich,
Nicht von uns nur als Trug und Schein,
Wehr Dich nicht la├č uns einfach sein.


__________________
copyright 2001
Dieter Schlesak

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