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Leselupe.de > Gereimtes
Lächelnde Erinnerungen.
Eingestellt am 06. 02. 2004 00:24


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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

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Du Hauch meiner Vergangenheit.
Liebesduft umwirbt mich noch.
Sinnlich unsere Gespräche,
Begehrlich unsere Blicke,
Leidenschaftlich unsere Nächte.

Das Telefon klingelte.
Schmerzhaft deine Worte:
„Mein Geist ist verwirrt...“
Enttäuschend.., eine Andere

Zermürbend schlaflose Nächte.
Tränen überströmtes Gesicht.
Aufbäumend mein Hass.
Abschied für immer!

Du Hauch meiner Vergangenheit.
Zarte Liebesbande gelöst.

Doch

Lächelnd ist die Erinnerung
An leidenschaftliche Nächte.. ,

Der Nachbar schaute zu.

__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kühle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Warui
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

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Hallo heike

Rein formal kann ich bei denem Gedicht nur feststellen, dass es abgesehen von ein paar Metaphern und Personifikationen,also sehr simplen Stilmitteln nichts festzustellen gibt, aber ich schau mal weiter, schreibe schließlich selbst auch fast nie gereimt, es gibt wichtigeres ^^

Die erste Strophe scheint eine simple Aufzählung von Tatsachen zu sein, bzw eine Aufzählung von Tatsachen, die alle unter "Hauch der Vergangenheit" fallen. Bei Aufzählungen werf ich immer nen Blick auf die Reihenfolge, eine Klimax kann erstaunliche Effekte erzeugen. Unter diesem Gesichtspunkt fällt mir auf, dass es immer "körperlicher" wird. Könnte man sicherlich interpretationstechnisch weiter ausschlachten mit der Frage, was denn wichtiger ist und warum und was mit dem Rest ist, bzw warum der Rest so unwichtig ist. Aber das muss nicht sein, bin sowieso müde ^^

Interessant der Zeitverlauf im gesamten Gedicht, hier in der zweiten Strophe wechseln wir in die Vergangenheit, aber eine nähere Vergangenheit.

Zur dritten Strophe bleibt mir kaum was zu sagen, außer dass es Momentaufnahmen zu sein scheinen, die sich dann subjektiverweise zeitlich ausdehnen.

Bei der vierten Strophe bin ich jedoch leicht verwirrt ... da es ja doch noch eine recht konkrete Erinnerung an die tatsächliche Zeit zu geben scheint, kann ich nicht diese Beschönigung nicht verstehen ... (das mit den Nächten allerdings schon *lach*)

Die letzte Zeile gefällt mir übrigens am besten, es ist eine interessante Zäsur, die mich schmunzeln lässt ... und mehrdeutig ist sie auch noch ^^ (Aber entweder du meinst den Nachbarn oder die Nachtbar ... beides macht Sinn, sogar zusammen, aber ist das hier Absicht? Aber wieso fällt mir zu "Nachtbar" der Nachtmahr ein )

Insgesamt wirkt das Gedicht etwas ... verwirrt und ungeordnet auf mich .... was es aber auch irgendwie interessant macht .... hmmm ...

Aber ich glaube, ich kann dich ein wenig beruhigen .... nichts ist "für immmer", weder in die eine Richtung
"Nothing is quite forever, especially stay together" (Camouflage - Love is a Shield)
Man sieht sich immer zwei Mal im Leben ...
(Bei einem Blick in dein Profil fällt mir allerdings auf, dass du das wahrscheinlich viel besser weißt als ich ^^)

Einen schönen Tag noch und Gute Nacht *gähn*
Mata ne
Warui
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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heike von glockenklang
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Lieber warui,

das ist ja toll, das du dir soviel mühe machst. es ehrt mich sehr.
mein Gedicht bezieht sich auf jüngere Vergangenheit. Am ende di Aussage, es ist vorbei.
Für mich sind die Aufzählungen zum besseren verständniswichtig.
Es ist schließlich eine kleine zusammen hängende Geschichte.
Ich habe das für mich das wichtigste aufgezählt, ohne weiter ins detail zu gehen.
das wäre langweilig.
Ich erwarte nicht das jedem hier alles gefällt.
Aber wenn ich ein faires Feedback bekomme, so ist mein Ziel, in der Leselupe zu veröffentlichen fast schon erreicht.
Und die Verbesserungsvorschläge sind manchmal Wirklich sehr hilfreich.

Ob ich so manches besser weiß als du?
Ich denke das Leben lehrt uns.
Ich bewundere dich so wie die vielen jungen Menschen die hier veröffentlichen. sich jetzt schon o intensiv mit den Geschehnissen im sich herum auseinander setzen.
Ganz freundliche Grüße
Heike

__________________
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H Keuper-g /13.07.06

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Warui
Festzeitungsschreiber
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Hallo Heike,

Sicherlich sind Aufzählungen manchmal hilfreich. Aber gerade bei so einem Beispiel enpfinde ich (persönlich) es als angenehmer, wenn ich da meine eigenen Erinnerungen an Gespräche, Blicke und last-but-not-least Nächte einflechten kann, ohne dass es explizit genannt wird. Es macht Gedichte manchmal soviel reizvoller. Gleichzeitig nimmt es dem Gedicht auch nichts, da ja diese Aspekte trotzdem dastehen ... zwischen den Zeilen eben. Man bekommt dann den Eindruck, dass das Gedicht intensiver ist und trotzdem gefühlvoll ... ich denke, du verstehst, was ich meine

Ich veröffentliche auch hier wegen dem fairen Feedback. Und bei diesem Forum nehme ich an, dass die meisten das tun, deshalb versuche ich, meine Beiträge auf mehr zu bringen als "Hmmja, das ist schön" .... ^.^

*seufz* ja, das Leben lehrt uns ... man kann in solchen Fällen auch kaum von "wissen" sprechen, da es subjektive Erfahrungen sind ...

Mata ne
Warui

Ps: Und ich sehe, es ist doch der Nachbar ^^, schön, wenn man jemanden zum Aussprechen hat ....
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Heike

Das Parfüm, das in deinem Gedicht verströmt wird,
ist mir zu stark.
Es steht im Kontrast zum Titel.
Ehrlicher sollte es heißen: Erinnerungen voll Selbstmitleid.

Die Gefühlsdichte kommt rüber.
Aber es wirkt im Ganzen unausgereift und irgendwie
in der Luft hängend.

bonanza

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heike von glockenklang
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bonanza,

das ganze hat nichts mit selbstmitleid es
tun, es beschreibt lediglich eine entwicklung.

danke für den 2.teil deinen kommentar.
heike
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H Keuper-g /13.07.06

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