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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Lama
Eingestellt am 09. 07. 2003 15:44


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Shaiku Narim
???
Registriert: Feb 2002

Werke: 34
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Frag mich nicht nach meiner
Befindlichkeit
Sie ist so fern

Das Lama lehrt dich
Wie tief ein Sandkorn
In dein Schwarz vordringen kann

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 32
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Lama

Hallo Shaiku,
ich lese dies Gedicht - und verstehe es nicht und bekomme es nicht zu fassen. Würde ich aber gern ...
Liegt es an meinem (kulturkreisgeprägten) Wissen, meinem kulturellen Hintergrund?
Was weiß ich über ein Lama? Es wohnt im Zoo und spuckt.
Ich kenne seine Heimat nicht. Peru? Die Anden? Eine Wüste - das Sandkorn scheint dafür zu sprechen.
In den ersten Zeilen wehrt ein Ich ab, dass man nachfragen könnte, wie es ihm gehe, wie es sich fühle. Anderes ist für das Ich wichtig - nicht das Befinden. Das ist fern - am Rande irgendwo.
(Es könnte sich also im besten Falle um einen meditierenden Weisen handeln, der auf hoher Stufe seine irdische Befindlichkeit hinter sich gelassen.)

Dann folgt ein Perspektivwechsel und ein Bildvergleich. Das ist es, was mich suchen lässt. Dieser Aufbau gleicht manchen kleinen Meister-und-Schüler-Geschichten östlicher Lehren.
Also müsste nun eine Weisheit, ein weg verborgen liegen im zweiten Teil.
Wenn das Lama weitergeben kann aus Erfahrung, wie tief ein Sandkorn dringt, müsste es irgendeine besondere Bewandtnis mit dem Fell des Tieres und einem durchdringenden einzelnen Korn geben.
??
Dann folgt der Satz mit dem "Schwarz" des Ich. Dunkelheit. Dunkler Teil der Seele? Oder dunkle Gestimmtheit? Trauer?
Wen symbolisiert das Sandkorn?
Den lästigen (reibenden, piekenden) Frager?

Nun, immerhin siehst du, habe ich mich - mit dem Gedicht beschäftigt. Leider bin ich jetzt frustriert. Die Bedeutung bleibt mir verschlossen.
(Es wird ja kein Scherzgedicht sein?)
Der Jongleur

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Shaiku Narim
???
Registriert: Feb 2002

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So viele Fragen, so viele Ideen hat das Gedicht bei dir hervorgerufen! Nein, es ist kein Scherzgedicht, aber auch keines, das man verstehen soll. Das ist es ja. Versucht man nicht immer alles zu hinterfragen? Das ist das schöne an Gedichten. All die Bilder, die es bei dir hervorgerufen hat, keines davon war in meinem Kopf. Ich frage mich, ob ich es jemals schaffe, dir hier eine Antwort zu geben, wo es doch keine gibt. Vielleicht müssen wir uns manchmal damit zufrieden geben, dass es diese paar Worte sind, die eine unfassbare und unverständliche Verbindung herstellen.

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