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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Land's End
Eingestellt am 16. 03. 2012 17:21


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Claus Thor
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2012

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LANDS END
VON
CLAUS THOR

Sie standen an den Klippen von Lands End. Am westlichsten Zipfel Großbritanniens, wo die Felsen, mehr als hundert Meter, sich aus dem Meer erhoben. Sie blickten in den tosenden Atlantik. Ihre Augen waren von Tränen gerötet und Kummer hatte ihre Gesichter maskenhaft erstarren lassen. Der Junge wendete sich seinem Vater zu; er vermied es zu ihm aufzuschauen, heftete seinen Blick an die großen und starken Hände des Mannes, die im stillen Gebet gefaltet waren.
„Soll ich es jetzt tun?“, fragte mit dünner Stimme der Junge, dessen Name Frank war. Sein Vater, der gleichfalls Frank hieß, wie sein Vater und dessen Vater davor, hatte es nicht gehört. Der Junge hätte gerne am Ärmel des Trenchcoats gezupft, den der gram gebeugte Mann offen trug und ein Spiel des Windes war. Aber seine kleinen Hände hielten das Gefäß, und er achtete sehr darauf, es nicht fallen zu lassen. Dann richtet das Kind sich nochmals an seinen Vater. Jedoch mit erhobener Stimme, laut genug, sodass der Wind ihm nicht die Worte von den Lippen reißen konnte und sie ungehört über den Atlantik trug: „Soll ich jetzt den Deckel öffnen, Papa, und die Asche ausschütten?“
Der Mann wendete sich seinem Sohn zu. Er schien von weither zu kommen, so wie er ihn ansah, dann wurde ihm die Gegenwart bewusst, und er nickte, obwohl er die an ihm gerichteten Worte nicht gehört hatte, jedoch ihren Sinn erriet.
Das feine grauweiße Pulver ließ sich vom Winde, in länglichen Schlieren, über die wilde Küste tragen. Sie standen noch lange da, die Blicke auf das tiefblaue Meer gerichtet. Noch trug der Wind die Überreste einer einstmals schönen und lebensfrohen Frau und liebevollen Mutter, bis es sich irgendwo in der Ferne senken und Teil des großen Wassers werden würde.
„Sie liebte diesen Landstrich. Sie hatte es so gewollt!“
Die Worte des Vaters vermischten sich mit dem Rauschen und Brechen der Wellen.


Es waren die frühen 1970er Jahre und Franks Erlebtes lag nun mehr als fünfzehn Jahre zurück. Frank war Schriftsteller. Und er hatte großen Erfolg damit, was einige seiner Preise und Auszeichnungen eindrucksvoll bestätigten. Und doch wollte die Schwermut, die auf Franks Seele lastete, nicht weichen.
Er war durch die Welt getingelt und nirgends hielt es ihn länger an einem Ort. Er suchte stets das Abseitsgelegene. Entfloh dem Trubel, der sich um seine Person bildete. Doch dann, wenn er des Abends, in einem Mietzimmer, auf dem Bett lag und die Decke anstarrte, fiel der Stress des Trubels, seiner Lesungen und Vorträge und Autogrammstunden und der ganze Rummel um seine Person, von ihm ab. Dann war er frei für neue Inspirationen, frei für neue Gedanken; doch er war nicht wirklich frei, denn manchmal fand er sich in Lands End wieder. Er spürte wie der Wind in seinen Haaren zauselte. Er fühlte die Kälte auf seiner Haut. Er roch die salzige Luft. Dann ging er auf das Ende der Felsen zu und sah hinab. Nun fühlte er, wie ihn der Abgrund anzog, wie ein starker Magnet, er konnte nicht wiederstehen und dann tat er den Schritt. Und er fiel.
Er spürte dieses mulmige Gefühl im Magen. Aber er fühlte keine Angst in sich aufsteigen und das war der Punkt, an dem er in einer fernen Welt eintauchte und, so komisch es klingen mag, er begann, Geschichten zu träumen. Jene Geschichten, die seinen Ruhm begründeten. Er konnte es sich selber nicht erklären. So war das eben mit ihm.

Wieder begann Frank, an einem neuen Buch zu schreiben. Er mietete sich in einer Hütte ein, möglichst einsam, fernab von Menschen. Allein und zurückgezogen konnte er sich seiner Melancholie hingeben. Doch danach kam wieder die Zeit, die er hasste: Man zehrte ihn in die Öffentlichkeit. Musste mit all den geschäftlichen Leuten zusammenarbeiten. Rede und Antwort stehen, dem Publikum, das ihn und sein Leben so bewunderte, und seine Werke liebten.
Es begann die Zeit des Reisens.

Franks Verlag hatte eine Vorlesungsreihe im Vereinten Königsreich organisiert. Es sollte in Canterbury beginnen, dann Oxford und Cambridge, schließlich London. Für Frank würde es eine Tortur werden, das wusste er, aber er willigte ein, so wie er es immer tat.
Nun stand er in Canterbury auf einer der ausgemeißelten Brücken und starrte in das ruhig fließende Wasser des Great Stour. Erinnerungen stiegen in ihm auf, er war wieder der kleine Jung und warf Kieselsteine hinunter. Er fühlte die Geborgenheit von damals, als Vater und Mutter da waren, und plötzlich war ihm, als sähe er aus dem Augenwinkel ihr geblümtes Sommerkleid. Frank erschrak zu tiefst. Er erinnerte sich, wie sie den Fluss folgten, um eine der Wassermühlen zu sehen, wessen der Stour so bekannt war, in der Hoffnung das Wasserrad in Betrieb zu sehen. Später bestaunten sie gemeinsam die Türme der gotischen Kathedrale hier in Canterbury. Frank spürte noch die weiche zarte Hand seiner Mutter, wie sie da standen, die Köpfe in den Nacken und am Gebäude emporschauten. Dann hörte er ihr helles und freudiges Lachen, so voller Leben, nie hatte Frank sich wohler gefühlt.
Eine Idee war in ihm geboren. Er wĂĽrde eine Erinnerungstour machen, bevor er sein Pflichtprogramm abspulen musste. Von Canterbury bis Lands End. Es mochte zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen, aber diese Zeit brauchte er, um sein Leben aufzuarbeiten. Vielleicht half es ja.
Er fuhr wieder auf der kurvenreichen Landstraße zwischen den grünen Hügeln entlang, auf dem er mit seinen Eltern schon sooft gereist war, zu den Sehenswürdigkeiten dieser Küste. Mit seinen Eltern hatte er die Steinkreise von Stonehenge gesehen, die seit mehr als Viertausendachthundert Jahren dort standen und immer noch Rätsel aufgaben. Und wie einst seine Mutter liebte er das mediterrane Flair der Region. Die durch den Golfstrom bedingte milde Temperatur ließ vielerorts Palmen sich über den Strand beugen. In Shaftsbury kam er in einer Privatpension unter.

Frank war früh auf den Beinen und genoss ein reichhaltiges Frühstück. Während er aß, machte er sich Notizen. Eine Disziplin, die er als Autor beherzigte, um später darauf zurückzugreifen. Er wusste nur zu gut, was alles in Vergessenheit gelangen konnte. Frank blickte nur einmal kurz auf und sah eine junge Frau frühstückend am Tisch. Sie saß an einem Fensterplatz gegenüber, und es schien ihm, dass sie ihn beobachtete. Sie lächelte verlegen und nahm einen Schluck aus der Teetasse, welche sie so hielt, als wolle sie ihre Hände daran wärmen.
Frank gab ihr ein freundliches Lächeln zurück und sagte: “Guten Morgen, wie ich sehe, sind sie auch Frühaufsteher.“
Es dauerte eine kleine Weile, bis die junge Frau antwortete. Sie schien im Widerstreit mit sich zu sein, ob sie ihn ignorieren sollte oder nicht.
„Guten Morgen.“ Klang es ein wenig verlegen.
Frank schien es, als sei sie es nicht gewohnt mit Fremden zu reden, dennoch sagte sie: “Sie sind sicher auf der Durchreise – stimmst?“
„Ja, sie haben recht. Sieht’s man mir an?“

„Irgendwie schon.“
Frank verzog das Gesicht als mache ihn das traurig.
„Nun – ich kenne so ziemlich jeden im Dorf, und sie sind fremd.“ Begann sie jetzt kampflustig zu werden, denn es kam etwas bissig rüber. „Dazu noch Deutscher ...“

„Ich bin nicht als Tourist unterwegs. Deutsch – nur halb, meine Mutter kam aus Brighton, mit ihren Eltern hatte sie in der deutschen Stadt Braunschweig gelebt, aus der auch mein Vater stammt.“
Er war über sich selbst erstaunt, dass er so unerwartet losplauderte. Dann stand er auf, die Tasse Tee in der Hand, und schritt hinüber zur ihr. „Sie erlauben - ich darf mich doch zu ihnen an den Tisch setzen, oder ...? So unterhält es sich leichter.“

Kurz keimte ein Widerstand in ihm auf und er hatte sich gefragt, was er denn da nur machte? Wo war sein Alter Ego? Der ihn stets daran hinderte, auf Menschen zu zugehen. Dann verwarf er diese fruchtlose GrĂĽbelei.
Er setzte sein gewinnbringendes Lächeln auf, dass er sich einstudiert hatte und mit dem er schon so manches Eis zum Schmelzen brachte. Doch diesmal kam es wirklich von Herzen.
„Mein Name ist Frank Bowers“, sagte er mit sonorer Stimme.

„Ich weiß“, antwortete sie. Und sie genoss Franks erstaunen.
Sie stellte sich als Ann McPherson vor und war Lehrerin am Ort. Man war es gewohnt von ihr, dass sie im Golden Hill, wie die Pension hieß, frühstückte. Für die Kinder, welche sie unterrichtete, hatte sie immer ein offenes Ohr, war aber im Allgemeinen sehr verschlossen und zurückgezogen. Ein guter Beobachter hätte bemerkt, wie unwohl sich Ann fühlte, als Frank ihr gegenüber Platz genommen hatte. Doch es faszinierte sie, einen Schriftsteller kennenzulernen, dessen Romane sie gelesen hatte. Sie las gern und viel, man könnte behaupten: Bücher waren ihre Welt. Und diese Welt war ihre ganze Zuflucht. Denn auch sie liebte die Einsamkeit und das zurückgezogene Leben.

„Ich habe einige ihrer Bücher gelesen ...“, begann sie die Konversation fortzusetzen.

Frank räusperte sich. Bevor er antwortete, und ihr dabei tief in die Augen blickte, und das verlegende Blinzeln richtig deutete: ja, er, Frank Bowers, gefiel der Lehrerin – und er musste es sich eingestehen – ihm erging es nicht anders.

„Hoffentlich waren sie nicht allzu langweilig.“ Stapelte Frank tief.

Ann lächelte.

„An manchen Stellen schon“, log sie. „Aber im großen Ganzen recht unterhaltsam.“
Jetzt musste Frank lachen.
„Das ist ja mal eine ehrliche Meinung.“
Nach dem FrĂĽhstĂĽck hatten sie entschlossen, gemeinsam spazieren zu gehen.
Vorbei, an liebevoll restaurierte Häuser, gingen sie die schmale gepflasterte Straße abwärts, vertieft im Gespräch über Literatur, Persönliches und Liebe. Man stellte viel Gemeinsames fest, war aber auf das Wahren der Zurückhaltung bedacht, um sich näher zu kommen.
Als Frank Ann fragte, ob sie vielleicht Lust hätte, einen Tagesausflug nach Lands End mit ihm zu machen, willigte sie spontan ein, obwohl es nicht ihrer Art entsprach. Aber bei Frank hatte die Lehrerin ein gutes und sicheres Gefühl.

Während der Triumph Spitfire mit ihnen durch das Dartmoor fuhr, eine verträumte, leicht hügelige Heide – und Moorlandschaft. Vorbei an Dartmouth, dem kleinen Fischerort. Erzählte Ann wie angetan sie war, als sie zum ersten Mal die Kathedrale von Canterbury sah. Für die Anglikanerin war das Gotteshaus ebenso bedeutend wie für die Katholiken der Petersdom in Rom. Ann fühlte sich wohl neben Frank und das löste in ihr den Knoten, sodass sie ihn mit ihrem Redeschwall überflutete, aber er ertrank nicht in den Fluten, sondern badete in ihren Wellen und sie nahmen Frank mit in die Vergangenheit. So sah er sich zurückversetzt in jene Zeit, als seine Mutter noch so redete, während sein Vater fuhr. Und Ann berichtete, genau, wie ehemals seine Mutter es zu tun pflegte, dass dieser Ort so gut an der Küste versteckt gewesen sei, dass vor achthundert Jahren, die gerissenen Seebären Probleme hatten, den Hafen zu finden, eine richtige Piratenbucht.
Sie fuhren schließlich die britische Riviera entlang. Das romantische Küstenstädtchen Looe, das sich an die Steilküste schmiegte, tauchte auf.

Frank erzählte von seiner Schulzeit, von dem Wirrwarr der engen Gassen der Altstadt in Brighton und den lauschigen Plätzen, die zum Verweilen einluden. Er erzählte weiter, wie glücklich er mit seinen Eltern da gelebt hatte. Dort, nachdem er Ann gestanden hatte, nie eine Frau wie sie kennengelernt zu haben, mit ihr auf dem Palace Pier zu flanieren, wie zu der Zeit damals, da er glücklicher war wie nie, wäre jetzt in diesem Augenblick das Größte.
Und jetzt genau hier in der Enge des Sportwagens, als vom Straßenrand aus Schafe über den Asphalt trippelten und sie an blökten und in ihren Autoscheinwerfer glotzten, beugte sich Ann zu Frank und gab ihn einen Kuss auf die Wange. Aber im gleichen Moment schämte sie sich für diesen Gefühlsausbruch und ihr Gesicht lief rot an. Es hatte sie plötzlich und unerwartet überwältigt.

Zwei Stunden später standen sie an den Klippen von Lands End. Frank erzählte Ann die Geschichte seiner Mutter und wie er ihre Asche in das Meer geschüttet hatte. Sein Gesicht wirkte versteinerte und er wusste, dass er nicht mehr weinen konnte, denn zu viele Tränen hatte er deswegen schon vergossen, sodass er jetzt keine Tränen mehr hatte. Und Ann sah, wie er mit seinem Leid kämpfte, und es wurde ihr ganz übel von dem, was sie noch nicht wagte, ihm zu erzählen. Sie umarmte ihn. Dann standen sie da, eng umschlungen, vor dem beeindruckenden Bild eines tosenden Atlantik und ihre Gefühle schienen sie zu zerreißen. Ann löste sich aus dem Griff von Frank und rannte – weg von ihm – von seiner Liebe und seiner Leidenschaft. Er holte sie ein und hielt sie am Arm und drehte sie zu sich, und sie sagte, mit von Tränen erstickender Stimme: oh, Frank – Frank. Ich kann nicht ...“
„Was kannst du nicht?“ fragte er aufgewühlt.
„Wir dürfen uns – nein, du darfst dich nicht in mich verlieben.“ Sie wirkte verzweifelt, und Frank wusste nicht, was mit ihr geschah, und was er tun könnte. Er sah sie aus seinen weit aufgerissenen Augen an, unfähig zu verstehen.
„Ich – ich habe so lange auf dich ... auf jemanden wie dich gewartet; da ich dich jetzt – gefunden habe, möchte ich dich nicht wieder verlieren!“
Frank merkte nicht, dass er laut schrie, und sie fest, zu fest am Arm hielt, sodass Anne vor Schmerz stöhnte. Sie versuchte sich aus seinem Griff zu entwinden, aber es gelang ihr nicht.
„Oh, Frank“, sagte sie mit zittriger Stimme. „Ich liebe dich auch. Vom ersten Augenblick an, als ich dich im Golden Hill sah und wir miteinander redeten, wusste ich, dass du der Richtige wärest, aber ...“
Mit einem Ruck riss sie sich los und stürzte. Sie schlug sich das Knie, auf dem Schotterweg, blutig und weinte. Frank war bei ihr und hielt sie. Er wickelte ein Taschentuch um ihr verletztes Knie. Dann schaute er ihr in die Augen und sagte: “Aber wir können es nicht mehr rückgängig machen. Das Schicksal hat uns zusammengeführt. Lass es uns wenigstens versuchen!“
Annes Blick wurde ganz traurig, und Frank schluckte, er spürte, dass jetzt die große Wahrheit kam. Der Augenblick dieser Wahrheit würde ein – nein, zwei Leben verändern.
„Frank Bowers ich kann und darf dich nicht lieben.“ Sie zitterte am ganzen Leib und die Tränen strömten ihr übers Gesicht. „Unsere Liebe hätte keine Zukunft. Du ahnst nicht, wie nah wir schon dem Ende sind, noch bevor es einen richtigen Anfang gibt. Und glaub mir, nachdem ich dein Leid gespürt habe, wäre es nicht fair.“
„Was – was redest du? Ich kann dich nicht verstehen.“ Er presste seine Lippen, auf die ihren, aber sie drückte, ihn von sich.
Und während die letzten Strahlen der Sonne die schroffe Felsenlandschaft blutrot färbte, sah sie Frank direkt in die Augen und sagte: „Ich – Frank – ich werde sterben.“ Anne machte eine kleine Pause, als würde das Schweigen die Last der Bedeutung ihrer Worte anders gewichten und es ertragbarer machen für ihn. Dann, als Frank nichts sagte oder nichts sagen wollte, fuhr sie fort: „Man gibt mir noch drei – höchstens sechs Monate ...“
Hinter Franks Stirn schien es heftig zu arbeiten, denn er ließ einige Falten entstehen und wieder vergehen. Er wirkte etwas blass um die Nase, mit so was hatte er wohl nicht gerechnet, ausgerechnet jetzt, wo es aussah, als könne er wieder glücklich werden.
„Okay“, sagte er dann, strich eine Haarsträhne von der Stirn und nahm sie in den Arm und küsste sie, warm und herzlich. „Bestenfalls sechs Monate. Gut. Es sollen die Schönsten werden in unserem Leben, dass schwör ich die, Liebes.“ Und er drückte sie an sich mit Kraft, so als wolle er sie nie mehr hergeben. Mit seiner Entschlossenheit steckte er Anne an und ließ all ihre Bedenken davon fliegen.

Dies lag jetzt zehn Monate hinter ihm. Er hatte sein Versprechen wahr gemacht und unvergessene Zeiten beschert, in denen zwei Menschen nicht glücklicher hätten seien können.
Etwa hundert Meter tief vor ihm brandeten die Wellen des mächtigen Atlantiks, schwarz und tosend. Er ließ die Asche aus der Urne fließen und spürte die starken Hände seines Vaters auf seine Schultern. Sein alter Herr räusperte sich und sagte:“ Gott legt jeden die Bürde auf, die der jene auch tragen kann – nicht mehr, mein Sohn. Aber dich traf es hart und ich wüsste nicht, ob ich dieses Leid hätte tragen können.“
Und während der Wind die Asche mit sich trug, sagte Frank voller Stolz: „Anne, ich werde dich immer lieben.“


Version vom 16. 03. 2012 17:21
Version vom 16. 03. 2012 17:48
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hoffe, dass dir die Gegend wieder plastisch vor Augen stand. Das mit den Fehlern nervt; ich hab ein verdammt teures Schreibprogramm von Duden, aber beim
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Bitte sei mir nicht böse, aber die meisten Leselupler sind da sehr streng, wenn zu viele Rechtschreibfehler im Text. Schreibe doch einfach in Word mit automatischer Rechtschreibkorrektur. Dann werden die meisten Fehler angezeigt. Wenn du dann den kompletten Text markierst und dann in die Leselupe transferierst wird nichts verändert.

LG Uwe

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