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Leselupe.de > Ungereimtes
Lass mich ein, bitte!
Eingestellt am 13. 12. 2011 18:40


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Vera-Lena
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Lass mich ein, bitte!

In deinen Schlaf
m├Âchte ich mich betten,
hinabsinken
in ein traumloses Licht.
Gr├╝n ist die Farbe
deiner G├╝te.
Darin m├Âchte ich schweben
getr├Âstet
in der K├Ąlte der Nacht.

Alle Farben m├Âchte ich
durchleben,
die du erschaffen
zur Freude und zum Trost
in der K├Ąlte der Nacht.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 13. 12. 2011 18:40

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equinox
Guest
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Hallo Vera-Lena,

es wundert mich, ein Gedicht von Dir zu finden, dass so wenig Resonanz erhalten hat. Mir gef├Ąllt es.

Doch stolpere ich beim lesen ├╝ber die letzten beiden Verse,
denn der erste Teil sagt eigentlich alles aus: Liebe und Geborgenheit.

Ich habe eben ├╝berlegt - fiele nur der 2te. Teil weg - und der letzte bliebe, k├Ânnte man ihn leicht erweitern:

quote:
die du erschaffen
zur Freude
und zum Trost
in der K├Ąlte der Nacht


Nur so Gedanken zur Nacht
und

liebe Gr├╝├če equinox


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Vera-Lena
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Liebe equinox,

wie lieb von Dir, dass Du dieses Gedicht ausgegraben hast.

Die zweite Strophe besagt, dass das Lyri das, was es erhalten, hat auch weitergeben m├Âchte und zwar nicht nur zur├╝ck an denjenigen, von dem es das bekommen hat, sondern vor lauter Dankbarkeit einfach so verspr├╝hen, wie die Sonne einfach ihr Licht verschenkt.

Es geht also im zweiten Teil nicht mehr nur um Liebe und Geborgenheit, sondern auch noch um Dankbarkeit, die sich t├Ątig ausdr├╝ckt. Insofern ist das keine Wiederholung.

Wenn das Lyri dann wieder einige Zeit ohne dieses Eintauchen in das traumlose Licht war (hier kommt der Titel zu Tragen: Lass mich ein, bitte!) dann m├Âchte es abermals dort hin. Jetzt stellt es sich aber vor, dass es alle Farben durchleben darf.

Farben haben eine Bedeutung. Gew├Âhnlich sind alle Farben geb├╝ndelt, wenn sie uns als wei├čes Licht umgeben. Werden die Farben aber aufgespalten, so wie man das am deutlichsten durch ein Prisma beobachten kann, dort sind sie von gr├Â├čter Imtensit├Ąt und Leuchtkraft, dann kann man sich mit den einzelnen Farben verbinden und eine Kraft aus ihnen ziehen f├╝r das allt├Ągliche Leben. Und das w├╝nscht sich das Lyri, immer weiter voran zu kommen, sich immer tiefer zu verbinden mit den Herrlichkeiten der Sch├Âpfung, um immer mehr verschenken zu k├Ânnen.

Das Unterbewusstsein leistet dabei eine gro├če Arbeit und deshalb w├╝nscht sich das Lyri, unterst├╝tzt zu werden durch, den, der es in seinen traumlosen Schlaf zu sich nehmen kann.

Diese Gedanken hatte ich mir gemacht, als ich den Text schrieb. Vielleicht sind sie nur schwer nachzuvollziehen. Es freut mich aber sehr, dass Dir der erste Teil etwas sagt und Dir auch gef├Ąllt.

Danke f├╝rs Herauskramen und Deinen lieben Kommentar. Zun├Ąchst m├Âchte ich Deinen Vorschlag noch nicht annehmen, obgleich so verk├╝rzt, wie Du es hier sagst, der Text auch noch eine gute Aussage macht.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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equinox
Guest
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Liebe Vera-Lena,
es freut mich das Du mir nicht b├Âse bist.

Ich habe Dein Gedicht so verstanden, wie Du es auch hast ausdr├╝cken wollen. Aber in dem ersten Vers steckt schon soviel drin, dass es f├╝r sich alleine spricht.

Gerade das mit den Farben fand ich ber├╝hrend, denn ich hatte meinem Liebsten damals auch ein Gedicht geschrieben, welche Farben er doch f├╝r mich ist.

Darum habe ich es vorgeholt. Es Erinnert!


LG equinox

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe equinox,

das freut mich, dass Du mir etwas ├╝ber Dich und Deine Beziehung zu Farben erz├Ąhlst.

Nun werde ich Deinem Rate folgen und nur die erste Strophe behalten, weil der Text vielleicht wirklich ├╝berfrachtet ist. Sebst merkt man das ja nicht.

Danke f├╝r Deine Unterst├╝tzung!

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
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equinox
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,

was soll ich dazu sagen? - Mir fehlen jetzt die Worte.


LG equinox

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