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Leselupe.de > Gereimtes
Lass mich in Frieden (aus 1991)
Eingestellt am 18. 12. 2000 21:55


Autor
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Feder
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R├╝hre nicht an das,
was schl├Ąft.
Was du schlafend w├Ąhnst,
k├Ânnte bereits tot sein.

Versuche nicht zu wecken,
was in deiner Gegenwart
niemals Licht sehen,
niemals sprechen
und gesprochene Worte
nicht h├Âren darf.

Wach zu sein
hie├če
leben zu wollen.

La├č ruhen,
was zur Ruhe ging.
Als es erkannte,
dass Schmerz und Leid
Leben hei├čt.

Leben zu wollen
hie├če
in Gl├╝ck.

Hoffe nicht darauf,
dass es neu geboren wird;
es hat die Seele fort geschickt,
um erl├Âst zu sein.

Leben zu wollen,
hei├čt,
eine Seele zu brauchen.

Sei nicht traurig ├╝ber das,
was in dem Frieden ruht,
den es im Leben nicht h├Ątte

und darum

siehe oben.
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Feder
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Hi,
hier ging es um nicht machbare Dinge im "wahren" Leben. Mit Christian hatte es nichts zu tun, er ist mein bester "platonischer" Freund. Um es zu erkl├Ąren, m├╝├čte ich sehr privat werden - das wollte ich im Netz nicht :-).

Lb. Gru├č,
Feder

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pilgrim969
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Hi Feder,
Was mir an dem Text nicht passt ist eigentlich nur der Titel
Irgenwie fehlt mir der Draht von diesem zum Text selber
Aber das Gedicht f├╝r sich klingt etwas hoffnungslos:
Wer will schon beurteilen was kein Licht sehen darf,
und alles sollte die Gelegenheit bekommen die daf├╝r bestimmten Worte zu h├Âren

und Jutta - dieser Formularismus am Schluss ist, denke ich, nur dazu da einen Kreis zu bilden
um zu zeigen, dass sich manche Dinge nicht ├Ąndern werden (vielleicht auch nicht sollen?)

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Feder
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Hi Pilgrim,
es ging hier um ein Gef├╝hl, welches zwar erwidet wird, doch zu dem sich das Gegen├╝ber nicht ├Âffentlich bekennt. Der Verfasser beschreibt die Sichtweise desjenigen, der erkennt, wie hoffnungslos es ist, hier weiter Gef├╝hle zu investieren. Er "begr├Ąbt" diesen Traum, der zu sch├Ân ist, um vergessen zu werden. Im Schlaf darf er bleiben, ins Leben geh├Ârt er nicht. Im Schlaf hat er Frieden, in der Wirklichkeit einen Kampf auszufechten. Das "siehe oben" bezieht sich auf die erste Zeile des Gedichtes "r├╝hre nicht an das, was schl├Ąft", nicht auf die ├ťberschrift "Lass mich in Frieden". Hier wurde versucht, den Traum wiederholt zum Leben zu erwecken. Die ├ťberschrift entstand aus der Angst heraus, Gleiches noch einmal zu erleben und aus der Hoffnungslosigkeit daran zu glauben, dass diesmal der Ausgang ein anderer w├Ąre, n├Ąmlich "leben zu d├╝rfen in Gl├╝ck".

Ist das nachvollziehbar f├╝r dich?

Lb. Gru├č,
Feder

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Feder
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Feder
Hi Pilgrim,
es ging hier um ein Gef├╝hl, welches zwar erwiedert wird, doch zu dem sich das Gegen├╝ber nicht ├Âffentlich bekennt. Der Verfasser beschreibt die Sichtweise desjenigen, der erkennt, wie hoffnungslos es ist, hier weiter Gef├╝hle zu investieren. Er "begr├Ąbt" diesen Traum, der zu sch├Ân ist, um vergessen zu werden. Im Schlaf darf er bleiben, ins Leben geh├Ârt er nicht. Im Schlaf hat er Frieden, in der Wirklichkeit einen Kampf auszufechten, der sinnlos ist. Das "siehe oben" bezieht sich auf die erste Zeile des Gedichtes "r├╝hre nicht an das, was schl├Ąft", nicht auf die ├ťberschrift "Lass mich in Frieden". Hier wurde versucht, den Traum wiederholt zum Leben zu erwecken, um weiter im Verborgenen zu existieren. Die ├ťberschrift entstand aus der Angst heraus, Gleiches noch einmal zu erleben und aus der Hoffnungslosigkeit daran zu glauben, dass diesmal der Ausgang ein anderer w├Ąre, n├Ąmlich "leben zu d├╝rfen in Gl├╝ck".

Ist das nachvollziehbar f├╝r dich?

Lb. Gru├č,
Feder

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pilgrim969
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Du kannst mir glauben, dass ich dieses Gef├╝hl kenne,
zu sehen wie ein anderer seine Gef├╝hle in sich versteckt,
irgendwie nicht an diese heranzukommen. Und ich kenne auch das Gef├╝hl
immer wieder die selben Situationen zu erleben
(nur sind es nie wirklich ganz die selben!)
Ich erlebe es gerade und dennoch -
auch wenn ich ob der Sinnlosigkeit meiner Bem├╝hungen wei├č -
werde ich die Hoffnung und auch die Bem├╝hungen nicht aufgeben k├Ânnen.
Ich bin eben zu sehr Herzmensch ...

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