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Leselupe.de > Ungereimtes
Lass mich rein
Eingestellt am 25. 09. 2004 22:41


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mustafa
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2003

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Lass mich rein


Toll!
Br├Âtchen wollte ich holen gehen.
Hab das rote Auto nicht gesehen.
BUMM hat es gemacht,
und irgendwo anders bin ich aufgewacht.

Es ist Tag. Die Sonne scheint.
Ich stehe allein auf einer Wiese ÔÇô mit bunten Blumen darin.

An habe ich ein wei├čes Gewand.
Ich sp├╝re keinen Schmerz und warm ist es um mein Herz.

Bin ich tot?
Und wenn ÔÇô wo bin ich hier?
Die Fragen stellen sich die Fragen ÔÇô tief in meinem Kopf.

Wollte ich nicht Br├Âtchen holen gehen?
Warum hab ich blo├č das rote Auto nicht gesehen!

Ich drehe mich nach links.
Ich drehe mich nach rechts.

So schreite ich vor mich hin.
Ich wei├č nicht wohin.
Die Luft ist frisch.
Der Wind riecht nach Äpfeln.
Es ist angenehm.

Stop.
Da sehe ich ein Tor.
Schritt um Schritt bewege ich mich zum Tor.

Was macht ein Tor mitten im Gr├╝n?
Warum steht es allein?
Warum hat es keinen Mantel um?
Alles ergibt keinen Sinn.

Dann stehe ich davor.
Gro├č ist das Tor.
Wie gemacht f├╝r einen Riesen.
Verschlossen ist es.

Ich klopfe dagegen.
Doch mein klopfen scheint nichts zu bewegen.
Verschlossen bleibt es mir, das Tor.


Wieso hat es keinen Mantel um?
Keine Mauer grenzt an das Tor.
So gehe ich zwanzig Schritte nach links und blicke neben das Tor.
Dasselbe Gr├╝n ÔÇô derselbe Duft
Nichts scheint anders zu sein?
Doch traue ich mich nicht drum herum zu gehen.

So bleibe ich stehen davor
und hebe den Kopf
und blicke hoch.
Ganz oben ist eine Gestalt.

Sie zeigt rechts neben das Tor.

Ich blicke mich um und entdecke eine Luke.
Versteckt im Gras.
Mitten im Gr├╝n.
Direkt neben dem Tor.

Gro├č und h├Âlzern ist die Luke.
Eingearbeitet in das Holz sind silberne Ornamente.
Ein goldener Griff ziert die Luke.
Ich ziehe am Griff und ├Âffne sie.

Ich klappe sie nach hinten.
Schwer ist sie.
Auf der Unterseite steht in Lettern geschrieben:

ÔÇ×Noch bist du nicht darin ÔÇô in deinem Paradies.
Zeit ist noch dahin.
Erst wenn die Mauer wird drum herum gebaut
und gepflanzt wird dein Baum,
kannst du sie ├ľffnen.
Das Tor zum Paradies.
Nun verlasse dieses Reich und besuche es,
wenn die Zeit meint du bist reif.ÔÇť

Eingesogen werde ich durch das nun offene Loch.
Schwarz wird es um mich herum.

Irgendwann ├Âffne ich meine Augen
und bin verbunden mit Schl├Ąuchen an einer Maschine.
Ich liege in einem Bett.

Neben mir auf einem Stuhl sitzt meine liebste und
sie scheint zu ruhen.
Ich bewege meine Hand und gebe einen Laut.
Sie ├Âffnet die Augen
und ich wei├č,
alles wird gut.

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MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

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Hmmmm, eine Frage: Wenn Du das Auto nicht gesehen hast, woher wei├čt Du da├č es rot war?
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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mustafa
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2003

Werke: 21
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lass mich rein

Stimmt,
die Logik ist nicht ganz stimmig.
Ich lasse die Farbe des Autos einfach weg.
W├Ąre mir nicht aufgefallen.

(Vielleicht hab ich es rot gemacht, weil ich selbst ein rotes Auto fahre --- mhhhm wer wei├č)

Ein dickes Dankesch├Ân
gru├č
mustafa

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Hallo mustafa,
ein paar Dinge sind mir beim Lesen Deines Werkes aufgefallen:
1.) Den Titel "Lass mich rein" finde ich nicht ganz treffend.
2.) Warum steht es im Forum "Kurzlyrik"? (Unter "Prosalyrik" w├Ąre es m.E. besser aufgehoben.)
3.) Zwischendurch tauchen Reime auf, die meiner Meinung nach unpassend wirken, z.B.:
"Ich sp├╝re keinen Schmerz und warm ist es um mein Herz."
"So schreite ich vor mich hin. Ich wei├č nicht wohin."
"Dann stehe ich davor. Gro├č ist das Tor."
Insgesamt ist das Werk nicht sehr fl├╝ssig zu lesen, finde ich, aber da lie├če sich sicher noch einiges machen. Die Idee gef├Ąllt mir, vor allem der Schluss ist Dir gut gelungen.
Gru├č Gabriele
__________________
Be yourself - no matter what they say!

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mustafa
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2003

Werke: 21
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lass mich rein

Hallo Gabriele,

mit der ├ťberschrift bin ich selbst noch nicht ganz so gl├╝cklich. (Ich dachte an Grenzerlebniss - habe aber dann doch ganz schnell "das Gedachte" verworfen. Nun, vielleicht findet die ├ťberschrift mich.

Den Text wollte ich eigentlich in Prosalyrik reinbringen.
Doch beim lesen der anderen Texte - war ich zu haspellig und habe es einfach glatt ├╝bersehen.

Die Reimform - ich habe schon ├Âfters versucht anders zu reimen - gelungen ist es mir noch nicht. Vielleicht, weil ich eine andere Muttersprache habe - und die Grammatik doch v├Âllig eine andere ist.

Ich finde den Text selbst noch zu "Angezogen". Habe aber leider keinen Vergleicht oder die geringste Idee, wie es anders aussehen k├Ânnte.

Danke, da├č du ihn gelesen hast und vor allem deinen Eindruck mir mitgeteilt hast.
So bekomme ich immer mehr einen Vergleich und vor allem einen neuen Zugang zur Sprache. (Dinge die offen vor mir liegen werden mir klarer)

Sch├Âne Tage
mustafa

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Also, die Moderatoren merken hier ja immer jeder Kleinigkeit
und garantiert werde ich deswegen ausgeblendet.
Trotzdem eine berechtigte Frage: Was hat dieser Text
mit Kurzlyrik zu tun?
Und noch etwas - dieser Text ist f├╝r mich Prosa - Kurzprosa
die mir zwar gef├Ąllt, aber Lyrik???

Liebe Gr├╝├če
Klopfstock

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