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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Lavendelduft der Einsamkeit
Eingestellt am 20. 02. 2009 15:21


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whisperfriend
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2009

Werke: 8
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Geheimnisse entlockt man ihm für gewöhnlich kaum.
Er traut sich nicht, offenbart sich nur in Geborgenheit und im Umfeld seiner Vertrautheit.
Eine düstere und verschlossene Gestalt? Menschenscheu und ein Eigenbrötler?
Besorgnis erregend, soll man ihm zu Hilfe eilen und Beistand gewähren? Lasst ihn doch einfach seinen Weg gehen.

Kann sein, dass er wehmütig wirkt und sich nicht verstanden fühlt. Immer einen Sinn sucht und Antworten erwartet auf kleinste Details und Alltägliches. Bestimmt sein Leben mit der Suche nach Halt und Gewissheit, dass alles so erscheinen wird was seine Träume in Bewegung setzen kann.
Wenn man diesen Menschen links kehrt so würden die gleichen anatomischen Ansichten erblickt wie bei einem jeden. Gefühltes lässt sich nun mal nicht erblicken und in Form einer Gestalt darstellen. Man muss ihn verstehen können um sich eine Meinung zu bilden. Unsere schwerst erlangbare und verständlichste Tugend, Menschen zu beurteilen nach ihrer Gesinnung.
Spontan werfen wir eine jede Seele in die vorbestimmte Schublade und Klischees sind deren Ordner. Als dann dieser Mensch uns allmählicher vertrauter erscheint und mehr und mehr aus diesem vorverurteilten Rahmen fällt.
Oft gar all zu spät die Erkenntnisse erlangen und bestürzt trauern, warum habe ich das nicht schon früher geahnt?
Nach dem er fort und nicht mehr zu erreichen war.

In seinem Traum schreitet er dahin und ist immer alleine. Kein Ziel vor Augen, keine Vorstellung wohin er gelangt.
Nichts von Menschen geschaffenes umgibt ihn, weitab von jeder Zivilisation. Verweilt auf der Erde ohne Leben das sich bewegt.
Doch es ist hell und der Himmel über ihm wirkt trotz vieler Wolken offen, weit und alles überragend. Es ist ein raues, herbes Klima und der Wind hält die Natur in Bewegung .
Er schrickt auf und findet sich in der Realität… wieder einmal mehr aus seinem Befinden entrissen und würde sich dort doch sofort niederlassen. Es bewirkt in ihm einen Zustand grösster Genugtuung und er möchte diese Stelle nie verlassen. Wie am Fusse einer Wendeltreppe schaut er hoch und spiralförmig ohne ersichtbares Ende führt diese in das Nichts. Kein Horizont erkennbar und so weit entfernt ist sein Ort seiner Träume. Liegt diese Stelle jenseits meines Lebens? Eine Frage die er sich unzählig oft gestellt.
Suizides Verhalten lässt mich an meinen Traum gelangen? Nein, es ist ein Glück nicht zu wissen was nach unserem Ableben geschieht und zu kurz ist das Sein um es aus eigener Kraft zu nehmen. Wenn das Befinden nach dem Tod existiert und ähnlich erscheint wie zu Lebzeiten, so bleibt genügend Zeit um dies zu erfahren und viel zuviel um zu trauern was man sich genommen.

Woher ragt unser Unterbewusstsein und lässt uns in Gefilde gelangen die sich im Zwielicht reflektieren? Haben wir Deutungen und woher? Aus unserer eigener Vergangenheit und sind wiedergeboren oder übertragen in unserem Erbgut was schon unsere Ahnen besorgte oder erlebten? Sind wir einfach in unserer Evolution soweit vorangeschritten, dass unser Bewusstsein und unsere Fähigkeit des Denkens unseren Verstand überragen?
Er versucht sich zu beschäftigen, sucht Ablenkung seines Verharrens und will nicht ständig im Sumpf der Fragestellung hängen bleiben. Will Freude empfinden und muss sich in der Gleichgültigkeit aufhalten um unbeschwert Farben und Klänge des täglichen Lebens erkennen zu können. Seine Sehnsucht brennt diese Leichtigkeit der Unbefangenheit nieder. Ruhe findet er selten und schlendert beinahe ständig in seiner Fantasie, hält ihn oft auf und fern von seiner Realität. Taucht unter in der Menge, ist einzigartig und unerkannt als Wandler im Lavendelduft der Einsamkeit.
Inmitten dieses lila Feldes, das sich vor ihm wie in Wellen vom Wind getrieben erstreckt, möchte er dich an der Hand nehmen und dir zuflüstern:"Schreite mit mir durch diesen Traum und erkläre mir warum wir dorthin gelangen?"

__________________
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Tigerauge
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Bestimmt sein Leben mit der Suche nach Halt und Gewissheit, dass alles so erscheinen wird was seine Träume in Bewegung setzen kann
Wenn es experimentell ist, die deutsche Sprache zu verunglimpfen, dann ist es Dir mit diesem Satz gelungen.

Mir sind da noch ein paar fehlende Komma aufgefallen; aber na ja, ich will mal nicht ĂĽbertreiben.

Ich finde, dass Du den Text noch mal ĂĽberarbeiten solltest. Vielleicht solltest Du auch den Text kĂĽrzen und etwas stichhaltiger schreiben.
Mir ist da noch ein Satz aufgefallen:
Kann sein, dass er wehmütig wirkt und sich nicht verstanden fühlt. Immer einen Sinn sucht und Antworten erwartet auf kleinste Details und Alltägliches.
Da hast Du statt einem Komma einen Punkt gemacht, und zwei mal „und“ finde ich ungeschickt. Meine Version:
Kann sein, dass er wehmütig wirkt, sich nicht verstanden fühlt, immer einen Sinn sucht und Antworten erwartet auf kleinste Details des Alltäglichen.

Nach solchen Stellen solltest Du den Text durchforsten.

Viele SpaĂź,
tigerauge

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