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Leselupe.de > Ungereimtes
Layne
Eingestellt am 21. 04. 2002 13:55


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Raskolnikov
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

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Auf der MĂŒllkippe meiner verwesten Seele
irre ich umher auf der Suche.

Zwischen stinkenden Morast mĂŒhsam wĂŒhlend,
die SchÀtze vergangenen Seins zu bergen.

Heerscharen verlorener Schattenkrieger malen sich auf mein verschmiertes Gesicht.
Der Himmel droht stÀhlern mit dem Auge des Falken.

Die Erde scheint unnahbar und erblĂŒht krebsartig in Kraterfeldern.
Halden voller Elend tĂŒrmen sich zu Babel,
mein verdorrter Körper nur ein Teil von ihm.


Habe mich tragen lassen von deinen Schmerzen.
Sog das Mark aus deinen sterbenen Worten,
um selber das zu finden, was dir unerreicht blieb.

Im Moment, wo sich die Gewissheit deines Abschieds einbrennt,
hinterlÀsst du mir dein Leiden als kostbaren Schatz.

Ringsum Stille,
an dunklen Tagen werde ich dein VermÀchtnis
wie einen Beichtvater aufsuchen,
um meine Verlorenheit ĂŒber den Tod hinaus mit dir zu teilen.





__________________
Raskolnikov

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Pseudorinym
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Rasko,
also dein Gedicht ist mir eindeutig zu verwest.
Was ich damit sagen will ist,daß fĂŒr meinen Geschmack zu viele Bezeichnungen drin sind wie MĂŒllkippe,Morast,krebsartig,verdorrt....
am ende bleibt nur der eindruck einer verdreckten MĂŒllhalde,
außerdem hab ich den Sinn auch nicht verstanden

xxx

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Raskolnikov
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

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Das Gedicht in dieser Form habe ich eigentlich nur veröffentlicht, da eine von mir sehr geschĂ€tzte Person aus dem Leben geschieden ist. Ich war mir selbst noch nicht sicher, ob ich mit dem Text eigentlich fertig bin. Der Text selber versucht eine Situation zu spiegeln, in der sich hier die Hauptperson versucht anhand von Momenten der Vergangenheit geblendet in ihrer Ausweglosigkeit aufzurichten, um einen Halt zu finden, was jedoch stets ein Trugbild ist. Tut mir leid besser kann ich den Sinn gerade auch nicht erklĂ€ren, denn es ist schon spĂ€t und ich habe wohl zu viele cuba libre getrunken. Gruß Raskolnikov
__________________
Raskolnikov

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Pseudorinym
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Hallo Rasko,
ich habe nicht gewußt,daß es ein so persönlicher Text ist,
und ich weiß auch,daß es dann blöd ist wenn jemand kommt und dran rummeckert.
Persönliche Texte wĂŒrde ich auch nie verĂ€ndern

*viele GrĂŒĂŸe*
xxx

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Raskolnikov
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

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Deine Kritik ist schon o.k., zumal der Text vorher einfach so bei mir eher unfertig rumlag und ich dachte das er irgendwie passt. Aber das wirkt vielleicht alles ein bißchen unklar.

Habe mich tragen lassen von deinen Schmerzen.
Saugte das Mark aus deinen sterbenden Worten,
um selber das zu finden, was dir unerreicht blieb.
Im Moment, wo sich die Gewissheit deines Abschieds einbrennt,
hinterlÀsst du mir dein Leiden als kostbaren Schatz.
Ringsum Stille,
an dunklen Tagen werde ich dein VermÀchtnis,
wie einen Beichtvater aufsuchen,
um meine Verlorenheit ĂŒber den Tod hinaus mit dir zu teilen.

Gruß Raskolnikov
__________________
Raskolnikov

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
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lieber raskolnikow,

tief ergriffen und schaudernd stehe ich vor deinen zeilen. echt n hammer! je zwei korrekturen möchte ich dir anraten: stinkendem . . . Heerscharen. die scharren nĂ€mlich nicht. im 2.: sog das Mark . . . und hinter VermĂ€chtnis das komma weg. wenn du dann noch mehr absĂ€tze machst, bekommt das ganze einen drive, der welten erschĂŒttern könnte. ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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