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Leselupe.de > Ungereimtes
Leben
Eingestellt am 23. 11. 2002 12:40


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Chakram
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 58
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Leben

Das Leben ist, wie soll ich's sagen,
manchmal einfach nicht zu ertragen.
Ob im Beruf oder in der Liebe,
hier und da setzt es auch mal Seitenhiebe.

Im Beruf kann man noch drĂŒber steh',
in der Liebe will man es nicht mit ansehn'.
Es lĂ€ĂŸt sich einfach nicht vermeiden,
da zu sitzen und zu leiden.

Man hÀlt sich an Strohhalmen fest,
hofft, es gibt einem nicht den Rest.
Versucht zu retten, was zu retten ist,
und stellt fest, daß Du selbst der Seggel bist.

Also will man rennen, ganz weit weg,
kommt aber irgendwie nicht vom Fleck.
Dann will man Mauern um sich aufbauen,
um ja nicht nach hinten und vorne zu schauen.

Doch es gibt Menschen, die Dir was bedeuten,
Du versuchst Warnzeichen ihnen zu verlÀuten.
Man will helfen, schreien und kÀmpfen,
um den Schmerz etwas zu dÀmpfen.

Es hilft halt manchmal eben nicht,
und wenn es noch so sehr fÀllt ins Gewicht.
Machtlos steht man sich gegenĂŒber,
und hofft, es ist bald vorĂŒber.

Und wenn der Tag dann gekommen ist,
den man lange Zeit danach nicht vergißt.
Es wird einem bewußter Tag fĂŒr Tag,
wie man hÀtte verhindern können diesen Schlag.

Die Wunden brauchen lange Zeit zum heilen,
mit den Freunden kann man sie auch teilen.
und alle wollen es dann sagen,
das Leben ist manchmal echt nicht zum ertragen.


(c) Chakram 1997

__________________
Die TrĂ€ne ist die Sprache der Seele und die Stimme des GefĂŒhls.
(Filippo Pananti)

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Heidelind
Guest
Registriert: Not Yet

...wie wahr...

...du warst wohl sehr traurig, als das gedicht entstand? ich hĂ€tte es noch etwas aggressiver ausgedrĂŒckt, aber ich habe mittlerweile festgestellt, das man diese art von gedichten selten oder gar nicht liest beziehungsweise bewertet, obwohl ihr inhalt ja auch ein teil des lebens ist. viele halten es wahrscheinlich fĂŒr ein "jammern".

liebe grĂŒĂŸe heidi

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Chakram
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2002

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...ist mir auch schon aufgefallen...

...daß, wenn man einen aggressiveren Ton anschlĂ€gt, das Gedicht nicht ankommt. Wobei es da wiederum Unterschiede gibt, welcher Art von Ton in der AggressivitĂ€t angeschlagen wird. TatsĂ€chlich war ich damals sehr traurig, wĂŒtend und frustriert, weil ich mir unheimlich hilflos vorkam.

WĂŒnsche Dir noch einen schönen Sonntag...

Chak

__________________
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