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Leselupe.de > Gereimtes
Leben
Eingestellt am 31. 12. 2006 10:47


Autor
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grauerwerwolf
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2006

Werke: 2
Kommentare: 1
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Im Chaos

Flammen verzehren das Licht der Welt
und Schatten marschieren gen Norden
Finsterniss wird durch Schrecken erhellt
Vernunft durch Wahnsinn verborgen
Das Sein zerbricht, scheint nie gewesen
Der Weg beginnt, die Karten sind gelesen
Das Schlachfeld liegt am Seelengrund
Alle Fragen sind vergebens
Der Geist ist von Gedanken wund
und vom Martyrium des Lebens.
Geschunden und zu Boden f├Ąllt
Gerechtigkeit und Wahrheit
Zu tausend Splittern sie zerschellt
und schafft doch neue Klarheit.
Das Licht der Welt erblickt mich neu
doch versengt es meine Sinne.
Bin ich mir denn Selbst noch treu?
Von fern erklingt die Stimme.
Sie ruft mich in die Welt hinaus
hats immer schon getan.
Doch fehlt mir noch die Kraft zu folgen
geraubt durch Wut und Wahn
Die Klinge spricht, der Frieden schweigt
verjagt f├╝r scheinbar alle Zeit.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
Kommentare: 9730
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Guten Tag, Grauerwerwolf, hallo Heike,

dem Urteil, dies sei ein "gutes" Gedicht, kann ich leider nicht folgen. Bei einer Bewertung eines Beitrags gibt es zwei Ebenen:

* Inhalt und Aussage
* Form und Sprache

(1) Form und Sprache
Leider ist festzustellen, da├č die Metren der Verse wie verr├╝ckt durch die Gegend holpern. In den ersten Versen sind es noch 5 bis 6 Hebungen, aber auch diese wollen einfach keinen Rhythmus bekommen, die letzten 4 Verse haben dann 4, 3, 4 und wieder 3 Hebungen. Dazwischen haben wir alles durcheinander, je nach Bedarf.
Die Bilder kommen wie aus den nordischen Sagen daher. Das pa├čt zwar zum Namen des Autors, aber irgendwie sind die Bilder nicht so richtig spannend und originell. Mancher Landserroman ist da einfallsreicher.
Die Schreibfehler, Finsternis mit dem doppelten "s" u.a., wollen wir einfach unter Pisa ablegen. Das ragt nicht ├╝ber den Durchschnitt und unterschreitet ihn auch nicht.

(2) Inhalt und Aussage
Das ist nat├╝rlich erst einmal Geschmacksache. Manches klingt in der Wortwahl allerdings schwer nach Blut und Boden, so da├č dem einen oder anderen, darunter auch mir, sich die Nackenhaare str├Ąuben.
Nun ist auch Ramstein beispielsweise diesem schwerbl├╝tig germanischen Sprachstil nicht abhold, aber da blitzt in den Texten eben einfach jene Originalit├Ąt durch, die hier so g├Ąnzlich fehlt.
Der Inhalt: Weltschmerz, Kampf, Niederlage, Seelengrund, die Klinges des Schwerts. Der Sinn, der verloren geht. OK, das ist ein Thema jeder Kunst. Das Thema bearbeiten wir alle. Aber gerade deshalb sollte es doch m├Âglich sein, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen.

Angesichts der offensichtlichen Schw├Ąchen des Texts habe ich keine Bewertung vorgenommen. Sie h├Ątte, wenn ich sie geben h├Ątte wollen, allerdings nicht die Note "5" nach LeLu-Nomenklatur erreicht, sondern l├Ąge deutlich darunter.

Solche Noten lehne ich ab, allerdings gebe ich doch den Rat, diesen Beitrag einer grunds├Ątzlichen Bearbeitung zu unterziehen. Eine ├ťbernahme in die Schreibwerkstatt hielte ich f├╝r den richtigen Weg, um an diesem Werk das Thema "Lyrik" einzu├╝ben.

Nix f├╝r ungut, lieber Autor. Aber was zu sagen war, mu├čte irgendeiner dann auch sagen. Diesmal war derjenige der Unterzeichner, unter anderem, um die falsche Richtung, die die obigen Bewertung enth├Ąlt, so zu korrigieren, da├č wir die Realit├Ąt im Blick behalten, nicht da├č hier auch noch eine falsche Einsch├Ątzung ├╝ber die Qualit├Ąt dieses Gedichts entsteht. Da w├Ąre Dir, Grauerwerwolf, am wenigsten mit geholfen.

Es gr├╝├čt

der W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 197
Kommentare: 1253
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Klingt irgendwie nach Walter Flex. Sprachlich wirklich ├╝berarbeitenswert, am Besten Neufassung.
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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