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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Leben in der Anderswelt - Grundschule (gelöscht)
Eingestellt am 22. 11. 2009 11:36


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domino
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jon
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Bitte noch die Fehler beheben und dabei den Dialog mit den richtigen Absätzen versehen!

Das ist eine schöne Geschichte und ich meine das nicht so schmalzig, wie diese Formulierung oft benutzt wird. Nein: Sie ist zwar nicht originell und modern-kraftvoll aber trotzdem gut erzählt. Sie ist "angemessen" erzählt – ohne Zeigefinger, ohne Häme und ohne Süßlichkeit (was bei Geschichten über Kinder ja oft eine Gefahr ist). Einmal hörte ich ein bisschen den Erwachsenen durch, der über die Fehleinschätzung der Kinder grinst (vielleicht sogar etwas genervt ist) – die Stelle mit dem Zuviel an Leim.


Was mich stört: Das Ende ist an einer Stelle unglaubhaft und mit diesem Ausgang ein Märchen.

Der Kleine sagt sicher nicht

quote:
„Er hat ja gesagt! - Ich hab ja immer gedacht, dass du das machst, aber nun weiß ich, dass Fu wirklich reden kann.“
Das hieße, dass Fu wirklich gesprochen hat. Glaubhaft ist: Jonas weiß (wie es Kinder eigentlich fast immer wissen), dass Fu nicht selbst spricht (oder ist der Ich-Erzähler Bauchredner?). Er will Fu aber mit nach Hause haben und spielt deshalb das Spiel mit, das ihm der Erwachsene anbietet, indem er behauptet, Fu hätte es ihm wirklich gesagt. Das Spiel geht aber nicht so: "Fu spricht ja nie wirklich, aber diesmal schon" sondern es geht so: "Fu spricht und diesmal ganz leise in dein Ohr." Also sagt Jonas nicht "Der spricht nie, aber diesmal schon" sondern "er sagt es in mein Ohr". (Variante: Der Ich-Erzähl ist Bauchredner und Jonas denkt, Fu würde wirklich selbst sprechen, dann wäre er jetzt enttäuscht, dass Fu doch nicht spricht.)

Märchenhaft ist der Ausgang, dass die Eltern, die sich bisher nie um Jonas' Entwicklung gekümmert, nie mit ihm gespielt (und gemalt und gebastelt) haben, ihm jetzt wegen einer "lächerlichen Handpuppe" plötzlich helfen.

Um aus diesem Text (der so besser in ein Erzählforum oder ins Tagebuch passt) einen journalistischen Text (Reportage) zu machen, muss unbedingt noch hinein, was das für ein Ich-Erzähler ist (Funktion!!!!!), vielleicht auch, wie typisch die Situation ist, auf jeden Fall aber, wo sie spielt (konkrete Schule oder mindestens der Ort, wenigstens (!) ungefähr) und wann (September 2009 oder 1999).
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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domino
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Ich hab' noch nie gemalt!

Hallo, Jon,
vielen Dank für deine ausführliche Würdigung meines Textes.

Diese Stunde hat sich wirklich so abgespielt.
Sicher wusste Jonas, dass Fu "nur eine Socke" ist, aber er hatte mitgespielt.
Und er hatte nächsten Schultag seine Arbeit fertig, wohl eher vom Kinderhort als von zu Hause.

Da diese Geschichte eine wahre Begebenheit erzählt, habe ich mich gescheut, genauere Angaben zu machen, auch wenn sie schon fünf Jahre zurückliegt und der Name geändert ist.
Es lässt sich aber wohl nicht verheimlichen, dass der Ich-Erzähler die Lehrerin ist.

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jon
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Bei journalistischen Texten darf man diese Scheu nicht haben – jedenfalls nicht in diesem Ausmaß, das den Text fiktiv scheinen lässt.
Lehrerin, aha. Ich hatte – warum, weiß ich nicht – den Eindruck, ein Helfer (ein männlicher!) hätte das erlebt. Vielleicht, weil es klingt, als wäre ihm diese und jene kindliche Leistung (bzw Nicht-Leistung) neu, als wäre er fast ein bisschen überrascht.
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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