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Leselupe.de > Gereimtes
Leben vs. Streben
Eingestellt am 04. 06. 2003 18:51


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Rhea_Gift
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Leben vs. Streben

Es wĂŒtet ein Streit in meiner Brust,
die Sehnsucht nach der wahren Liebe,
bremst die Sehnsucht meiner Triebe,
das einsame Horchen auf die eine Stimme
raubt mir Lust,
raubt mir die Sinne –

Das Leben will sich wild ergießen,
nicht eingezwĂ€ngt in Kesseln fließen!
Wie erfĂŒllt die Tage doch mit der Sinneslust verfliegen,
und ach, wie schwer die einsamen im Magen liegen -

Sollte ich nicht geben, was ich habÂŽ zu geben?
Kann man mehr erwarten vom Leben?
Macht es Sinn mich aufzuheben
fĂŒr ein „vielleicht“, vielleicht sinnloses Streben?

So reißen mich Leben und Streben hin und her -
Zeit vergeht. Ob erfĂŒllt, ob leer.

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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lapismont
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Hallo Rhea_Gift,

mir gefÀllt:
Das Leben will sich wild ergießen,
nicht eingezwĂ€ngt in Kesseln fließen!

klingt so nach dem Zauberlehrling.


Ansonsten ist der Text so lala. Reisst nicht mit. Es fehlt irgendwie der Pep. Und der Titel ist nicht schön. So eine AbkĂŒrzung lĂ€sst irgendwie ein andren Text erwarten. Jandl oder Dada.

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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römer
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Mir gefĂ€llt das Thema. Ich denke oft darĂŒber nach, wieviel
Streben dem Leben letzlich gut tut. Vielleicht ist das
ganz individuell. Meiner Meinung nach wird in unserer
Gesellschaft zuviel gestrebt - nach Schönheit, GlĂŒck,
Reichtum und Erfolg, nach heiler Familie, Eigenheim,
UnabhÀngigkeit, Sportlichkeit, sozialem Status etc.

Gruß
römer
__________________
der apfel fÀllt nicht weit vom stamm.

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Rhea_Gift
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Hi lap.,

das Gedicht ist nicht rund, ich weiß - war spontaner Widerstreitserguß, daher wohl so zerrissen...

Hi römer,

beschĂ€ftigt mich auch sehr, ich muß immer drauf achten, nicht zu sehr meine Vorstellungen zu vergessen und eben nicht nur nach dem Ideal zu streben - die goldene Mitte finden zwischen sinnloser Hingabe und unsinniger TraumtĂ€nzerei... Mein mir persönlich erreichbares Ideal ist wohl die Mitte, nicht mehr, nicht weniger...

lg an euch, Rhea
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römer
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Die sogenannte Mitte kann aber auch ziemlich muffig
und Àtzend sein.
Ich möchte nicht sein wie die anderen - und bin doch
nur ein Kiesel am Flußstrand.

römer
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der apfel fÀllt nicht weit vom stamm.

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Rhea_Gift
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Deswegen ja auch "mir persönlich erreichbares Ideal" - das ist fĂŒr mich die Mitte, fĂŒr andere kann es aber schon unerreichbar sein *protz*
Hat nix mit Protz zu tun, keiner kann so sein wie ich, wie ich niemals wie Du sein kann - und das ist gut so, ein Hoch auf die VielfÀltigkeit!
Jeder ist einzigartig, auch der Kiesel am Flußufer - wenn er dann auch noch nett in der Sonne funkelt, ists sogar ein kleiner Stern...

LG, Rhea
__________________
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