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Leselupe.de > Anonymus
Lebensabschnitt
Eingestellt am 24. 09. 2004 21:47


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Lebensabschnitt

Sitzen
am Tisch
im Auto
auf dem Klo
beim Arbeitsamt

Stehen
am Hang
am Bahngleis
im defekten Aufzug
beim Arbeitsamt

Schweigen
in Gesellschaft
im Gehirn
im Ruhezwang
beim Arbeitsamt

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jon
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Hüstel… Die letzte Strophe macht auf mich den Eindruck, dass die Zeilen "Bedeutung" haben (wenn auch der Zusammenhang mt dem Arbeitsamt eher vage, bei "Ruhestand" sogar gänzlich fehlend ist). Die erste Stophe kann ich auch noch irgendwie akzeptieren („Zum Alltag gehört Arbeitsamt“), wenngleich ich in einem GeDICHT so viele "Füllzeilen" (3 Zeilen für eine simple Aussage!) für "irgendwie kann er's wohl nicht dichter" halte. Aber die zweite Strophe wiederholt die erste nur (ohne einen neuen Aspekt zuzufügen oder eine Verbindung zu der auf einem ganz anderen Abstraktionsniveau operierenden dritten Strophe herzustellen. Kurz und gut: Mir erschließt sich weder (angstrebte) Aussage noch irgendeine Stimmung.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo jon

Wie lang ist ein Lebensabschnitt? Vielleicht ist er in diesem Fall sehr kurz, aber so einschlagend, dass man sich im Kopf >nur< damit beschäftigt.

Das ist erste und die zweite Strophe gleich klingen, liegt wohl an der Monotonie, die ich ausdrücken wollte, wenn man plötzlich Zeit hat und sie eigentlich nicht nutzen kann.

Mit dem Ruhestand gebe ich dir Recht, aber ich fand dieses Wort eigentlich passend, weil es ein Wort ist das beschreibt, dass man sich neu orientieren muss.

*anonym (lach)Erklärungen meiner Gedichte fallen mir schwer!

Ach, da fällt mir noch etwas ein, wie wäre es mit der Überschrift Lebensarbeitslosigkeit haha

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jon
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Liebe/r A.

DIESER Lebensabschnitt scheint mir doch etwas länger zu sein – sonst wäre nicht so viel Tristess drin. Hier ist nichts mehr von der "alten Energie" zu spüren… Was den Gleicklang angeht: Es ist „Verschwendung", zweimal das selbe zu schreiben – in einem Gedicht besonders. Vielleihct findets du für diese Strophe ja doch noch einen neuen/weiteren Aspekt – dann könnte die 1. Strophe für „Arbeitslosigkeit ist Alltag“, die dritte für „Arbeitslosigkeit macht stumm" stehen und die zweite… na eben was man noch so assozieren kann.
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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo A.,
das ist ein interessantes Gedicht.
Erstaunlich, dass nur durch das
Wort "Arbeitsamt" eine komische/bedrĂĽckende
Stimmung entstehen kann.
Ich bin besser konditioniert,
als ich dachte.
GruĂź,
Denschie

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo ihr beiden

Zur dir jon, die zweite Strophe unterscheidet sich schon, denn da steht als erstes Am Hangund damit wollte ich sagen, dass man herunterfällt, vielleicht selber springt....usw.

Der Ruhestand wird zum Ruhezwang, also damit hast du mich ĂĽberzeugt.

Zur dir Denschi, leider konnte ich das Wort konditionieren jetzt fĂĽr mich nicht so einfach ĂĽbersetzen, aber ich glaube habe etwas Gutes im Internet gefunden.

quote:
Die als hirntot definierten Menschen erhalten zwecks Organentnahme Herz und Kreislauf stärkende Mittel und andere Medikamente, sie werden „konditioniert", das heißt: mit allen Mitteln am bzw. im Leben gehalten, weil es um die Entnahme lebensfrischer Organe geht.

Arbeitsamt heiĂźt es ja gar nicht mehr. Es heiĂźt jetzt
Agentur fĂĽr Arbeit.

Ich wollte auf einfache Art etwas äußern und jeder für sich sollte sich da Gedanken zu machen.
Lieben GruĂź(ich hoffe man versteht mich nicht falsch)

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