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Leselupe.de > Ungereimtes
Lebenslang
Eingestellt am 02. 11. 2009 19:51


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
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Lebenslang



wir redeten ├╝ber dies und das
Worte flossen wie das Wasser
unsere Herzen waren das Flussbett
wie der Fr├╝hling, warmer Sommer, wie Purpur
wir fielen aus sieben Farben einer Liebe hin

meine Einsamkeit, ist ein schwarzer Ärger
ich bin in der Mitte einer gelben Melancholie
├╝berall ist es leer, wo ich hinsehe
unsere paar Zeilen Versgeschichte
brennen in meinen H├Ąnden

als w├Ąren wir in einem verzweifelten Traum
wir lieben uns
in der Mitte eines romantischen Filmes
deine Stirn ist verwundet
ich bin im Herzen verletzt
wie erschossen in einem brutalen Krieg
in weichsten Stellen deines Fleisches wachsen Dornen
und mein K├Ârper
von Kopf bis zu Fuss, ist eine rote Tulpe

ich bin wie ein Schiff im Ozean, ohne Ruder
Sturm bricht mir das Herz
meine Brust ist das Deck, mein Gesicht die Insel
Zahnwunde, Sprachwunde, Handwunde
unerbittliche Wehen
ein tiefer Schmerz

haltet mich an den H├Ąnden
mir ist schwindlig

du bist ein melancholisches Lied
dein Blick ist ein nasses Bild
bunte Frauensilhouetten
ihre Haare, ihr nacktes Fleisch
und ihre Beine, ihre Oberschenkel
die sind alle weg
dein Bett ist jetzt eine kalte Gef├Ąngniszelle
und du bist der Kettenh├Ąftling
lebenslang
ganz allein

du wartest
der Tod ist eine absolute Wahrheit
der Tod wird sicher eines Tages kommen
das Leben ist unser Schicksal
weine nicht
Liebe heisst keine Angst zu haben
Liebe ist der Mut...





__________________
Wir m├╝ssen lieben, bevor es zu sp├Ąt ist.

Version vom 02. 11. 2009 19:51
Version vom 06. 11. 2009 13:47
Version vom 13. 11. 2009 12:05

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Liebe Meral,

dieses Gedicht wird v├Âllig zu Unrecht derzeit zu wenig beachtet.
Es spr├╝ht von kraftvollen Bilder.

Mir gef├Ąllt es sehr gut.

Ich bin fast schon neidisch und w├╝nsche mir etwas von Deinem Talent f├╝r die Lyrik.

Liebe Gr├╝├če

Herbert

PS: Ich kann aus technischen Dingen grad nicht werten... Wundere Dich also bitte nicht, warum ich nur lobe und nicht werte.

PPS: es gibt einige wenige Stellen, wo die Artikel oder die Grammatik falsch sind. Aber das kann mir den tollen Eindruck des Gedichts seltsamerweise nicht tr├╝ben.
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
Kommentare: 2033
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Liebe Meral
ein Versuch, entscheide du:

Wir redeten von Dies und Das
(wir redeten von diesem und jenem
oder
wir redeten ├╝ber dies und das)


Worte flossen wie das Wasser
unsere Herzen waren das Flussbett
wie der Fr├╝hling, warmer Sommer, wie Purpur
wir fielen aus sieben Farben einer Liebe (hin)ab

meine Einsamkeit, ist ein schwarzer Ärger
ich bin in der Mitte einer gelben Melancholie
├╝berall ist es leer, wo ich hinsehe
unsere paar Zeilen Versgeschichte
brennten in meinen H├Ąnden

als w├Ąren wir in einem verzweifelten Traum
wir lieben uns
in der Mitte eines romantischen Filmes
deine Stirn ist verwundet
ich bin im Herzen verletzt
wie erschossen in einem brutalen Krieg
in weichsten Stellen deines Fleisches wachsen Dornen
und mein K├Ârper
von Kopf bis zu Fuss, ist eine rote Tulpe

ich bin wie ein Schiff im Ozean, ohne Ruder
Sturm bricht mir das Herz
meine Brust ist deras Deck, mein Gesicht derie Insel
Zahnwunde, Sprachwunde, Handwunde
unerbittliche Wehen
ein tiefer Schmerz

haltet mich an den H├Ąnden
mir ist schwindlig

du bist ein melancholisches Lied
dein Blick ist ein nasses Bild
bunte Frauensilhouetten
ihre Haare, ihr nacktes Fleisch
und ihre Beine, ihre Oberschenkel
die sind alle weg
dein Bett ist jetzt eine kalte Gef├Ąngniszelle
und du bist der Kettenh├Ąftling
lebenslang
ganz allein

du wartest
der Tod ist eine absolute Wahrheit
der Tod wird sicher eines Tages kommen
das Leben ist unser Schicksal
weine nicht
Liebe heisst keine Angst zu haben
Liebe ist dieer Mut...


Ich habe so wenig wie m├Âglich vorgeschlagen, nur das was meiner Meinung nach wirklich ge├Ąndert werden sollte.
Bildreich, wortgewaltig ohne zu erschlagen, so schreibst du.

Dir liebe Gr├╝├če von Maren






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