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Leselupe.de > Gereimtes
Lebenssaft
Eingestellt am 24. 05. 2005 18:18


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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
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Lebenssaft


Wenn die Liebe stirbt,
gibt es keine Menschen mehr,
denn der Mensch lebt von der Liebe.

__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo uve,
ich bin durch den titel deines gedichts aufmerksam geworden.
bei "lebenssaft" dachte ich sofort an sperma.
aber inhaltlich geht es dir gar nicht darum, sondern
um die liebe. ich pers├Ânlich fand das etwas verwirrend.
wollte ich dir nur als leseeindruck so mitteilen.
dass der mensch von der liebe lebt, ist sicher richtig.
aber wie sollte die liebe sterben? die gefahr ist sehr
gering, denke ich.
viele gr├╝├če,
denschie


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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
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Hallo Denschie,

deine gedanken an sperma sind doch gar nicht falsch. nat├╝rlich ist dies auch ein produkt aus dem faktor liebe. nur ist liebe mehr als nur der begriff "sex".
ein f├╝rsorglich behandeltes kind entwickelt sich mit einer inneren w├Ąrme, dass es im erwachsenen leben weiter geben kann. ein schl├╝sselkind ist zwar schneller erwachsen, hat aber diese liebe nie erfahren. die logische schlussfolgerung daraus ist eine k├╝hle, scharf kalkulierende mitgliedschaft in der gesellschaft. ein mensch, der so aufgewachsen ist, wird den begriff liebe nur schwer verstehen.
__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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Stephanie Seelig
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Lieber uve

Hm..., na komm, ein Kind, dass in den ersten Lebensjahren, Liebe erfahren hat, wird einen Grundstock f├╝rs ganze Leben besitzen. Manchmal glaube ich sogar, dass Schl├╝sselkinder sehr viel schneller wissen, worum es im Leben geht und sich fr├╝her verantwortlich f├╝hlen f├╝r die Dinge, die sie tun. Ein ├╝berbeh├╝tetes Kind muss nicht zwangsweise mehr Liebe erfahren, vielleicht mehr Kontrolle ├╝ber Tun und Handeln. Deswegen denke ich, solltest du deine Zeilen noch mal ├╝berdenken.

Stirbt der Lebenssaft, dann gibt es eh keine Kinder mehr oder?

Genau so..........Stephanie
__________________
Gespr├Ąche sind Leitplanken

Gez├Ąhmte Lippen

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Uve Eichler
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Hallo
Stephanie Seelig,

ja.
Es stimmt, ein Schl├╝sselkind wird schnell erwachsen, aber was hat das mit Liebe zu tun?
Liebe ist doch Menschlichkeit in Vollendung. Fehler und falsche Handlungen verstehen und nat├╝rlich auch verzeihen. Der Realist lebt nicht von Liebe, da er ganz andere Ziele vor Augen hat. Er berechnet im voraus, welche Folgen seine Handlungen haben k├Ânnten und ist darauf eingestellt. Der tats├Ąchlich lebende Mensch achtet nicht auf diese Dinge.
Ein Realist kann nicht tr├Ąumen, weil es f├╝r ihn blanker Unsinn w├Ąre. Wir lassen uns in ein Kost├╝m zw├Ąngen, welches uns gar nicht steht. Warum?
Bestimmt um in der Gesellschaft zu bestehen. So stirbt die Liebe und absolut unsinnige Dinge stehen als erstrebenswert da.
__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

Am Anfang die Frage: Warum packt man eine Binnenweisheit in drei Zeilen und nennt es dann tats├Ąchlich ein Liebes- bzw. Erotikgedicht?

Ferner: "Der Realist lebt nicht von Liebe, da er ganz andere Ziele vor Augen hat. Er berechnet im voraus, welche Folgen seine Handlungen haben k├Ânnten und ist darauf eingestellt. Der tats├Ąchlich lebende Mensch achtet nicht auf diese Dinge.
Ein Realist kann nicht tr├Ąumen, weil es f├╝r ihn blanker Unsinn w├Ąre. Wir lassen uns in ein Kost├╝m zw├Ąngen, welches uns gar nicht steht. Warum?
Bestimmt um in der Gesellschaft zu bestehen. So stirbt die Liebe und absolut unsinnige Dinge stehen als erstrebenswert da."

Sophismus, ich liebe dich. So viel Trugschluss auf einmal! Warum so pessimistisch? Ich bin Realist und jeder aus meinem Bekanntenkreis w├╝rde mich auch so bezeichnen - und doch: welche Epoche lebe ich? Die Romantik. Ich liebe Hoffmann und Eichendorff. Ich liebe Nietzsche noch mehr. Dostojewksi ist auch toll. Novalis ist eigen; Heine ebenfalls. Goethe und Schiller - kein Kommentar. Hesse - ei, der Wahnsinn. Man sieht, ich bin offen f├╝r so ziemlich alles und press mich doch ├Ąu├čerst gern in ein Korsett: Ich bin tr├Ąumender Realist. Warum sollte so etwas nicht funktionieren? Die Liebe sollte der Realisten wegen sterben, weil sie andere Ziele haben? Ich bin 18 und seit drei Jahren in einer ├Ąu├čerst ernsthaften Liebesbeziehung. Realist, Pessimist, Optimist - sie alle k├Ânnen lieben, k├Ânnen tr├Ąumen, k├Ânnen mannigfaltige Ziele, mannigfaltige Aufgaben sich geben. Warum sollte man sich auf diesen Satz: "Er berechnet im voraus, welche Folgen seine Handlungen haben k├Ânnten und ist darauf eingestellt." beschr├Ąnken? Das Leben besteht aus soviel mehr...

Empfehle zum Liebesthema: Erich Fromm - Die Kunst des Liebens

Sch├Âne Gr├╝├če von hier aus, ich geh jetzt ins Bett.

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