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Leselupe.de > Gereimtes
Lebenszauber
Eingestellt am 04. 04. 2005 23:27


Autor
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DayDreamer
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2004

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Gr├╝ner Nebel auf dem Boden,
V├Âgel zwitschern in mein Ohr,
k├╝hler Hauch umweht mich leise,
Liebe tr├Ągt ihr Sein empor.

Schattenspiele zeigen Sichten
ungetr├╝bt, von dir bestimmt,
Land der Hoffnung, Land der G├╝te,
alles scheint dem Herz gesinnt.

Bebend, pochend, flammentrunken,
Blicke lachend, voll Magie,
unbekannt, mein Herz erzittert
- so wie diesmal war es nie.

Tausendfach, so will ichÔÇÖs nennen
wie dein Atem meinen streift,
Fingerspitzen, ungehalten,
als aus Freundschaft Liebe reift...

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San Martin
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Gr├╝ner Nebel steht... wof├╝r? Gras? Der Inhalt der ersten 3 Strophen bleibt f├╝r mich komplett im Verborgen; nur durch die letzten beiden Zeilen der 4. Strophe wei├č ich, dass es um 2 Menschen geht, die Freunde sind, und zwischen denen pl├Âtzlich mehr ist als das. Das Bild der Liebe, das aus Freundschaft "reift", finde ich sehr gut. Warum der Rest des Gedichts aber so unverst├Ąndlich und deshalb nichtssagend sein muss, kann ich nicht nachvollziehen. Mehr Klarheit w├Ąre hier durchaus erw├╝nscht. "Gr├╝ner Nebel" gef├Ąllt mir als Bild nicht. "flammentrunken" - das gute "feuertrunken" ist noch ein bisschen sch├Âner, meine ich. "Tausendfach, so will ichÔÇÖs nennen / wie dein Atem meinen streift" - Du nennst das Streifen eures Atems "tausendfach"? Seltsame Formulierung, der ich nicht viel abgewinnen kann. Der Rhythmus ist fl├╝ssig, es liest sich auch so. Dennoch w├╝rde ich den Inhalt (oder zumindest die Pr├Ąsentation des Inhalts) ├╝berarbeiten und klarer reden, eindringlichere Bilder verwenden, mehr zeigen, weniger "sagen" (mehr Beschreibung der beiden Personen von au├čen, weniger ihr Innenleben).
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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DayDreamer
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2004

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Hi San Martin

Danke erstmal f├╝r deinen ausf├╝hrlichen Kommentar und deine Bewertung.

Ja, den Sinn des Gedichtes hast du eh richtig erfasst. Eine l├Ąngere, bislang freundschaftliche Beziehung zweier Menschen, die aus einer Situation heraus zu Liebe wird. Beide liegen auf einer Waldlichtung, beobachten die Wolkenspiele am Himmel, bestaunen wie die Schatten der B├Ąume ├╝ber ihre K├Ârper, ├╝ber die Landschaft fallen. Pl├Âtzlich ein Blick. Ein Blick voller Magie, der nicht mehr "sachlich oder rational" ist, sondern der einzig und alleim "dem Herz gesinnt" ist. In diesem Moment erscheint ihnen all ihre Umwelt romantisiert, ein "Land der Hoffnung, Land der G├╝te" eben.
Dann gehts in der 3. Strophe in den Schlussprint. Etwas Neues, etwas Unbekanntes entsteht und verwirklicht sich. Gef├╝hle, die beide noch nie hatten entstehen auf einmal und ├╝bermannen sie.
Die vierte Strophe beschreibt den abschlie├čenden Kuss. Ihre Lippen ber├╝hren sich (wie auch sonst k├Ânnte man den Atem des anderen derart intensiv sp├╝ren? ) und ihre Fingerspitzen halten die anderen. Zuerst noch zaghaft, aber doch mit der Absicht, sie nie wieder los zu lassen.
"Tausendfach" deshalb weil die Zahl Tausend f├╝r mich etwas magisches, einen kleinen Hauch der Unendlichkeit symbolisiert. So der typische "Zeitlupeneffekt", ein Moment, in dem man glaubt die Sekunde w├╝rde ewig dauern.

Dass du mit diesem Stil wenig anfangen kannst ist berechtigt und ich nehm das auch gerne zur Kentniss. Es ist aber nun aber "leider?" meine Art zu schreiben und ich verwende (fast) *g* immer eine derartig ausschweifende, tr├Ąumerische, zugegebenerma├čen oft vielleicht unpassende Sprache, in der viel der Phantasie des Lesers ├╝berlassen wird.

Trotzdem Danke!

Sch├Âne Woche noch!

lg chris

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
Kommentare: 3088
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Hallo Chris,
der gr├╝ne Nebel hat mich anfangs auch etwas irritiert, weil er von der sonst mehr gradlinigen und gef├╝hlsbetonten Erz├Ąhlweise abweicht. Ansonsten finde ich deinen Stil durchaus zum Inhalt passend und er gef├Ąllt mir auch.
LG
Manfred

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