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Leselupe.de > Ungereimtes
Lebewohl...
Eingestellt am 21. 12. 2009 07:28


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Anton Bretterschlegel
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2009

Werke: 8
Kommentare: 6
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Lebewohl...


Die Worte sind verstummt,
sie erscheinen dir sinnlos;
Die Lieder sind verklungen
in dir haben sie sich verloren;
Wieder hast du verzehrt
was ich dir zu geben versuchte
und die Leere kehrt in dich zur├╝ck.

Ich stehe hier in der Nacht,
blicke hinauf zu den Sternen.
Auf die W├Ąlder ringsum
die im Mondlicht erstrahlen.
Ruhig liegt ein See dort unten im Tal,
er glitzert wie Silber,
schimmernd spiegelt sich der Horizont.
Und doch
schenkst du mir nicht einen Augenblick des Gl├╝cks

Was ich dir auch gebe,
soweit ich dich auch trage,
niemals ist es genug.
Was allein in dir gedeiht
ist die Saat des Verderbens.
Doch heute komme ich hier her
und bringe dir ein letztes Geschenk
so ├Ąngstige dich nicht vor der K├Ąlte
des Laufs aus Stahl auf meiner Brust
denn er wird dir den Frieden bringen
und die Qualen beenden
die du bereitest,
so lasse ihn auf dich niederfallen
den Hammer der Stille...


Version vom 21. 12. 2009 07:28

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Hallo Anton,

wie w├Ąre es mit deutlich gek├╝rzten Version

quote:
Die Worte sind verstummt,
denn sie erscheinen dir sinnlos,
die Lieder sind verklungen
denn in dir haben sie sich verloren,
wieder hast du verzehrt
was ich dir zu geben versuchte
und die Leere kehrt in dich zur├╝ck.


Doch heute komme ich hierher
und bringe dir ein letztes Geschenk
drum ├Ąngstige dich nicht vor der K├Ąlte
des Laufs aus Stahl auf meiner Brust
denn er wird dir den Frieden bringen


LG

Herbert

__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Andere Dimension
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Registriert: Aug 2009

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Hallo Anton Bretterschlegel..

ein in meinen Augen sehr gutes Prosa-Gedicht..denn es transportiert Emotionen und auch deine Wortwahl ist mehr als nur gut. Ich bin froh, dass du dich nicht f├╝r die verk├╝rzte Version entschieden hast...denn dieses Gedicht braucht die Luft der Worte um zu atmen.

Es sind nur Details die mich etwas st├Âren..wobei man da von st├Âren nicht reden darf..als Beispiel:

Die Worte sind verstummt,
denn sie erscheinen dir sinnlos,
die Lieder sind verklungen
denn in dir haben sie sich verloren,
wieder hast du verzehrt
was ich dir zu geben versuchte
und die Leere kehrt in dich zur├╝ck.

Hier w├╝rde ich auf 1x denn verzichten

Die Worte sind verstummt,
erscheinen dir sinnlos

oder

die Lieder sind verklungen,
haben sich in dir verloren

verklungen w├╝rde ich mir auch nochmal ├╝berlegen..denn dieses Wort gibt es nicht.
Ein Lied er-klingt oder ver-stummt

Dann m├╝sstes du dir f├╝r die Worte was anderes einfallen lassen. W├╝rde ich sowieso machen..da "Die Worte sind verstummt" ein zu stumpfer Einstieg in dein Gedicht sind..

In der Poesie hat man ja viele M├Âglichkeiten die die Lyrik ansonsten nicht erlaubt..so k├Ânntest du z.B. schreiben:

Dein Schweigen spricht,
Worte erscheinen dir sinnlos


Ich stehe hier in der Nacht,
blicke hinauf zu den Sternen,
auf die W├Ąlder die der Vollmond erhellt,


Hier w├╝rde ich auch was ├Ąndern..da du nicht in die Sterne und in den Wald zugleich schauen kannst..oder du setzt nach Sternen einen Punkt. Eine weitere Option w├Ąre das Komma zu lassen und daf├╝r nach W├Ąlder ein Komma zu setzen.

Der letzte Vers gef├Ąllt mir am besten.

Ein gutes Gedicht- weiter so!

Gru├č
A.D.

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