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Leselupe.de > Ungereimtes
Lebst du?
Eingestellt am 14. 06. 2010 10:13


Autor
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Estrella fugaz
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Wenn wir
unsere Gef├╝hle verbergen,
nicht ehrlich miteinander sind,
uns verschlossen abwenden,
nicht sagen, was wir denken.

Wenn wir
das Tr├Ąumen verfluchen,
uns selbst nicht m├Âgen,
jeder seine eigenen Weg geht,
├╝berall Misstrauen vermuten.

Wenn wir
uns allein lassen im Leid,
in allem nur das Schlechte sehen,
uns fl├╝chten in eine Welt
voller Tr├╝bsal und Aussichtslosigkeit.

Dann laden wir das Pech geradezu ein.




Dank an Odilo und Perry, f├╝rs Mitwirken
__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

Version vom 14. 06. 2010 10:13
Version vom 17. 06. 2010 18:49

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Estrella fugaz
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Liebe Joneda,

danke f├╝r deinen Kommentar und deine so lieben Worte.

Ich hatte folgendes Gedicht in die Schreibwerkstatt gestellt:

Leben pur...

Wenn wir
unsere Gef├╝hle zeigen
aufrichtig, ehrlich und echt,
liebevoll miteinander umgehen
offen und frei sagen, was wir denken

wenn wir
das Tr├Ąumen nicht vergessen
uns selbst immer treu bleiben
jeder auf seinem Weg geht
Vertrauen ganz nach oben stellen

wenn wir
uns Trost im Leid zusprechen
zu unseren St├Ąrken und Schw├Ąchen stehen
uns so annehmen, wie wir sind
das Leben lieben und die Liebe leben

Dann laden wir das Gl├╝ck zu uns ein.


Weil so etwas Positives vielleicht nicht bei den Menschen akommt, empfahl Odilo mir, ihnen den Spiegel vorzuhalten. Also, drehte ich alles um (praktisch ins Negative), mit Odilos Hilfe. Ich fand dieses Experiment sehr spannend.

Doch h├Ątte ich wohl die erste Version dieses Gedicht Leben pur... einstellen m├╝ssen, und dann erst die zweite Version: Lebst du?

Aber hier reicht es ja auch noch.

Also, liebe Joneda, du musst dir keine Gedanken machen um mich. Mir geht es prima, ich bin gl├╝cklich und genie├če das Leben pur....

Besonders liebe Gr├╝├če,
Estrella


__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Karl Feldkamp
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Liebe Estrella,
dein Gedicht stellt die richtigen Fragen. Wer sich nicht ├Âffnet, kann nicht wirklich leben und auch von anderen Menschen nicht erwarten, dass sie sich ├Âffnen.
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Estrella fugaz
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Lieber Karl,

danke f├╝r deinen Kommentar. Ich freue mich sehr ├╝ber deine Worte. Dann ist es ja doch richtig geworden mit der Spiegelung des ersten Gedichtes. Wenn ich mich ├Âffne, mache ich mich verletzbar, doch dieses Risiko muss ich eingehen, um ein ├ľffnen des Anderen ├╝berhaupt erhoffen zu k├Ânnen. Es ist genau das, was ich immer wieder ersehne, was den Gedankenaustausch besonders wertvoll macht.

Ganz lieben Gru├č,
Estrella
__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Karl Feldkamp
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Liebe Estrella,
ja, die Sehnsucht kenne ich auch. Manchmal geh├Ârt einfach verdammt viel Geduld dazu, bis jemand so viel Vertrauen aufbringen kann, seine T├╝r zu ├Âffnen. Ich verliere dann schon mal die Geduld. Aber dann f├Ąngt das Warten nur wieder von vorn an.
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Heidrun D.
Guest
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Liebe Estrella,

mir gef├Ąllt ehrlich gesagt die Ursprungsversion bedeutend besser, weil sie lyrischer ist.

Die Gepostete ist in meinen Augen Prosa, weil sie keine Br├╝che mehr aufweist und insgesamt zu glatt wirkt. - Durch das "wenn" kam dieser Gedanke gar nicht erst auf. - Odilo hat es sicherlich gut gemeint, aber dir eine Version gezeigt, die aus dem Gedicht einen Text gemacht hat - sorry.

Rhea f├╝hlt das wohl auch ein wenig so, ist mein Eindruck ...

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun



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