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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Leibspeise oder: Lenas Dank
Eingestellt am 19. 06. 2015 15:24


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HiddenTreasure
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2013

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Marc knipste das Licht ĂŒber dem Bett aus. Die Uhr zeigte 22 Uhr an. Er war mĂŒde. Die dritte Woche in der psychosomatischen Klinik war angebrochen, in welcher er sich, Ruhe suchend, vor einem ziemlichen Burnout geflĂŒchtet hatte. MĂŒhsam begann er sich mit Fortdauer der Therapien wieder zu berappeln. Lernte, ĂŒber Probleme und GefĂŒhle zu sprechen. Sich Mitpatienten zu öffnen. Tai Chi am Morgen zu machen und AtemĂŒbungen am Nachmittag. Versuchte, das Positive im Krankenhausessen zu sehen – die schwerste Übung ĂŒberhaupt. Und am Abend war er erledigt. Im positiven Sinn.

Es klopfte an der TĂŒr. Die Nachtschwester? Manchmal schaute die rein. „Ja?“ rief er mĂŒde. Die TĂŒr öffnete sich und eine Frauen stimme sprach schnell „He, hallo ich....“ Kurze Pause. Der Raum war ja dunkel „Ojeh, Du schlĂ€fst schon... und ich hab dich geweckt!“ - „Nein, nein, bin noch wach“ meinte Marc rasch und fĂŒhlte sich in der Tat wieder munter. Denn die Stimme gehörte zu Lena, zweifellos das attraktivste MĂ€dchen, dass in der Klinik rumlief. Schnell machte er das Licht wieder an und sprang aus dem Bett, nur mit einem kurzen Nachthemd bekleidet. Entsprechend verdattert schaute Lena ihn an. Sie wirkte ohnehin etwas konsterniert und vielleicht auch nicht ganz nĂŒchtern, Aber das konnten auch Medikamente sein, so genau wusste er das nicht, da sie -leider- nicht in seiner Therapiegruppe war. Sie trug ihr langes schwarzes Haar offen und hatte wie meistens ganz schlabberige Klamotten an. „Was kann ich denn fĂŒr Dich tun?“ fragte Marc und setzte sein bestes LĂ€cheln auf. „Ich hab mich verspĂ€tet bei der RĂŒckfahrt in die Klinik“ meinte Lena, „und dann hats mir nicht mehr gereicht, was zu essen... hast Du noch was da?“. Marc grinste breit. Seine Vorratshaltung hatte sich wohl rumgesprochen. Er deutete auf das Regal hinter ihm. „Sicher, was darfs sein? Hirnsuppe?“ Lena schĂŒttelte sich und Marc musste lachen. „Dann sind die Kutteln sicher auch nichts fĂŒr Dich. Wie wĂ€rs mit Thaisuppe oder Linseneintopf?“ „Linsen wĂ€re super! Danke!“ Lena stibitzte sich die Dose aus Marcs HĂ€nden. Dietz. Gute QualitĂ€t. Marc schĂŒttelte das kurze Bedauern weg, wĂŒnsche ihr guten Appeitit und sah zu, wie Lena Richtung Patientenkochnische davon hĂŒpfte.

Ein verdammt hĂŒbsches Gesicht, dachte er bei sich, als er die ZimmertĂŒr schloss. Rehbraune Augen, ein kleines, mit einem Piercing verziertes NĂ€schen und ein sĂŒĂŸer Mund, in dessen innerem ein Zungenpiercing schlummerte. Zusammen mit ihren Tattoos an den Armen und auf dem RĂŒcken war das eine fantastisch anzusehende Mischung.

Seiner inneren Sehnsucht gewahr legte Marc sich wieder hin. Da er noch nicht einschlafen konnte, ließ er das Licht an und blĂ€tterte lustlos in einer Zeitschrift.





Er hatte sie gerade wieder aus der Hand gelegt, als es erneut klopfte. Diesmal öffnete sich die TĂŒr, eher er antworten konnte, schloss sich wieder und -er traute seinen Ohren kaum- wurde von innen abgesperrt. WĂ€hrend er noch die Stirn runzelte stand Lena vor ihm, eine Jutetasche in der Hand. Sie grinste rotzfrech. „Du, das war voll lecker. Hast mir das Leben gerettet!“ Marc musste lachen. „Na wenn Karmapunkte so einfach zu bekommen sind...“. „Darf ich?“ fragte Lena und zeigte auf die Bettkante. Marc nickte und sie setzte sich. Dann begann sie in ihrer Jutetasche zu kramen. Zwei Plastikbecher und eine knallrote metallene Flasche kamen zum Vorschein. „Hast Dir einen Dank verdient. Magste?“. „Was ist denn da drin?“ fragte Mac, der so eine leise Ahnung hatte. „Wodka Lemon, selbst gemixt“ meinte sie lakonisch. Nun war Marc auch klar, warum die TĂŒr zu sein musste, denn selbstverstĂ€ndlich war Alkohol in der Klinik untersagt. Er grinste von einem Ohr zum Anderen und nickte Lena aufmunternd zu. Sie goss etwas GetrĂ€nk in die zwei Becher, gab einen an Marc und sie prosteten sich zu. Marc zog anerkennend die Augenbrauen nach oben, als er probiert hatte. „Wodka an dĂŒnner Limonenscheibe beschreibt das wohl eher, hm?“ Lena kicherte. Das Kichern ging nahtlos in ein Husten ĂŒber. Als sie sich wieder beruhigt hatte, fragte er sie nach ihren Erlebnissen auf dem Ausgang. Sie plauderte drauf los und er lauschte. Dabei ließ sie ihn mit ihren Rehaugen keinen Moment außer Acht. Marc ertappte sich dabei, wie seine Gedanken abschweiften und er sich völlig in ihren Augen verlor. Ermutigt durch das alkoholische Gemisch beschloss er, etwas zu riskieren. Theatralisch hob er das Gas um mit ihr anzustoßen. „Auf Du?“ sagte er und blickte ihr gefĂ€hrlich tief in die Augen. Lena, die nun wirklich auch etwas enthemmter wirkte, quietschte vergnĂŒgt, nickte und sie tranken â€žĂŒber Kreuz“ oder wie immer man das heißen mochte. Marc beugte sich zu ihr nach vorne. Ihr Gesicht kam rasch nĂ€her. Beide schlossen gleichzeitig die Augen und Sekundenbruchteile spĂ€ter trafen sich ihre Lippen. Wobei es nicht blieb. Marc spĂŒrte Lenas Lippen unter seinen weich werden. Ihr Mund öffnete sich halb und er tat es ihr nach. Vorsichtig, den anderen abtastend fĂŒgte sich Kuss an Kuss, bis ihre geöffneten MĂŒnder aufeinander lagen. Scheu schickte Marc seine Zungenspitze auf den Weg. Unvermittelt traf sie auf Lenas. Und noch bevor er zurĂŒckzucken konnte, legte Lena nach. Rasch und bestimmt, aber keinesfalls ungestĂŒm kĂŒsste sie ihn. Marc schossen GlĂŒckstrĂ€nen in die Augen. Innig und intensiv, zugleich zĂ€rtlich und hingebungsvoll war ihr Kuss und das geilste war... und davon hatte er schon immer getrĂ€umt... das Zungenpiercing. Jede BerĂŒhrung der Kugel schien StromstĂ¶ĂŸe der Lust an ihn zu ĂŒbermitteln. Marc spĂŒrte, wie er in als rasend erlebter Geschwindigkeit eine heftige Erektion bekam. Zum GlĂŒck war außer dem Nachthemd auch noch die Bettdeckecke ĂŒber seiner MĂ€nnlichkeit. Er erwiderte den Kuss mit aller Inbrunst und Leidenschaft. Er schien ewig zu dauern.

Als sie sich endlich von einander lösten, atmeten beide tief durch. „Äh... ich heiß ĂŒbrigens Marc“, meinte er dann „Lena“ lĂ€chelte sie zurĂŒck. Noch immer ließen ihre Augen nicht von ihm. Allerdings hatte ihr Blick nun etwas Lauerndes. „Trink aus“, ermutigte sie ihn, und beide leerten ihre Becher. Sie stopfte alles in ihre Tasche. Dann streckte sie ihre Arme nach im aus und drĂŒckte ihn mit den HandflĂ€chen nach hinten in die Kissen. Sie lag nun schwer atmend auf ihm, ihre HĂ€nde umfassten seine Schultern und sie zog sich zu ihm hoch. Als ihr VenushĂŒgel die Stelle passierte an der Marcs Beule unter der Decke immer bedrohlicher wurde, verriet ein leises Flimmern in ihren Augen, dass sie erspĂŒrt hatte, was bei ihm Sache war. Marc schlang seine Arme fest um Lena, als sie sich erneut kĂŒssten. Intensiver. Begieriger. LĂŒsterner.

Sie löste sich plötzlich aus Marcs Umarmung, zog sich nach unten weg und riss die Bettdecke mit. Marc war völlig ĂŒberrumpelt: sein Schwanz stand völlig frei und ungeniert in die Höhe. Lena sah sich das Schauspiel genau an. Freudig registrierte sie, dass er nicht nur perfekt rasiert sondern auch beschnitten war. Sie öffnete den Mund, streckte ihre Zunge heraus und das Piercing funkelte im Licht der Nachttischlampe. Sie senkte den Kopf nach unten. Ihre herabfallenden Haare nahmen Marc die Sicht, aber er fĂŒhlte genau was passierte. NĂ€mlich... nichts.

Abrupt richtete sie sich wieder auf. „Das muss als Dank erst mal genĂŒgen“ grinste sie ihn an, hĂŒpfte aus dem Bett, warf dem völlig entgeisterten Marc einen Handkuss zu und machte sich auf den Weg zur TĂŒr. „Ein andermal mehr... wenn ich mal wieder was zu essen brauche“ rief sie, und schwupps war sie auch schon draußen. Marcs StĂ€nder fiel enttĂ€uscht in sich zusammen. GrĂŒbelnd, das Geschehene rekapitulieren zog er sich die Decke ĂŒber den Bauch und löschte dass Licht. Morgen wĂŒrde er einkaufen, nahm er sich vor. Linsen. Dietz. Gute QualitĂ€t. Mehrere Dosen. Sicher ist sicher.

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