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Leselupe.de > Gereimtes
Leise lauschen
Eingestellt am 23. 01. 2005 23:11


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Walther
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Leise lauschen

Leise lauschen


Ich reime mit mir um die Wette.
Ich lege mich jetzt mit mir an.
Mach mir aus Worten eine Kette,
Die ich dann mit mir tragen kann.

Die W├Ârter wollen sich nicht biegen.
Probier es aus, nehm Wort f├╝r Wort.
Das Alles mu├č an mir wohl liegen.
Ich bin genervt und zwar sofort.

Am Zorn, da will ich mich berauschen.
Am Wort gelingt es mir nicht mehr.
Ich w├╝rd am liebsten leise lauschen
Dem, der mir sagt die Verse her.

Irgendwie schein ich von Sinnen.
Dabei wollt ich nur Dichter spielen:
Am Ende soll man nicht beginnen,
Sonst bleibt man einer von den vielen.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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LuMen
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fast schon gelungen

Hallo Walther,

die ersten drei Strophen sind inhaltlich und auch metrisch
ganz ordentlich. Die 4. Strophe dagegen f├Ąllt - auch rhythmisch - aus dem Rahmen. Vor allem das "spieln und vieln" st├Ârt.
Zur wichtigen Quintessenz solltest Du Dir noch etwas einfallen lassen! Vielleicht in der Art:

Mir scheint, ich bin von Sinnen
und wollte doch nur Dichter sein!
Am Ende soll man nichts beginnen,
bleibt man doch st├╝mperhaft und klein.

Beste Gr├╝├če

LuMen

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Stoffel
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oh, der arme Poet...*smile*

wenns Dichten anf├Ąngt weh zu tun,sollt man lieber aufh├Ârn.
Ok, Spa├č beiseite.

Lu Men hat da ne gute vierte gebracht, finde ich.
Eben wollt ich sagen, es klingt manchmal so wie "verbiegen".."auf biegen und reimen".."gestelzt", aber das passt ja dann wieder zum Inhalt.K├Ânnte also Absicht sein.

Du wirst sicher nix ver├Ąndern..*smile*
Dennoch mal meine Gedanken..

lG
Sanne


Ich reime mit mir um die Wette.
und lege mich jetzt mit mir an.
Mach mir aus Worten eine Kette,
die ich dann herumtragen kann.

Die W├Ârter wollen sich nicht biegen.
Probiere es aus, Wort f├╝r Wort.
Das Alles mu├č an mir wohl liegen.
Ich bin genervt und zwar sofort.

Am Zorne will ich mich berauschen.
Am Worte gelingt(e)s mir nicht mehr.
Ich w├╝rd am liebsten leise lauschen
Dem, der mir sagt die Verse her.

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Klopfstock
Guest
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Irgendwie scheine ich von Sinnen.
Dabei wollt ich nur Dichter spielen:
Am Ende soll man nicht beginnen,
Sonst bleibt man einer von den vielen.

Also, was den Rhythmus angeht, w├Ąre die Sache in der letzten
Strophe mit drei zus├Ątzlichen "e's" getan

Liebe Gr├╝├če
Klopfstock

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LuMen
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Klopfstock hst Recht, so kann man es machen, vorausgesetzt allerdings, Du willst nicht wie in den ersten 3 Strophen den Wechsel zwischen "m├Ąnnlicher" und "weiblicher" Endsilbe (betont, unbetont)in den aufeinander folgenden Zeilen unbedingt beibehalten.

Gru├č

LuMen

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Walther
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quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Klopfstock
Irgendwie scheine ich von Sinnen.
Dabei wollt ich nur Dichter spielen:
Am Ende soll man nicht beginnen,
Sonst bleibt man einer von den vielen.

Also, was den Rhythmus angeht, w├Ąre die Sache in der letzten
Strophe mit drei zus├Ątzlichen "e's" getan

Liebe Gr├╝├če
Klopfstock

Guten Sonntag, Ihr lieben Mitdichter!

Danke f├╝r die vielen Tipps. Ich mu├č mich gerade von ihnen erholen. *schwei├čvonderstirneabstreif*

Vorschlag Klopfstock ist akzeptiert, wenn er sich auf zwei "e"s reduziert.

Hinweis LuMen: Du hast ja recht, aber: so sollte das Gedicht nun einmal sein, wie es jetzt ist. Da habe ich dann m├Ąnnlich weiblich und umgekehrt sein lassen. Dem Dichter ist es zu diesem Zeitpunkt eh wurscht, welches Geschlecht sie/er hat.

Zu Stoffel: Ich mu├č wohl ein schlimmer Finger sein, wenn Du glaubst, ich w├╝rde gut gemeinte und fundierte Hinweise nicht annehmen wollen, s.o. Uff, habe wohl einen schlechten Eindruck hinterlassen. *leichtgeschocktdiestirnerunzel". Naja: erster Eindruck, schlechter Eindruck, schon passiert. Dumm gelaufen.

Die korrigierte Version lautet demnach:

Leise lauschen

Ich reime mit mir um die Wette.
Ich lege mich jetzt mit mir an.
Mach mir aus Worten eine Kette,
Die ich dann mit mir tragen kann.

Die W├Ârter wollen sich nicht biegen.
Probier es aus, nehm Wort f├╝r Wort.
Das Alles mu├č an mir wohl liegen.
Ich bin genervt und zwar sofort.

Am Zorn, da will ich mich berauschen.
Am Wort gelingt es mir nicht mehr.
Ich w├╝rd am liebsten leise lauschen
Dem, der mir sagt die Verse her.

Irgendwie schein ich von Sinnen.
Dabei wollt ich nur Dichter spielen:
Am Ende soll man nicht beginnen,
Sonst bleibt man einer von den vielen.

Ich danke ├╝brigens vielmals f├╝r Rat, Schlag und Geduld mit mir. Und w├╝nsche weiter frohes Werkeln an diesen und an anderen Orten und Texten.

Liebe Gr├╝├če an Euch liebe kritische LeserInnen
und alle Lupenden und Lesenden

W.
__________________
Walther
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Stoffel
gesperrt
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moin Walter,

*lach*
neee....!

Eben habe ich mal das Bild dazu ver├Ąndert.
Die Kette..sie h├Ąngt nicht um den Hals,
sie ist eher sone Gefangenenkette an den Handgelenken, oder unten am Bein (mit ner Kugel dran) *lach*

Ich hoffe, es geht DIR nicht so? Und wenn doch, dann hast sie ja mit diesem Gedicht wieder gesprengt

lG
Sanne

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