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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Lenny - Neufassung 04
Eingestellt am 05. 05. 2004 18:33


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Buffy
Manchmal gelesener Autor
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Lenny

Lenny
┬ę 2004 by KW <Buffy>


Das Rad des Schicksals drehte sich. Es nahm seinen eigenen Lauf.

Nerv├Âs lief Lenny in dem kleinen Wohnzimmer auf und ab. Den Blick starr auf den Revolver gerichtet, der auf dem Tisch lag. Er zitterte vor K├Ąlte. Angst schn├╝rte ihm die Kehle zu. Mit dem Handr├╝cken wischte er sich den Schwei├č von der Stirn.
W├╝rde man ihn vermissen? Was w├╝rde geschehen, wenn niemand den Schuss h├Ârte? W├╝rde er auf dem Wohnzimmerteppich verwesen? Einfach zu Staub zerfallen? W├╝rde man seine Abwesenheit erst merken, wenn der Verwesungsgeruch bis ins Treppenhaus drang?

Lenny hatte nicht gewusst, dass Mutter einen Revolver hatte. Den hatte er erst nach ihrem Tod gefunden. Durch Zufall. Als er Mutters Sachen ordnete, um ihre Habseligkeiten einer Organisation zu ├╝bergeben. Lenny sp├╝rte den Hass auf seine Mutter k├Ârperlich. ÔÇ×Hast du ein Gl├╝ck alte Hexe, dass ich die Waffe nicht schon eher gefunden habe! Ich h├Ątte dir schon l├Ąngst eine Kugel durch deinen verdammten Sch├Ądel gejagtÔÇť, murmelte ich voller Verbitterung. Er dachte an all die Jahre, die er mit ihr in der kleinen Wohnung verbracht hatte. Hatte noch den Geruch ihres Zimmers in seiner Nase. Den Gestank von Kot und Urin, der aus dem Toilettenstuhl kam. Ihren absto├čenden K├Ârpergeruch, der dringend nach Wasser und Seife schrie. Die abgestandene Luft, weil Mutter es nicht erlaubte, wenn er das Fenster zum L├╝ften ├Âffnen wollte. Mit Grauen dachte er an die verletzenden Worte, die aus ihrem Munde kamen. Diese schrille, hasserf├╝llte Stimme, wenn sie sich ├╝ber sein Stottern am├╝sierte. Die sich ├╝ber ihn lustig machte, wenn er sich mit einer Frau verabredete. Ihre b├Âsartigen Worte verunsicherten Lenny so sehr, dass sein Stottern in Gegenwart von Frauen immer schlimmer wurde. Wenn er es bemerkte, verst├Ąrkte sich sein Schamgef├╝hl. Fast fluchtartig beendete Lenny dann diese Verabredungen. Seine Scheu vor Frauen nahm zu und bald machte er einen gro├čen Bogen um sie.
Mutter hatte wie immer gesiegt. Sie hatte ihren Sohn f├╝r sich allein. Einen besseren kostenlosen Pfleger und Dienstboten konnte sie nicht finden. Lenny fragte sich oft, wann es Mutter gelungen war, seinen eigenen Willen zu brechen?
Oder hatte er nie einen besessen?
Wann hatte er angefangen, wie ein Roboter kalt und gef├╝hllos zu handeln? Wann hatte er aufgeh├Ârt, in dieser Person seine Mutter zu sehen? Wann hatte er erkannt, dass sie nur eine b├Âsartige, egoistische, alte Frau war?
An seinen Vater konnte sich Lenny nicht erinnern.
Doch er erinnerte sich genau an den Tag, als die Nachricht kam, dass er im Krieg gefallen war.
Lenny, hatte Mutter vor 35 Jahren gesagt, Lenny, mein Sohn, dein Vater wird mich jetzt holen. Ich warte auf ihn. Danach setzte sie sich in einen Stuhl und stand nur noch auf, um ins Bett zu gehen, oder den Toilettenstuhl zu benutzen. Anfangs hatte Lenny sie gebeten, mit ihm nach drau├čen zu gehen. Dann wurde Mutter w├╝tend. Aus Angst, sie k├Ânnte nicht in ihrem Zimmer sein, wenn Vater sie holen w├╝rde. Sie verlie├č ihr Zimmer nie mehr. Damals hatte er nicht gewusst, was es f├╝r ihn bedeuten w├╝rde. Doch als er es bemerkte, war es bereits zu sp├Ąt. Mutter war so gut, wie gel├Ąhmt. Sie war ein Pflegefall geworden. Und er? Er sortierte in den fr├╝hen Morgenstunden die Post f├╝r die Brieftr├Ąger. Danach begann sein Dienst bei Mutter, die das Wort "Danke" nie ausgesprochen hatte.

Er starrte auf die Waffe. Poliert und gl├Ąnzend lag das schwarze Geh├Ąuse auf dem Tisch. Frisch geladen, zum Schuss bereit. Er ging zum Tisch, und nahm sie in die Hand. In seiner verschwitzten Handfl├Ąche f├╝hlte die trockene K├╝hle des Revolvers.
Sein K├Ârper zitterte vor Aufregung. Das Herzklopfen sp├╝rte er in den Schl├Ąfen.
Angst und Faszination.
Leben und Tod.
Ihm wurde schwindelig. Schnell legte er die Waffe zur├╝ck auf den Tisch. Ersch├Âpft lie├č er sich in den Sessel fallen und schloss die Augen. Er f├╝hlte seine Ohnmacht. Seine Hilflosigkeit. Lenny hatte noch das Bild vor Augen, wie Norma mit ihren Koffern die Wohnung verlie├č. In seinen Ohren das Echo ihres letzten Satzes, typisch Mutters├Âhnchen und stinklangweilig bis zum Gehtnichtmehr. Dann das
Zuschlagen der Wohnungst├╝r.
Ihr Zeichen f├╝r Endg├╝ltigkeit.
Er schluckte, f├╝hlte Tr├Ąnen hinter seinen geschlossenen Lidern. Nichts hatte sie gelassen, au├čer Schmerz und Dem├╝tigung.
Vorbei!
Resigniert schaute er auf die Waffe.

Wehm├╝tig dachte Lenny an den Tag, als er Norma auf dem Friedhof kennengelernt hatte. Er hatte Mutters Grab besucht, um nach dem Rechten zu sehen. Es hatte an jenem Tage stark geregnet. Auf dem R├╝ckweg ├╝berholte er mit eiligen Schritten eine Frau, die ohne Schirm die gleiche Richtung hatte. Erst wollte er einfach weiter gehen. Doch dann z├Âgerte er. Verlangsamte seinen Schritt. Als sie auf gleicher H├Âhe waren bot er ihr seinen Schirm an. Erst als er bemerkte wie durchn├Ąsst ihre Kleidung war, so dass ihr K├Ârper vor K├Ąlte zitterte, fand er den Mut, sie in das nahe liegende Cafe einzuladen.
Das sie sein Angebot dankend annahm, verwirrte ihn. Unsicher schaute er sie an. Die Frau war kleiner als Lenny. Etwas rundlich geraten. Ihre roten Haare waren kurz schnitten. Sie ist j├╝nger als ich. Mitte Vierzig vielleicht, dachte er. Er erinnerte sich daran, dass er im Cafe geredet hatte wie ein Wasserfall.
Sein Stottern hatte er vergessen. In ihrer Gegenwart f├╝hlte er sich frei und unbeschwert. Fast seine gesamte Lebensgeschichte hatte er ihr offenbart, dass es ihn selbst erstaunt hatte. Schlie├člich war sie eine Fremde. Doch sie hatte nur gel├Ąchelt. Hatte ihm zugeh├Ârt. Hatte ab und zu kurze Fragen gestellt. Lenny war so gl├╝cklich, dass er immer weiter und weiter erz├Ąhlte.
Bei dem Gedanken, dass er sich damals mit seinen fast sechzig Jahren benommen hatte wie ein pubertierender Teenager, bemerkte er, dass sein Schamgef├╝hl ihn err├Âten lie├č.
Danach waren sie noch einige Male ausgegangen. Kurz darauf beschloss Norma zu ihm zu ziehen. In Mutters kleine Wohnung. Lenny hatte sie gew├Ąhren lassen. Konnte er es kaum fassen, dass es jetzt in seinem Leben eine Frau gab die ihn, Lenny, liebte. Er h├Ątte sie am liebsten sofort geheiratet, aber sie wollte nicht. Wei├čt du, wegen der Rente, war ihr Argument gewesen.

Er schloss die Augen und dachte an die vergangenen Wochen. Norma hatte sich ver├Ąndert. Immer ├Âfter schmollte sie. War hektisch, ├╝bellaunig und ungeduldig.
Seine Gedanken verfingen sich, blieben an Normas Sprunghaftigkeit h├Ąngen. Diese irritierten ihn, machten ihn unsicher. Auf der einen Seite war sie in seinen Augen sehr leichtsinnig, besonders wenn es ums Geld ging. Es wollte einfach nicht in seinen Kopf, wie man an einem Nachmittag fast einen halben Monatslohn f├╝r Kleidung oder Kosmetik ausgeben konnte. Norma war doch mit ihren fast 53 Jahren kein Teenager mehr. Doch sie liebte Discos, Open Air Konzerte, Reisen und jede Art von Unternehmungen. Hauptsache, sie war unter Menschen. Am Anfang hatte Lenny versucht, ihren W├╝nschen gerecht zu werden. Fand aber kein Vergn├╝gen daran. Er hatte Norma verschwiegen, dass er Angst vor Menschenmassen hatte. Tanzen hasste. Reisen ├╝berfl├╝ssig fand und von zu lauter Musik Kopfschmerzen bekam.
So suchte er immer ├Âfters nach glaubw├╝rdigen Ausreden, nur um Norma nicht begleiten zu m├╝ssen. Er stellte bald fest, dass er direkt froh war, wenn Norma dann allein ausging.
Er g├Ânnte es ihr von Herzen, vertraute ihr und freute sich, wenn sie ihm sp├Ąter ausf├╝hrlich von ihren sch├Ânen Abenden erz├Ąhlte.
Auf der anderen Seite war sie das genaue Gegenteil.
Sie zog sich zur├╝ck. Wollte nicht mit ihm reden, nicht ausgehen. Konnte sich f├╝r nichts begeistern. Er durfte sie nicht st├Âren. Lenny hatte in dieser Zeit immer ein komisches Gef├╝hl. Einerseits war er froh, dass Norma dann nicht zur Arbeit ging, und er sie so richtig verw├Âhnen konnte. Andererseits waren ihre Launen in diesen Phasen unertr├Ąglich. Nichts, aber auch gar nichts konnte er ihr recht machen. An allem hatte sie was auszusetzen.
Dann dachte er immer an Mutter. Daran, wie ├Ąhnlich sich die Beiden waren. Auch Norma hatte in st├Ąndig mit ihren hohen Anspr├╝chen auf Trab gehalten.
Jetzt war sie fort. Sie hatte ihn einfach allein gelassen.


Lenny stand auf. Er hatte jedes Zeitgef├╝hl verloren. Die Leere der Wohnung und die Leere in seinem Herzen waren kaum zu ertragen.
Er nahm den Revolver und ging z├╝gig ins Badezimmer.
Schluss! Aus! Vorbei!
Er betrachtete sich im Spiegel, w├Ąhrend er diese Worte monoton wiederholte. Er sp├╝rte in sich hinein. Doch er f├╝hlte nichts. Er stand nur da. Geschockt! Gef├╝hllos! Gedankenlos. Er starrte sein Spiegelbild an. Sah, wie er langsam den Arm mit der Waffe hob. Den Lauf des Revolvers an seine Schl├Ąfe f├╝hrte. Ihn dann in Richtung Stirn bewegte. Wie hypnotisiert sah er zu, wie sich die Waffe seinem Mund n├Ąherte. Er ├Âffnete die Lippen und schob sich den Lauf in den Mund. Der Gedanke, dass es ein t├Âdliches Spiel war, dass er spielte, durchzuckte ihn. Es erinnerte ihn an russisches Roulette. Er zitterte bei dem Gedanken.
ÔÇ×Verdammt! Abdr├╝cken musst du!ÔÇť Lennys Stimme ├╝berschlug sich fasst. Er verfluchte seine Feigheit. Sein Spiegelbild fluchte zur├╝ck. Eilig verlie├č er das Bad. Den Revolver legte er im Flur auf die Kommode, gleich neben der Garderobe.
Es ist nur ein b├Âser Traum, nur ein Alptraum, dachte er. Norma kommt bestimmt zur├╝ck. Doch innerlich wusste er es besser.

Er sp├╝rte Angst in sich. Die aufkommende Panik, die ihn zu ersticken drohte. Wut ├╝ber sich selbst. ├ťber seine eigene Dummheit. Seine Schw├Ąche.
Lennys Gef├╝hle kollabierten. Er wusste nicht wie ihm geschah. Der Drang, etwas kaputt zu machen, lie├č sich nicht bremsen. Nicht kontrollieren.
Mit erschreckender Zerst├Ârungswut, fing er an, aus seiner Wohnungseinrichtung Kleinholz zu machen. Was er auch in die H├Ąnde bekam, es musste zerst├Ârt werden. Er f├╝hlte sich wie ein Staudamm, dessen Mauern erst Risse bekamen, um dann endg├╝ltig zu brechen. Es war wie ein Rausch.
Seine Gedanken drehten sich im Kreis. Er verfluchte Norma. Er verfluchte seine Mutter. Er fluchte ├╝ber Gott und die Welt, bis er nicht mehr auseinander halten konnte, ├╝ber wen er gerade fluchte. Je mehr er zerst├Ârte, desto pr├Ąchtiger f├╝hlte er sich in seiner Raserei. Seine Rage verst├Ąrkte sich mit jedem lauten Fluch. Mit jedem unfl├Ątigem Wortschwall. Eine nie geahnte Lebendigkeit durchstr├Âmte ihn, nahm jeden Zoll seinen K├Ârper wahr. So gro├č und stark hatte er sich noch nie gef├╝hlt. Jeder Ton eines zerst├Ârten Gegenstandes erf├╝llte ihn mit einem nie gekannten Gl├╝cksgef├╝hl. Es machte keinen Unterschied mehr, was er in die Hand nahm. Dieses Machtgef├╝hl, diese Zerst├Ârung war ├╝berw├Ąltigend und lie├č ihn innerlich triumphieren.
Zufrieden sah er auf sein Chaos.
Er war Lenny und einen Lenny verlie├č man nicht!
Wut! Verzweiflung! Ein unb├Ąndiger Hass brachte sein Adrenalin erneut zum Sieden.
W├Ąhrend er mit schnellen Schritten den Flur durchquerte, zog er sein Jackett an. Er griff nach dem Revolver. Steckte ihn in die Jackentasche. Fasst fluchtartig verlie├č er die Wohnung.
W├Ąhrend Lenny, zwei Stufen auf einmal nehmend, die Treppen hinunterraste, sah er sein Ziel vor Augen. Er ├╝berquerte den Hof mit schnellen Schritten. An seinem Wagen angelangt, holte er erst mal tief Luft. Er schloss die Wagent├╝r auf, setzte sich hinter das Steuer und startete den Motor. Es herrschte wenig Verkehr, so dass er z├╝gig durch die Innenstadt kam. Lenny f├╝hlte eine diabolische Vorfreude. Als er die Innenstadt hinter sich gelassen hatte, nahm er die Ausfallstra├če, die ihn direkt zum Altenheim f├╝hrte. Als er das Heim sehen konnte, h├Ątte er am liebsten gejubelt. Beim Einbiegen in die kleine Sackgasse einbog, pochte sein Herz hart gegen den Brustkorb.
Rasant fuhr er auf den Parkplatz f├╝r Besucher.

Seine Erregung wuchs, die Spannung nahm zu, er sp├╝rte sein Adrenalin. Seine Hand zog den Revolver aus seiner Hosentasche. Jetzt f├╝hlte er wieder die lebendige St├Ąrke, die Sicherheit in sich.
Einen Lenny verlie├č man nicht!
Er sp├╝rte den Schwei├č auf seiner Haut. Sp├╝rte das Pulsieren in Halsschlagader.
Als der Portier ihn gr├╝├čte, schoss Lenny ohne zu z├Âgern. Aus den Augenwinkeln heraus sah er, dass der Portier zusammensackte. Pech Kumpel, niemand h├Ąlt mich auf. Er st├╝rmte wie im Wahn die Treppe bis zu dritten Etage hinauf. Das Zimmer 305 lag rechts von ihm. Kurzatmig riss er die T├╝r auf. Mit einem Blick erfasste er die Szene.
Lenny hatte sein Ziel erreicht.
Normas Mutter lag im Bett. Ihre Augen waren geschlossen. Sie schien zu schlafen. Auf dem Stuhl vor dem Bett, mit einem Buch in den H├Ąnden, sa├č Norma. Lenny sah sie an.
Er schoss.
Sein Blick erfasste ihre weit aufgerissenen Augen. Er h├Ârte den markersch├╝tternden Schrei. Ungl├Ąubig, wie in Zeitlupe, sah er das Buch aus ihren H├Ąnden gleiten. Ihr K├Ârper sackte in sich zusammen und mit dem Stuhl fiel sie polternd zu Boden. Er starrte auf die sich bildende Blutlache. Sein K├Ârper bebte vor Erregung. Als sein Blick auf die Greisin fiel, sah er, dass ihre Augen offen waren. Stumm und regungslos schaute sie ihn an. Er glaubte in ihnen eine stumme Anklage zu lesen. Lenny zielte auf ihre runzelige Stirn und schoss.
Lautes Stimmengewirr und eilige Schritte n├Ąherten sich dem Zimmer 305.
Lenny schloss die Augen.
Den letzten Schuss h├Ârte er nicht mehr.





















































































































































































































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Bin nie falsche Wege gegangenDie Umwege haben mich gepr├Ągtc.by KW

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