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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Lesen ist wie Rauchen (gelöscht)
Eingestellt am 02. 06. 2018 22:28


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AbrakadabrA
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2014

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Der Text wurde vom Autor gelöscht.
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Aron Manfeld

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Bernd
Foren-Redakteur
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Registriert: Aug 2000

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Ich sehe den Text als gelungen an. Er zeigt die Suche, den Verlust, Zweifel, neue Kulturlandschaft der Jetzt-Zeit mit Plasteflaschen und Ganzkörperrasur.
Internationale Küche, Das Gericht hört sich lecker an, das Problem war wohl: jeden Tag dasselbe.

Der Autuor hat sein Pseudonym als lyrisches Ich eingebracht, ein schöner Kunstgriff, der es aber auch verletzlich macht.


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Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Tula
Routinierter Autor
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Hallo nochmal

Um konkreter zu werden, denn ich lese hier nichts von "Suche", das Gedicht erzählt uns herzlich wenig von der Dame, es sei denn aus den Augen des aufgegeilten Mannes heraus. Das kann ich als solcher zwar noch gut nachvollziehen, finde es aber oberflächlich, auch lyrisch gesehen. Das macht das Wegspülen der Schamhaare nicht besser.
Gut allerdings die erste Zeile der dritten Strophe, denn diese bringt das Beziehungsproblem auf den Punkt.

Bis zum Einschlafen geht es eigentlich, den Rest danach würde ich komplett streichen, d.h. das Herumsinnen dem Leser überlassen.

LG
Tula

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Mondnein
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Registriert: Feb 2014

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Aber Tula,

wo hast Du denn Deine Schamhaare?


Und Bernd,

wenn "Aron Manfeld" ein Pseudonym ist, dann heißt Aron in Wirklichkeit "Abrausw."?

Man kann natürlich dennoch von einem Rollenspiel unter der Maske des Lyri ausgehen, - nein, man sollte, man muß davon ausgehen. Die ästhetische Distanz liegt ja auch sonst im Auge des Betrachters, des Lesers. Siehe:

quote:
wen interessiert schon mein Leid? Interessiere ich mich für Euer Leid?
Und dann wären wir beim Titel. Muß ich noch drüber nachdenken.

grusz, hansz


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Das Wort "geil" hat einen kräftigen Bedeutungswandel erfahren, wieder mal.
Er bedeutet heute fast nur noch "klasse" (im erotischen Sinn), er bedeutet nicht mehr aufgeilend (wie in meiner Jugend, da gehörte das Wort zu den unaussprechlichen). Der Wandel war hauptsächlich in den 1990ern. Wie bei allen Sprachwandeln ist er nicht durchgängig, sondern Reste der früheren Bedeutung halten sich, vor Allem in der damals nicht mehr jugendlichen Generation.
Ursprünglicher war geil einfach nur "jugendlich schön". Noch früher nur auf Pflanzen gemünzt: Hier klicken Wiktionary

quote:
Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen gei → goh. Damals war das Wort »geil« vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „Geilstelle“ erzählt – Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind.

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Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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Mondnein:

quote:
Und Bernd,

wenn "Aron Manfeld" ein Pseudonym ist, dann heißt Aron in Wirklichkeit "Abrausw."?

Möglicherweise ist es ein Klarname. Aber das weiß ich nicht genau. Im Gedicht bezeichnet er das lyrische Ich. Gedichte verallgemeinern aber. Das lyrische Ich erhält den Namen.

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