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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Let’s Swing
Eingestellt am 05. 02. 2003 12:37


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Amalaswintha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

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Ich sitze an der Bar, sauge lasziv an dem Strohhalm in meinem Cocktailglas und schaue dem Herrn mir gegenüber dabei tief in die Augen. Meine Brüste habe ich dekorativ auf dem Tresen drapiert. Die Wirkung ist nicht zu verachten, kaum einer der anwesenden Herren kann seinen Blick von mir abwenden. Ich genieße den heillosen Männerüberschuß dieses Clubs, in den nicht nur Pärchen eingelassen werden.

Mit spitzen Fingern ziehe ich das dicke Röhrchen aus meinem Glas, lege den Kopf in den Nacken und lasse aus dem unteren Ende ein paar Tröpfchen der süssen Mixtur auf meine ausgestreckte Zunge tropfen. Der Herr an meiner linken Seite stöhnt leise auf. Ein Blick schräg nach unten zeigt mir, dass sein Slip etwas eng geworden ist.

Mir scheint, eins meiner Strapsbänder hat sich vom Strumpf gelöst. Mit einer gekonnten Drehung, nicht umsonst habe ich Sharon Stones berühmte Szene in Basic Instincts genauestens einstudiert, steige ich von meinem Barhocker. Der Herr zu meiner Rechten würdigt meine Bemühungen, indem er sichtbar beweißt, dass er nicht impotent ist.

Der Ballettunterricht, den ich in jüngeren Jahren erhalten habe, zahlt sich aus, als ich mit grazilem Schwung mein rechtes Bein auf den Tresen lege. Der String verschwindet bei dieser Bewegung gänzlich in meiner Pospalte, was mich aber nicht weiter beunruhigt. Meine scharfen, superhohen High Heels kommen auf dem Tresen bestens zur Geltung. Ich lasse den anwesenden Herren eine Minute Zeit um sie gebührend zu bewundern, während ich mein Strumpfband am zarten Spitzenrand meiner Strümpfe befestige.





Mit meinem verruchtesten Augenaufschlag, bitte ich einen zufällig vorbeikommenden Mittdreißiger, mein Bein vom Tresen zu heben. Er kann anschließend seine Hand nicht mehr von meinem zarten Knöchel lösen und liegt mir Sekunden später zu Füßen, um den schwarzen Lack meiner Heels noch blanker zu lecken. Ich lasse ihn großzügig gewähren, während ich versuche, meinen etwas aus der Form geratenen Busen, auf der Büstenhebe wieder in eine anschauliche Position zu rücke. Alleine, diese Bemühung ist vergebens, wenn auch sehr effektvoll. Die Halbschalen sind hoffnungslos überfordert mit meiner prallen Pracht und so lasse ich den einfach überquellen, was sowieso seinen Weg in die Freiheit sucht.

Jetzt wird der Kerl auf dem Boden mir doch lästig, weil seine feuchte Zunge schon an meiner Kniescheibe angelangt ist und mit einem leichten Tritt gebe ich ihm dies zu verstehen. Er windet sich und bittet mit flehentlicher Stimme um Bestrafung für seine Unverschämtheit. Gnädig schlage ich ihm einige Male fest mit dem Riemen meiner Handtasche über den blanken Hintern, bevor ich ihm befehle, sich in der nächsten Ecke mit dem Gesicht zur Wand abzulegen.

Ich werfe einen auffordernden Blick in die Runde meiner stieläugigen Anhänger und stöckle betont langsam in Richtung der Separees. Ein Kampfgetümmel entsteht hinter meinen bloßen Pobacken, was ich aber gänzlich ignoriere. Den ersten vier Herren, die es schaffen, mein Separee in einigermaßen akzeptablem Zustand zu erreichen, wobei ich mein Augenmerk hauptsächlich auf die Unversehrtheit der Regionen unterhalb des Nabels richte, gewähre ich großzügig Einlaß.

Ich strafe die künstliche deckenhohe Palme in der Ecke mit Verachtung und krabble auf allen Vieren, mit wackelndem Hinterteil und wippenden Brüsten, in die Mitte des riesigen runden Bettes, das problemlos einem guten Dutzend Personen Platz gewähren kann. Ich räkle mich auf den Rücken und werfe einen anerkennenden Blick auf die schussbereiten Kanonen der Anwesenden. „Let’s swing meine Herren!“ Gekonnt langsam spreize ich bei diesen Worten meine Schenkel.

__________________
Ich schreibe also bin ich

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

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Hallo amalaswintha,

ich finde, Du solltest dich vielleicht mal an eine längere Geschichte wagen. Dieser Text könnte ein Anfang oder ein Ende, aber auch durchaus das Mittelstück eines Werkes sein, wo man ein büschen mehr über die ach so verruchte und männerverschlingende "Ich" erfährt.
Sauber geschrieben - finde ich, auch wenn ich jetzt schon lautstarken Protest zu hören glaube und mir die Worte "trivial" oder "klischeehaft" um die Ohren donnern.

Weitere Kommentierungen muss ich mir leider verkneifen, denn ich will meinem Wahlspruch "Schreib über das,was Du kennst" treu bleiben. Ich gebe es zu; ich hab noch nie einen solchen Club von innen gesehen. Ich hatte mich zu früh für ein Leben in verstaubter Provinz entschieden. Na, denn vielleicht ein andermal mehr.

Gruß Ralph
__________________
Schreib über das, was du kennst!

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

liebe amalswintha

was mich ein bisschen stört an deinem text ist die tatsache, dass die protagonistin zwar offensichtlich für die männer im club, nicht aber für mich als leserin greifbar wird.
sie ist außer geil eigentlicht nur geil und irrsinnig stolz darauf. sie macht männer verrückt, indem sie ein bisschen herumturnt und mit dem po wackelt.
und an dieser stelle frage ich mich dann, sind männer in der tat so einfach gestrickt? ist es wirklich das, was männer zu schwanzgesteuerten konkurrenten macht? da ist keine person hinter dieser lasziven swingerclubbesucherin, kein charakter, keine persönlichkeit. das irritiert mich. weil ich nicht glaube, dass lust so etws reduziertes ist.

der tressen irritiert mich auch, übrigens.

die k.

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ElsaLaska
Guest
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Ich hab mal eine Reportage gesehen

über Swingerclubs. Da waren leider keine knackigen Herren und lasziven Weibchen zu sehen. Eigentlich gab es nur fette Ärsche und Schwabbelbäuche, die stupide herumrammelten._Es sah sehr scheisse aus.
Kein Pierce Brosnan, keine Sharon Stone, die ihre Strumpfbänder zeigt.
Insofern bemängele ich vielleicht die "Idealisierung" des Swingerclubpublikums in diesem Text.

LG
Elsa

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Amalaswintha
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo Ralph...!!

Danke erstmal für die Aufmerksamkeit und dass du mir auch das Schreiben einer längeren Geschichte zutraust...!!*g*
Hmm...habe allerdings tatsächlich ein triviales Klischee beschrieben...(falls es jemand gemerkt hat auch leicht ironisch)...weil ich im Gegensatz zu dir nicht der Meinung bin dass man nur über Sachen schreiben darf....welche man kennt...!! *michdamitgeoutethab*
Am Rande bemerkt...finde ich mittlerweile fast mehr Gefallen an den Kommentaren...als an den Geschichten...!!
Und...ich frage mich...ob ich jemals Gnade vor deinen Augen finden werde....*tiefseufz*

Liebe Grüße
Amalaswintha
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Amalaswintha
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Liebe Kaffeehausintellektuelle....!!

Danke...dass du dich mit meinem Text beschäftigt hast...!!

Glaube nicht...dass in einem Swingerclub irgendjemand nach solchen Eigenschaften wie Charakter und Persönlichkeit und nach schönen Augen fragt....!!

Wenn es ums Ficken geht...dann schauen die Herren der Schöpfung (sie mögen mir verzeihen wenn ich das jetzt hier so offenherzig von mir gebe)...vor allem auf Titten und Ärsche und das...was Frauen sonst noch so an körperlichen Reizen mit sich tragen....!! Schätze mal...dass sogar die Namen der Damen gänzlich unwichtig sind...purer Sex eben...zur reinen körperlichen Befriedigung...!! Liebe...sucht...und findet....wohl nur ein absoluter Naivling...in einem Swingerclub...!! Wer also...außer geilgeilen Damen und geilgeilen Herren...besucht so einen Club...??

Liebe Grüße
Amalaswintha
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