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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Letzte Nacht ...
Eingestellt am 25. 03. 2001 15:59


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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

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Letzte Nacht ...

Das Zimmer ist dunkel, nur der flackernde Schein der beiden Kerzen durchdringt die hereinbrechende Schw├Ąrze der Nacht. Ich bin allein mit meinen Gedanken, allein mit meinen Gef├╝hlen. Nah ist die Erinnerung an letzte Nacht, als du bei mir warst, und wir uns geliebt haben.

Deine Hand auf meinem Bauch, die W├Ąrme flie├čt durch sie hindurch und in mich hinein, ich sp├╝re jeden einzelnen deiner Finger, die langsam hei├če L├Âcher dort brennen, wo sie meine Haut ber├╝hren. Die Flamme in mir wandert, f├╝llt meinen Bauch aus, macht das Atmen schwer, wandert tiefer in meinen Scho├č, ein Gef├╝hl der Ohnmacht fast. Ich will deine Lippen sp├╝ren, will deinen Mund mit meiner Zunge entdecken, langsam erst, um sich kennen zu lernen, dann ist kein Platz mehr f├╝r Sanftheit. Deine Hand liegt immer noch auf meinem Bauch, deine Zunge ist warm und fest, sie spielt mit der anderen, unsere Lippen l├Âsen sich voneinander, nur noch durch das Spiel unserer Zungen sind wir miteinander verbunden. Ich ├Âffne meine Augen und blicke in deine schwarzen Pupillen, die vor Erregung weit ge├Âffnet sind.

"Ber├╝hr' mich, bitte ber├╝hr' mich", die Worte sind in meinem Kopf, dann fl├╝stere ich sie dir ins Ohr, so dass mein Atem deinen Hals streift. Die Hand auf meinem Bauch l├Âst sich langsam, wandert ein St├╝ck nach oben, "ganz langsam", fl├╝stere ich wieder, ich will von der Spannung in mir umsp├╝lt werden wie von einer gro├čen Welle, so lange, bis ich glaube, ertrinken zu m├╝ssen. Keine Chance, zu entkommen. Dein Finger umf├Ąhrt die Linie meiner Brust, ganz leicht nur, und ich glaube an dieser Stelle in Flammen aufzugehen.
"H├Âr' nicht auf ... mach weiter so", ich denke diese Worte nur, kein Verstand mehr, nur noch Gef├╝hl und Sich-Hingeben. Dein Finger streicht leicht ├╝ber die Spitze, die auf diese Ber├╝hrung nur gewartet hat, sie spannt sich, will fester umfangen werden ... die Flamme schie├čt durch meinen K├Ârper, entz├╝ndet ein Feuer der Erwartungen und des Versprechens. Die Hand auf meiner Brust macht mich atemlos, mein Kopf sinkt zur├╝ck, du f├Ąhrst mit deiner Zunge ├╝ber meinen Hals, nur mit der Spitze, alle Sinne sind gespannt, bereit ... meine Erregung nimmt zu, ich f├╝hle, wie es zwischen meinen Beinen hei├č wird, darauf wartet, ber├╝hrt zu werden, darauf wartet, sich zu ├Âffnen.





Mit der Spitze deiner Zunge f├Ąhrst Du den tiefen Ausschnitt meines Shirts entlang, alles in mir schreit nach mehr. Ich ziehe mein Oberteil ├╝ber den Kopf und sehe in deine Augen, als du mich das erste Mal nackt siehst. Es ist der vollkommene Augenblick, kein Gedanke an andere K├Ârper, andere N├Ąchte. Verlangen steht in unseren Augen, es gibt nur noch Gef├╝hl und Moment. Deine Brust ist warm und stark, und ich fahre mit einem Finger bis zum Bauchnabel, du k├╝sst die Spitzen meiner Br├╝ste, streichelst sie - und ich brenne lichterloh.
"Ich will dich sp├╝ren, deine Haut an meiner, ├╝berall ..."
Nackt liegen wir nebeneinander, jede Ber├╝hrung ist ein Pfeil in die gespannte Erregung des anderen. Innerlich zittere ich, flehe um Erl├Âsung, um Fortsetzung ...
Du drehst mich auf den R├╝cken, f├Ąhrst mit der Zungenspitze und den H├Ąnden ├╝ber meinen Bauch, die H├╝fte, die Schenkel - meine Beine ├Âffnen sich von selbst, voller Erwartung, voller Lust. Dann sp├╝re ich die warme Zungenspitze ├╝ber meine Scham tanzen, sie spielt mit dem Teil, der mir die gr├Â├čte Lust verspricht. Es darf nicht enden, Wellen immer gr├Â├čeren Verlangens t├╝rmen sich in mir auf, ich m├Âchte st├Âhnen und schreien, die Spannung so aus mir herausrufen. Du spielst mit mir, und ich folge Dir willig, meine Bewegung passt sich deiner an, damit mir nur ja keine einzige Sekunde entgeht. Ich eile die Stufen des Verlangens nach oben, immer schneller, nur ja jetzt nicht aufh├Âren, nicht aufh├Âren ... dann rollt es aus meinem R├╝cken bis in meinen Kopf in einer einzigen, hei├čen Woge ├╝ber mich hinweg, sprengt meinen Kopf, meine Kraft, nimmt mir den Atem, bezwingt mein Denken und mein Sein ...
"Oh jaaa ..."
Ich lege den Kopf zur├╝ck, biege ihn so weit es geht durch, ich will die Spannung noch erh├Âhen. Die Welle tr├Ągt mich mit sich davon, du bewegst die Finger nur um einen winzigen Millimeter im Zentrum der Hitze, es ist kaum auszuhalten.

Ich will dich sp├╝ren, tief in mir drin, du sollst alles ausf├╝llen, mich anf├╝llen mit Dir. Eine zweite Welle ├╝berrollt mich, als ich mich langsam auf dich setze, bestimme, wie schnell du in mir bist. Mein Bauch ist nur noch Gef├╝hl, hei├čes, brennendes Gef├╝hl. Schon der Gedanke an dich, wie du in mich gleitest, reizt mich, treibt die Erregung in die H├Âhe. Die Spannung weicht in einem tiefen Atemzug aus mir, als du meinen tiefsten Punkt erreichst, ganz langsam, damit die Haut nicht aneinander h├Ąngenbleibt. Langsam bewege ich mich - wir finden unseren Rhythmus, werden gieriger, wollen das s├╝├če Gef├╝hl noch steigern.
"Ber├╝hr' mich nochmal ..."
├ťberall ist nur warmes, weiches F├╝hlen, in mir drin, ganz tief - und vorn, dort, wo du deinen Finger spielen l├Ąsst. Es ist wie ein Sog in mir drin, ein Unterdruck, der noch mehr Spannung erzeugt. Wir bewegen uns gemeinsam, schneller, atemloser, haltloser ...
Dann drehst du mich auf die Seite, jetzt liegst du hinter mir, an meinem R├╝cken sp├╝re ich die Haare auf deiner Brust kitzeln. Wir dr├Ąngen aufeinander zu, eine Jagd nach der Welle, da kommt sie auch schon, ich sp├╝re deinen hei├čen Atem sto├čweise in meinem Nacken. Bitte nicht aufh├Âren, nicht jetzt, nie wieder ...
"Hmmhmm" - ich h├Âre dich an meinem Ohr aufst├Âhnen, noch nicht, bitte noch nicht, ich bewege mich langsamer, vor und zur├╝ck, da ist die Welle wieder, sie holt mich ab, tr├Ągt mich mit sich davon. Hei├č schie├čt es gleich einer Explosion in meinen Scho├č, f├Ąhrt durch den Bauch in meinen Kopf, l├Âscht alles andere aus, nur noch f├╝hlen, nur noch treiben auf dieser einzigen Welle, die mich mit dir davontr├Ągt, mitnimmt, aufnimmt.
...
Dann ist Ruhe, wir halten still, um dem Gef├╝hl in uns nachzuhorchen, das langsam verebbt. Jede Bewegung w├╝rde uns jetzt zerst├Âren, wir verharren, warten, f├╝hlen ...

Du h├Ąltst mich fest und ich halte dich fest, meine Lippen schlie├čen sich um deine, unsere Zungen spielen miteinander, nicht bereit, sich loszulassen. Wir sind verschmolzen zu einem Ganzen, teilen dieselben Gef├╝hle, dasselbe Verlangen nach dem anderen K├Ârper, dem anderen Menschen. Schwer sind jetzt die K├Ârper, die dicht nebeneinander liegen, wie um das Spiel fortzusetzen, in ein paar Minuten ...

Die Erinnerung ist wie ein s├╝├čer Traum, aus dem ich noch nicht so schnell wieder erwachen m├Âchte. Der flackernde Schein der Kerzen tanzt zu der leisen Musik von Enya auf den W├Ąnden des Zimmers. Ich lege eine Hand auf meinen Bauch und sp├╝re die Hitze, die sich in mir aufbaut, als ich sie langsam bewege ...


Eve

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[aZrael]
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2000

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Wow!

Mehr f├Ąllt mir dazu eigentlich nicht ein. Du hast ein sehr mitreisendes und lebendiges werk geschaffen, und du hast es gleichzeitig vermeiden, kischig oder obsz├Ân zu werden. Meine hochachtung.

ich w├╝rde mich freuen, mehr von dir zu lesen.

mfg [aZrael]
__________________
Die klimatischen Bedingungen in der H├Âlle sind sicher unerfreulich, aber die Gesellschaft dort w├Ąre von Interesse.

Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
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Hallo aZrael,

sch├Ân, dass Dir mein Exkurs gefallen hat. Ich wollte einfach mal einen Ausflug in ein anderes Genre unternehmen, und es macht mir Mut, wenn es dann auch anderen gef├Ąllt. Danke!

Eve

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caspar
Guest
Registriert: Not Yet

ich bin immer wieder erstaunt
wieviel Liebe Du Frau empfindest.

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
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Ja, manchmal schl├Ągt es einfach ├╝ber mir zusammen ... aber lieber ein Flug durch die Wolken, als ein Waten im Morast - um mal aus meiner Perspektive zu antworten ;-) -

Eve

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 64
Kommentare: 1400
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Verdammt nochmal - warum k├Ânnen wir M├Ąnner solch erotische Geschichten meist nicht ann├Ąhernd so leicht und gef├╝hlvoll r├╝ber bringen. Ich hab selten so etwas Tolles gelesen. Und es beweist: Das Thema ist auch elegant zu l├Âsen, ohne da├č man irgend etwas vermi├čt. Wirklich gelungen.

Gru├č Ralph
__________________
Schreib ├╝ber das, was du kennst!

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