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Leselupe.de > Gereimtes
Letzte Sünde
Eingestellt am 17. 09. 2004 16:15


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visco
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Letzte Sünde


Niemals ich hier oben stünde
Zu begehen meine letzte Sünde
Gäb´ es dafür keine Gründe

Der Wind pfeift eine Melodie
So rein in Ton und Harmonie
Die wunderschönste Sinfonie

Wie Pauken aus dem Firmament
Voll Leidenschaft und Temperament
So klingt der Wolken Instrument

Mein Herz von Sehnsucht aufgewühlt
Von letzter Hoffnung sanft umspült
Die Stirn vom Regen unterkühlt

Der Abgrund an mir zerrt und zieht
Mir bis in meine Seele sieht
Nun auch das letzte Sträuben flieht

Es gelten weder Raum noch Zeit
Als Flügeln gleich die Arme weit
Denn Liebe ist Unsterblichkeit


__________________
Ich hatte eine Lösung gefunden, nur passte sie nicht zum Problem.

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo visco,

wunderschönes Gedicht, tiefe Aussage, zudem die richtig gewählte Reimform. So ein gutes Gedicht bekommt man in der LL nicht jeden Tag zu lesen.

Gelungen!

LG
Sandra

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vexierbild
Guest
Registriert: Not Yet

na ja

sieh's mir nach, aber für so ein ernstes Thema finde ich die reime etwas zu monoton und tralal. Ist meine Meinung..vielleicht liegt's auch an meiner Stimmung heute.

Noch ein Hinweis: Es fehlt in der ersten Zeile ein i bei "hir".

LG heri

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visco
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Registriert: Jul 2001

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Hallo Sandra und heri,

ich danke euch sehr für eure Beiträge!

@Sandra:
Lyrische Texte sind eigentlich so gar nicht mein Metier. In diesem Falle aber schien es mir die geeigneste Form zu sein. Und es freut mich natürlich sehr, wenn es ankommt und sogar als "gelungen" bezeichnet wird! Ganz lieben Dank für Dein Lob!

@heri:
Nein, heri, ich muß Dich um Nachsicht bitten. Wäre ich geübter oder vielleicht auch nur talentierter, fiele mir das Schreiben von lyrischen Texten bestimmt nicht nur leichter; sicher schlüge es sich auch im Ergebnis nieder. Ich habe mich zumindest bemüht, Form und Inhalt in Einklang zu bringen. So soll beispielsweise die ungewöhnliche Verszahl, also die "fehlende vierte Zeile", eine Andeutung auf das Gefühl der Unvollständigkeit des Erzählers sein. Die Worte habe ich versucht, so zu wählen, daß sie die für die jeweilige Strophe geltende Stimmung wiederspiegeln beziehungsweise die jeweiligen visuellen oder akustischen Eindrücke des Erzählers lautmalerisch transportieren. Bei der Abwägung 'Reimform versus freie Form' dachte ich, daß eine in Rhythmus und Endung vereinheitlichte Form unterstreichen könnte, daß der innere Konflikt des Erzählers in der gefällten Entscheidung seine Auflösung gefunden hat, während eine freie Form als Hinweis darauf verstanden werden könnte, daß der Konflikt noch anhält und die Entscheidung also noch nicht endgültig ist. Aus gleichem Grund hatte ich mich auch für sechs Strophen entschieden.

Danke für den Hinweis auf den Tippfehler. Ich habe ihn natürlich sofort korrigiert. Übrigens fehlte ein "e" und kein "i". *schmunzel*

Magst Du mir verraten, was "tralal" bedeutet?

@beide:
Ich wünsche euch beiden ein schönes Wochenende.

Viele Grüße,
Viktoria

__________________
Ich hatte eine Lösung gefunden, nur passte sie nicht zum Problem.

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hazweio
Guest
Registriert: Not Yet

nichts gegen...

die Reimform aber für mich ist der Gleichklang am Ende zu wenig Abwechslung. Nun, trotzdem ein gelungenes Werk.
LG Lothar

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vexierbild
Guest
Registriert: Not Yet

tja, auch meine Antwort hat Tippfehler *zerknirschtbin* ... tralal sollte tralala heißen und bedeuten, dass es wie ein etwas flacher Schlager ist.

Wie man sieht, es gibt auch andere Meinungen zum Gedicht. Lass dich also nicht entmutigen.

LH geri

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