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Leselupe.de > Ungereimtes
Letzten Endes
Eingestellt am 27. 01. 2001 00:42


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Eagon Wellington
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

Werke: 51
Kommentare: 41
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Und letzten Endes
bin ich doch allein.
Hab so viel gehofft,
Wollte so viel sein.

Hab getrÀumt von einem Leben,
So anders als dies jetzt.
Einem Leben voller Liebe,
Doch der Wolf der Einsamkeit
Hat es
Tot gehetzt.

Und letzten Endes
Bin ich doch allein.
Hab viel zu sehr gewartet,
Zu viel gedacht,
Es sollte anders sein.

Hab's versÀumt all das zu Leben,
So ganz anders als dies jetzt.
Nur gelebt durch leere Triebe,
Doch der Verstand kam leider
Viel zu oft
Zu letzt.

Tja, letzten Endes
Mußt es dann so sein.
Habe viel zu viel gefĂŒrchtet,
Hab zu viel gewartet,
Ließ mich auf nichts ein.

Bin viel zu weit gelaufen
Hab mich selbst fast tot gehetzt.
Dieses Leben voller Feigheit
Hat nicht nur mich,
Auch andere
Verletzt.

Nun frag ich mich
Kann's nicht anders sein?
Es gibt viel zu viele Dinge
Die ich heut noch nicht versteh
Und egal wie sehr ich ringe
Kann ich doch so wenig sehn.

Letzten Endes
Ist doch jeder sein
Sein eigner Herr und Meister
Sein eigner kleiner Gott
Bestimmt doch jeder selbst sein Leben
Bringt sich selbst in so viel Not.

Drum
Vergiß einfach
Alles was gestern war.
Denn Dein Leben
Lebst Du heute,
Egal was zuvor geschah.

Lebst doch bloß immer wieder
Was Du selbst Dir ausgedacht.
Wolltest Du ein anders Leben
Warum hast du es dann nicht
Einfach so gemacht?

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Jonathan
Guest
Registriert: Not Yet

Letzten Endes

Letzten Endes können wir durch bestimmte Erfahrungen schreiben und auch verstehen.Heute kann man sagen,warum habe ich es nicht anders gemacht.Doch ich denke, auch durch Ă€ußere Bilder der Vergangenheit waren wir nicht fĂ€hig zu verstehen und Verstand kommt doch erst mit den Jahren leider aber auch Trauer von dem was man hĂ€tte doch anders machen können.
Gruß
Jonathan

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kolibri
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Eagon,

das Gedicht gefĂ€llt mir, da ich es gut nachvollziehen kann, aber ich fĂŒrchte, daß sich die Frage in der letzten Strophe niemals wirklich beantworten lĂ€ĂŸt.
Von daher, sollte man vergangene Dinge auf sich beruhen lassen (sie aber dennoch in Erinnerung behalten) oder sollte man sich intensiv damit auseinandersetzen ?

Gruß
kolibri

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Eagon Wellington
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2000

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Hallo ihr zwei,
Danke fĂŒr eure Meinung.

Zu Deiner Frage, lieber Kolibiri: ich glaube, da lĂ€ĂŸt sich so einfach keine allgemeingĂŒltige Antwort geben. Manche Leute neigen dazu eher zuviel zu denken, andere hingegen denken meistens zu wenig. Wie viel richtig wĂ€re, und vor allem was fĂŒr Gedanken, hĂ€ngt wohl sicherlich auch von der Situation ab.
Insgesamt finde ich (fĂŒr mich) am besten, ĂŒber wichtige Dinge der Vergangenheit eine Zeit lang nachzudenken, sie dann ruhen zu lassen und dann nach einer Zeit das ganze aus der Distanz nochmal zu betrachten. Meistens kann man dann (wenn der emotionale Einfluß wegfĂ€llt) schon fĂŒr sich ein ganz gutes Urteil darĂŒber bilden, denke ich.
Wobei, ĂŒber manches sollte man sich sicherlich auch keine großen Gedanken machen und das ganze einfach als gegessen annehmen.

In diesem Sinne,
'nen lieben Gruß,
Eagon.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
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Hallo,

gefÀllt mir ebenfalls..

"der Wolf der Einsamkeit" gefÀllt mir besonders, wobei ich selbst wohl einmal "der" vor "Einsamkeit" gestrichen hÀtte.
"der Wolf Einsamkeit"

Ansonsten bin ich immer der Meinung,egal was war..es hatte eine Berechtigung,einen Sinn..
denn wenn auch nur eine Sache anders gewesen wĂ€re..so wĂŒrde das danach auch ALLES anders sein.

Gefallen mir Deine Texte..

LG
Stoffel

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