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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Letzter Versuch mit: Zugfahrt nach Moskau
Eingestellt am 29. 01. 2003 14:03


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Evchen13
???
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Ein liebes Hall√∂chen an euch alle, hier noch einmal meine √úberarbeitung des Textes. Ich bitte herzlich um eure Meinungen und bedanke mich jetzt schon daf√ľr.


Zugfahrt nach Moskau
Endlich hatte ich alles Gep√§ck in den Zug gehievt und wusste nicht mehr weiter. Kurzatmig fragte ich mich besorgt, wie ich nun die schweren Sachen nach oben unter die Decke bugsieren sollte. In dieser Zeit sahen sich meine Kinder bereits das Abteil n√§her an. Mein f√ľnfj√§hriger Bub Alex kletterte geschickt auf das obere Etagenbett, dort √∂ffnete er ganz selbstverst√§ndlich seinen Rucksack und sch√ľttete den Inhalt darauf aus. Claudia, meine „Gro√üe“ mit ihren acht Jahren, sah mich ratlos an. In unserer Vorstellung war es doch viel gr√∂√üer und behaglicher gewesen und nat√ľrlich gab es darin gem√ľtliche Betten, einen separaten Waschtisch und viel Platz. Aber weit gefehlt, nichts war da. Oh ja freilich, eine Waschgelegenheit gab es, nur sie befand sich am Ende des Wagons f√ľr alle Fahrg√§ste. Dieses sehr pragmatisch eingerichtete winzige Abteil mit den beiden Doppelstockbetten, die durch den schmalen Gang und das hochklappbare Tischchen unter dem Fenster getrennt wurden, brachte uns nun von Berlin nach Moskau. Ratlos schaute ich mich um.

Auf einmal wurde die T√ľr aufgeschoben und zwei fremde Herren kamen herein und sprachen in Russisch auf mich ein. Entr√ľstet betrachtete ich sie und nichts verstehend zuckte ich schneidig mit den Schultern. Sie deuteten unmissverst√§ndlich auf ihre Tickets mit der Platzreservierung und auf die entsprechenden Nummern in diesem Abteil. Mir entgleisten s√§mtliche Gesichtsz√ľge und vor Angst wurden meine Knie weich. Sollte das wirklich bedeuten, dass ich mit meinen Kindern und diesen mir v√∂llig fremden, auch noch wild aussehenden M√§nnern die n√§chsten 29 Stunden auf engsten Raum verbringen musste? Am liebsten h√§tte ich geheult oder laut protestiert, aber handlungsunf√§hig stierte ich sie nur an. Mein Alex schenkte ihnen derweil ein nettes Lachen und erz√§hlte munter darauf los, gleichzeitig schmiegte sich Claudia furchtsam an mich. Der √Ąltere der beiden M√§nner runzelte missmutig seine Stirn, musterte mich mit meinem versteinerten Gesichtsausdruck und dann mein Gep√§ckchaos im Gang und griff nach meinen Sachen. Ich bekam noch weichere Knie, wurde leichenblass und dachte im ersten Moment, jetzt will der mein Zeug klauen. Doch er hob nur meine drei Koffer und meine gro√üe Reisetasche auf ihren Platz. Als s√§mtliches nicht ben√∂tigte Gep√§ck verstaut war, reichte er mir l√§chelnd seine wulstige Hand. Total konfus gab ich ihm die meine und wir stellten uns einander so gut es ging vor. Der gro√üe, st√§mmige Kerl mit dem Igelhaarschnitt und der Nickelbrille hie√ü Mischa und er war wohl der Vater von dem Zarten mit Glatze und einem Ohrring im rechten Ohr, welcher Oleg hie√ü. Es ruckte auf einmal, so dass ich leicht schwankte und Mischa dabei auch noch mit der Schulter anrempelte, und der Zug setzte sich beh√§big in Bewegung.

Aus sicherer Entfernung fixierte Alex erst einmal die neuen Fahrg√§ste. Kurzerhand kletterte er mit seinem Spielzeug vom Bett herunter und begab sich zielstrebig auf den Scho√ü von Oleg. Ihn am√ľsierte es k√∂stlich und die beiden begangenen zu spielen. Claudia, neugierig geworden, verlor auch ihre Scheu und setzte sich einfach mit dazu. Es dauert gar nicht lange und sie lachten und redeten miteinander, zwar jeder in seiner Sprache, trotzdem schienen sie sich irgendwie zu verstehen. Nur ich, misstrauisch und √§ngstlich, hockte mich schweigsam in die Fensterecke und befolgte das Treiben, lie√ü keinen aus den Augen. Argw√∂hnisch umklammerte ich mit eiskalten feuchten H√§nden meine kleine braune Handtasche, diese verbarg doch unser ganzes Bargeld sowie alle wichtigen Papiere, und √ľberlegte krampfhaft, wo ich diesen Schatz vor den unheimlichen Leuten verstecken k√∂nnte. Bis zur Schlafenszeit w√ľrde mir schon noch was einfallen.

Allm√§hlich bekam ich h√∂rbares Magenknurren und zog deshalb meine Provianttasche unter dem Bett heraus, wollte unser Abendbrot vorbereiten. Mischa beobachtete mich dabei, angelte ebenfalls seinen Fressrucksack vor und machte Platz auf dem Tischchen. Er nahm ohne zu Fragen mein Zeug und breitete einfach meine sowie seine mitgebrachten Speisen aus. Oh nein, jetzt futtern sie auch noch alles weg, schoss es mir in den Kopf und w√ľtend geworden betrachtete ich das gesamte Angebot. Dabei verstopfte ein dicker Klo√ü meine Kehle, als ich das Essen von ihnen sah: ein gro√üer Brotkanten, ein dickes Speckst√ľck, ein Bund Zwiebeln, ein Glas saure Gurken und viele Knoblauchzehen. Ich ekelte mich furchtbar und der Gestank in diesem engen Quartier haute mich jetzt schon in meiner Vorstellung um. Von den „K√∂stlichkeiten“ angelockt platzierten sich alle so gut es ging um das Tischchen. Oleg holte aus seiner Tasche ein furcht erregendes Messer heraus. Ich sah dieses Monstrum und setzte mich augenblicklich kerzengerade hin, auf meiner Stirn bildeten sich winzigkleine Schwei√üperlen. Ich gr√ľbelte dar√ľber, was er nur mit diesem Ding machen will und rief eilig die Kinder zu mir. Er aber, ohne mich √ľberhaupt mit einem Blick zu w√ľrdigen, zauberte damit in aller Ruhe mundgerechte Bissen aus den gro√üen St√ľcken. Eh ich mich versah, st√ľrzten sich meine Spr√∂sslinge √ľber die fremdartige Mahlzeit und verzehrten diese mit gro√üem Appetit. Was nun? Mischa versuchte mir mit Gesten zu erkl√§ren, dass ich zugreifen soll, so w√ľrde ich den Mief auch nicht mehr riechen. Angewidert probierte ich mit spitzen Lippen die ersten Happen und musste feststellen, es schmeckte mir. Also stillte auch ich meinen Hunger und langte kr√§ftig zu. Tats√§chlich roch ich nichts mehr vom Knoblauch, weil ich jetzt selber so „duftete“.

Nach der gemeinsamen Mahlzeit verstauten wir die Speisen wieder und die Vier setzen ihre Unterhaltung unbeirrt fort. Ich hielt mich erneut zur√ľck und beobachtete sie skeptisch weiter. Die Minuten verrannen dabei schnell und es wurde Zeit f√ľr die Nachtruhe. W√§hrend ich meine Kleinen und mich bettfertig machte, zogen sich √ľberraschender Weise Mischa und Oleg diskret aus dem Abteil zur√ľck und erschienen erst wieder, als wir bereits in unserer Nachtw√§sche in den Kojen lagen, Claudia und Alex teilten sich eine. Wir alle waren sehr m√ľde und der gleichm√§√üige rhythmische Klang des Zuges wiegte uns schnell in den Schlaf. Nur ich w√§lzte mich hin und her und √§ugte in regelm√§√üigen Abst√§nden besorgt zu den fest schlafenden, ab und an laut schnarchenden M√§nnern her√ľber. Die Handtasche hatte ich unter mein Kopfkissen gelegt und eine furchtbare Angst kroch unaufhaltsam in mir hoch. In meiner Fantasie fielen diese Beiden √ľber mich her, sie raubten mir meine Habseligkeiten und erg√∂tzten sich an meinem K√∂rper, und wirre Tr√§ume lie√üen mich nicht zur Ruhe kommen.

Pl√∂tzlich wurde gegen 5:00 Uhr morgens lautstark die T√ľr aufgerissen, das gro√üe Licht angeknipst und drei Zollbeamte br√ľllten in den Raum „Passport, Passport“. Au√üerdem zeigten sie unverbl√ľmt auf mein Gep√§ck ganz da oben und wollten dieses sehen. Verschlafen und hilflos zog ich die Zudecke fester um mich herum. Zu allem Ungl√ľck wurden die Kids ebenfalls munter und schrieen vor Schreck los. Nichts verstehend f√ľhlte ich mich diesen wild gestikulierenden M√§nnern ausgeliefert. Ich griff zu meinem Handt√§schchen, was mir aber in der Aufregung aus den H√§nden glitt und herunter fiel. Mischa sprang von seinem Lager hoch, hob die Tasche auf und suchte die gew√ľnschten Papiere heraus. Nach kurzem W√ľhlen fand er die Ausweise und gab sie weiter. Zwischendurch versuchte ich mit zitternder Stimme meine Kleinen zu beruhigen. Die P√§sse in der Hand haltend begann der Beamt ein Gespr√§ch mit mir, ich kapierte gar nichts, sah ihn nur verst√∂rt an und musste m√§chtig mit den Tr√§nen k√§mpfen. Mischa mischte sich endlich ein und redete im barschen Ton mit ihnen. Nach dem Gespr√§ch gaben sie mir l√§chelnd die P√§sse zur√ľck und verschwanden stillschweigend. Oleg hatte indessen das Wunder fertig gebracht und den beiden Schreih√§lsen ein L√§cheln aufs Gesicht gezaubert, sie schnieften noch einmal kurz auf, putzten sich h√∂rbar die Nase und verga√üen bereits den Tumult. Ich begriff nicht gleich, was eigentlich um mich herum passierte und sah nach einer kurzen Besinnung erleichtert und dankbar Mischa mit gro√üen Augen an. Erst jetzt erkannte auch ich, dass meine Reisebegleiter einfach nur nette M√§nner waren und konnte sie das erste Mal herzlich anlachen. Es war noch viel zu zeitig f√ľr die Morgentoilette, so legten wir uns noch einmal um und ich fiel in einen erholsamen festen Schlaf.

Gemurmel und Geschirrklappern machten mich munter, ich gr√ľbelte im Halbschlaf, was das wohl sein k√∂nnte und richtete mich schlagartig auf. Erstaunt blickte ich mich um. Gewaschen und bereits angezogen kletterten Claudia und Alex zu mir aufs Bett, √ľberm√ľtig strahlten sie mich an. In dem Moment wurde die T√ľr aufgeschoben und Mischa kam mit frisch aufgebr√ľhten Kaffee herein. Oh, wie sch√§mte ich mich in diesem Augenblick, sch√§mte mich f√ľr die dummen Gedanken, die unbegr√ľndete Angst und gro√üe Ablehnung; und ich sch√§mte mich daf√ľr, dass ich noch im Nest lag, alle anderen bereits munter um mich herum sprangen und das Fr√ľhst√ľck l√§ngst hergerichtet war. Verlegen stand ich im Schlafanzug auf, h√§ngte mir meinen Mantel √ľber, ergriff meine Badetasche, meine Wechselsachen und ging schnell in das Waschabteil am Ende des Wagons. Dort beeilte ich mich und trat bald wieder ordentlich zurecht gemacht in unser Abteil. Wir speisten ganz gem√ľtlich zusammen und plauderten angeregt miteinander, auch wenn wir unsere H√§nde und F√ľ√üe mit zur Hilfe nehmen mussten.

Die restlichen Stunden der Fahrt vergingen schnell und ich am√ľsierte mich noch k√∂stlich. In Moskau angekommen, halfen mir meine Begleiter ganz selbstverst√§ndlich beim Gep√§ck, schleppten es heraus und arrangierten zu guter Letzt ein Taxi f√ľr die Kinder und mich, regelten alles zu meiner Zufriedenheit. Ich war so gl√ľcklich dar√ľber, beherrschte ich diese Sprache doch noch nicht. Zum Abschied tauschten wir unsere Adressen aus und verabredeten uns f√ľr die kommende Woche Mittwoch 14:00 Uhr auf dem Roten Platz.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

liebe evchen,

dein text hat zweifellos durch die √ľberarbeitung stark gewonnen.
trotzdem. warum "letzte √ľberarbeitung"? so schnell gibt man nicht auf! was glaubst du, wie oft manche leute irgendetwas √§ndern, bis sie wirklich mit ihren texten zufrieden sind? also ich unendlich oft.
was mir jetzt auff√§llt, ist folgendes. wo die zwei jetzt schon ganze zeit so liebenswert sind, wird nicht mehr plausibel, warum sie sich noch so f√ľrchtet.
das w√ľrd ich noch ein bisschen erkl√§ren. n√§mlich, man liest so viel √ľber die russenmafia etc, oder... wahrscheinlich versuchten sie sich bei ihr einzuschleimen, damit sie ihnen vertraute, um sie dann, wenn sie nichtsahnend und vertrauensselig war, mir nichts dir nichts .... es galt also immer auf der hut zu sein.
manche szenen hast du wirklich anständig hingekriegt und viel emotionaler gestaltet als bei der letzten fassung. alle achtung.
ich finde, der text w√ľrde noch ein bisschen gewinnen, wenn du ihn zus√§tzlich ein bisschen straffst. die szene mit dem essen z.b., oder die mit dem waschen.

aber gut gemacht, evchen!

die kaffeehausintellektuelle

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chrishilden
???
Registriert: Oct 2002

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Ja, eine h√ľbsche Geschichte.
Auch ich habe zwei j√ľdische Russen als Freunde, die auch erst schr√§g angesehen waren, nun aber voll akzeptiert sind. Man muss seine Scheu erst √ľberwinden, dann kann man auch vieles lernen und erfahren.

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Abendsternchen
???
Registriert: Nov 2002

Werke: 0
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Hallo Evchen13,

den ersten Teil kenne ich nicht, aber ich mache mich mal ein bisschen ans √úberarbeiten. Versteh meine Vorschl√§ge nur als solche, jeder empfindet es nat√ľrlich anders:
************************************************************

In dieser Zeitin der Zwischenzeit--> "in dieser Zeit" klingt sehr lang

Mein f√ľnfj√§hriger Bub Alex kletterte geschickt auf das obere Etagenbett, dort √∂ffnete er zu meinem Entsetzen ganz selbstverst√§ndlich seinen Rucksack und sch√ľttete leerte den Inhalt darauf aus.
Claudia, meine ‚ÄěGro√üe‚Äú mit ihren acht Jahren, sah mich ratlos an. In unserer Vorstellung bei der Buchung/Beschreibung im Katalog etc. war es doch viel

Aber weit gefehlt, nichts war da.klingt ein bisschen umgangssprachlich. Vorschlag: Aber weit gefehlt! Anstelle der weichen Decken lagen nur ziemilch ausgewaschene gef√ľtterte Laken bereit.

Ratlos schaute ich mich um.als Mama muss man manchmal seine Ratlosigkeit verbergen *schmunzel*, sie könnte statt dessen nach einem Schaffner Ausschau halten, der ihr beim Gepäck hilft? Oder es selbst versuchen?

Auf einmal wurde die T√ľr aufgeschoben und zwei fremde Herren kamen herein hier Punkt setzen. Beschreib sie nachher vielleicht ein bisschen nach dem "ersten Eindruck", (Mantel, H√ľte ins Gesicht gezogen etc. schlie√ülich sind sie Deiner Mama sehr unsympathisch und sprachen in Russisch auf mich ein.

Mir entgleisten s√§mtliche Gesichtsz√ľge gut formuliert, die Anspielung mit dem Zug und vor Angst wurden meine Knie weich. Sollte das wirklich bedeuten, dass ich mit meinen Kindern und diesen mir v√∂llig fremden, auch noch wild aussehenden M√§nnern die n√§chsten 29 Stunden auf engsten Raum verbringen musste?[blue ]ebenfalls sch√∂n geschrieben, hier lebt man mit


Aus sicherer Entfernung fixierte Alex erst einmal die neuen Fahrg√§ste. Kurzerhand kletterte er dann mit seinem Spielzeug vom Bett herunter und begab sich zielstrebig auf den Scho√ü von Oleg. Ihn ein bisschen unklar, wen du meinst. Vorschlag: "Diesen" am√ľsierte es k√∂stlich und die beiden begannen zu spielen.
die beiden Männer könnten doch auch die Mama zum Spielen auffordern? was diese dann ablehnt vielleicht

viele Knoblauchzehen. Ich ekelte mich furchtbar und der Gestank in diesem engen Quartier haute
mich jetzt schon in meiner Vorstellung um.umhauen ist umgangssprachlich. Ausserdem riechen Knoblauchzehen erst, wenn sie frisch geschnitten sind, oder wenn man sie bereits gegessen hat. Frische Zehen.. riechen noch gar nicht. Wie wäre es mir eingelegten?

ein furcht erregendes Messer--> Furcht erregend


und der gleichm√§√üige rhythmische Klang des Zuges wiegte uns wen nun? Uns? Das w√ľrde Mama auch miteinschlie√üen. Ausserdem, die Zugstrecke von B nach Moskau ist nicht besonders rhythmisch :-)w√ľrd ich aber trotzdem lassen. schnell in den Schlaf.

Ich sah dieses
Monstrum und setzte mich augenblicklich kerzengerade hin, auf meiner Stirn bildeten sich winzigkleine
Schwei√üperlen. Ich gr√ľbelte dar√ľber, was er nur mit diesem Ding machen will und rief eilig die Kinder zu mir.
hier k√∂nntest Du viel mehr Spannung einbauen. Mach kurze Haupts√§tze. Ausserdem, sie wird nicht "gr√ľbeln" Panikartig schie√üen ihr die Gedanken durch den Kopf, H√§nde zittern etc.

und sah nach einer kurzen Besinnung erleichtert und dankbar Mischa
auch hier klingt das Geschehen ein wenig starr. Mischa könnte ihr ja mit Zeichensprache und einem Lächeln erklären, dass alles ok sei und sie sich keine Gedanken zu machen brauche.

Deine Geschichte hat einen wirklich guten Inhalt. Doch Du könntest sie durchaus noch lebendiger gestalten. Ich nehme an, Du hast bewusst keine Dialoge eingebaut, diese könnten z.B. das Ganze auflockern. Doch auch ein paar kleine Adjektive verändern oft eine Szenerie in ein lebendiges Bild. Und Lebendigkeit hat mir hier noch ein bisschen gefehlt. Hauch Deinen wirklich gut beschriebenen Personen noch ein wenig Leben ein. Bau die spannenden Szenen ein bisschen aus, und voilà!

Hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben
w√ľnsche Dir einen sch√∂nen Tag und
schicke Dir einen lieben Gruß

Abendsternchen


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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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Ein ganz liebes Hallöchen kaffeehausintellektuelle, chrishilden und Abendsternchen,

vielen Dank f√ľr Eure Meinung und Hinweise. Ich kann euch gar nicht sagen, wie mir das weiter hilft. Einmal an dieser Geschichte weiterzuschreiben und zum anderen, ihr macht mir einfach Mut!

Naja so werde ich mich mal hinsetzen und einiges einarbeiten und das ganze runder ausgestalten.

PS: Noch so zur Anmerkung, mir geben Meinungen, Hinweise und Kritiken sehr viel, die anonymen Beurteilungen z. Z. nichts, daf√ľr bin ich wohl zu neu hier!

Also, noch mal dickes Dankeschön und bis bald

eure

Evchen13
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