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Leselupe.de > Gereimtes
Lexikon der Synonyme
Eingestellt am 02. 11. 2005 22:21


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hgstamm
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2005

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Lexikon der Synonyme

Hört her,
was sind eigentlich Synonyme?

Sinnverwandte Wörter,
steht im Lexikon.
Und welches, bitte, gibt´ s für „Düne“?
Im Lexikon steht nix davon!

Was ist damit schon sinnverwandt?
Was braucht es da ein andres Wort?
Es handelt sich doch nur um Sand,
um ganz viel Sand an einem Ort.
Es muss doch immer ein Wort geben,
das ein anderes erklärt.
Wie zum Beispiel das Wort „Beben“,
was, wie man erfährt,
auch „Erdbeben“ bedeuten kann.

Komisch...
Was?
Von „Seebeben“ haben sie nichts geschrieben.
Oh, mich
machst Du wirklich irre, Mann!
Meinst Du, beim Seebeben bleibt die Erde ruhig liegen!?

Na gut.
Dann müsste bei „Düne“ aber auch etwas stehen.
Das Synonym kann „Sanddüne“ sein.
Und dann wär´ alles gut?
...nein,
„Wanderdüne“, würde eh´ dann auch gehen.

Ah! Wut!
Los, schlag schnell nach, was steht bei Mord oder Leiche?
Du kannst einem im Kopf die Gedanken verdrehen!
Wieso denn? Denk nach! Das ist bei beidem das Gleiche!
Die DĂĽnen sind halt immer aus Sand
und was da bebt ist immer die Erde!

Und was für ein Wort ist mit „Mord“ sinnverwandt?
Du bist bald schuld, wenn ich wahnsinnig werde!
Warte, ich hab´ s gleich, ich les´ es hieraus:
„Tötung, Vernichtung, Totschlag und Bluttat“
So nimm´ diesen Streich und such´ Dir was aus!
Ich glaube, dass diese Verrichtung mir gut tat.

__________________
Hans G. Stamm

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Udogi-Sela

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Registriert: May 2003

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Hallo hgstamm,

dieses Werk hat mich veranlasst, in meinem „Handbuch mit sinnverwandten Wörtern“ das Wort „Düne“ zu suchen, fand aber nur „Dung“, „dunkel“ und „dünn“.
Ich gebe zu beim Schreiben hin und wieder in dem Buch nach einem Wort zu suchen, um die Wiederholung gleicher Worte in einem Satz oder in kurz aufeinanderfolgenden Sätzen zu vermeiden.
Oft ist die Suche aber auch Anlass darĂĽber nachzudenken, ob man nicht gleich den ganzen Satz umformulieren sollte.
Wie auch immer, es ist jedenfalls richtig, dass man fast immer Worte durch andere Wörter erklären kann. Das Setzen von Wörtern in Sätzen setzt aber immer die Erfahrung voraus, was die Worte bedeuten. Auch, ob die Worte zwei- oder mehrdeutig sind.

Worte sind das Material des Schreibers, das Transportmittel seiner Gedanken.

Jaja, hgstamm, die (Sinn)Suche zur Verwendung sinnverwandter Worte kann einen zum Wahn(Sinn) treiben!

Ich nehme an, dieses Werk ist eher ein schnell dahingeschriebener frustiger Erguss, als ein ausgereiftes StĂĽck Lyrik.
Worte eben.

Herzlichst
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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