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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Liebe?
Eingestellt am 16. 09. 2003 19:21


Autor
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Hk
Hobbydichter
Registriert: Sep 2003

Werke: 2
Kommentare: 3
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[Dies ist im mom das WErk, das am \"vollendedsten\" ist, daher poste ich dieses als ERstwerk, und hoff\' mal, das das Forum das richtige ist ]


-Aengstlich vor dir Weite suchen
dich nicht findend, dabei fluchen-

Ich stapfe langsam durch den Tag.
Auf dem Weg zu ihr, der einen, der K├Ânigin meines seins,
die, die sich auf mich beschr├Ąnkt, auf mich, mich
Unw├╝rdigen.
Als ich mich dem Haus n├Ąhere, stockt mir der Atem:

- I, cry, when angels deserve to die, die, -

Du stehst in der T├╝r, un├╝bersehbar wiederwillig,
Koffer werden zu einem Auto geschleppt, deine Koffer,
und rasend schnell kam ich zu dem Schluss:
Man wollte dich durch Entfernung f├╝r mich erdolchen,
Urlaub h├Ąttest du mir gesagt, und es w├Ąren mehr
Koffer gewesen, und ich erkenne deinen Blick, und
deine Koffer,

-alles dreht sich um mich her
die Welt versinkt im Farbenmeer-

und weiss, du sollst fort, und in mir bricht etwas,
eine Woge aus Hass ergiesst sich, Has auf deine
Eltern, Hass auf alles, Hass, Wut...
Das Messer gleitet wie von selbst in meine Hand,

-wenn Engel hassen
landen sie als schwarzer Schatten der uns qu├Ąlt-

Ich gehe schneller, laufe fast, die Eltern sehen
mich, der Vater ruft etwas von Hey, du, du Freak
verschwinde, aber ich h├Âre nicht weiter zu, komme
an, und ramme ihm das Messer in die Kehle, in
seinem Zur├╝ckfallen l├Âst er sich von der Klinge,
die Mutter keucht entsetzt, meine Liebe steht nur
erstarrt dort, ich drehe mich schlagartig um,
ramme der Mutter das Messer in die Brust, warmes
Blut von ihr l├Ąuft mir ├╝ber die Hand, ein sch├Ânes
Gef├╝hl, ich gehe zu meiner liebsten, sie steht
noch immer wie erstarrt, ich hauche ihr einen Kuss
auf die Wange, fl├╝stere ihr zu, das wir nicht mehr
getrennt werden k├Ânnen, k├╝sse sie auf die bebenden
Lippen, und ramme ihr im Kuss das messer in den
R├╝cken, ihre Lippen zucken, sie f├Ąllt zur├╝ck,
ich fl├╝stere ihr zu: Ich komme, Liebling, ich
komme bald, da h├Âre ich einen erscreckten Schrei,
fahre herum,

-Zeig mir deine schwarze Seele
die ists was ich an dir mag
SAG DEM TEUFEL GUTEN TAG-

sehe eine junge Frau geschockt vor der Leiche
stehen, erkenne die Schwester meiner Lieben,
stosse mich ab, lande auf dem Weg, laufe zu ihr,
sie freht sich weg, bekommt das Messer in den
R├╝cken, ein Mann kommt von hinten, scheint ebenso
geschockt, ich stosse mich ein weiteres Mal ab,
lande vor ihm, ramme ihm das Messer in den
Magen, er keucht, f├Ąllt auf die Knie, Versager
denke ich, Polizeisirenen heulen auf, mehrere
Wagen halten an beiden Enden der Strasse, aus
jedem springen mehrere Polizisten,

-in meinem Kopf sind Spiegelscherben
taumelnd st├╝rz ich ins Verderben-

Alles scheint wie in Zeitlupe zu laufen, ich
sprinte auf den ersten los, einer ruft H├Ąnde
hoch, ein anderer Waffe runter, ein dritter
r├Âchelt nur, verdammte Polizisten, feige
Statisten, dann sp├╝re ich, wie ich herumgerissen
werde, sp├╝re, wie warmes Blut rechts an meinem
K├Ârper klebt, mein Blut, K├Ąlte, links,
mehr K├Ąlte, mitte, keine Luf...

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Minds Eye
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Hk,
ich denke, dieser Text bedarf einer weiteren ├ťberarbeitung.
Ansonsten ist er ziemlich hart, aber... warum auch nicht?
Gru├č,
ME.

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Hk
Hobbydichter
Registriert: Sep 2003

Werke: 2
Kommentare: 3
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hm, meinst du ├╝berarbeiten im inhaltlichen Sinne, da es doch manche als zu hart sehen w├╝rden,
oder meinst du eine ├ťberarbeitung formaler Natur?

Im ersten Falle wollte ich gerade dieses so erreichen, vielleicht wird hier noch nicht ganz deutlich, was das f├╝r ein Typ ist, und ich sch├Ątze, ich werde es ein weiteres Mal erweitern m├╝ssen, damit klarer wird, wie ich meinen Hauptdarsteller meine:

Einer, der eben sein M├Ądchen fast abg├Âttisch liebt, und in keinster Weise getrennt sein will, wobei er den Tod eher als Vereinung sieht, als als Trennung

falls du Zweiteres meinst, ok, die Gross- und Kleinschreibung, das gebe ich zu, auf Anf├╝hrungszeichen habe ich verzichtet, um halt ein wenig darzustellen, das er eigentlich nicht mehr auf seine Umwelt reagiert - warum auch?
er muss "nur" noch selber sterben, um zu seiner K├Ânigin zu gelangen

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Minds Eye
Guest
Registriert: Not Yet

Ich meine "Zweiteres".
Die Intention des Textes ist stimmig.

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 791
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hallo hk,

ich m├Âchte nur noch auf eines hinweisen:
sollten die prosa-zeilen nicht von dir stammen, musst du das unbedingt erw├Ąhnen (einen disclimber hast du ja schon oben dr├╝ber stehen )
mit kommt die polizei zu schnell, da bliebe doch real noch zeit f├╝r ein bi├čchen mehr, oder?

gru├č

rainer
__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

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