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Leselupe.de > Ungereimtes
Liebe?
Eingestellt am 06. 01. 2005 14:09


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SvenKratt
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2004

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Kommentare: 16
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Liebe?

Du hast mir mein Herz gestohlen,
ich wollte es mir wieder holen,
es brennt ein Schmerz in meiner Brust,
den ich nun ertragen muss.
Ich liebe dich, hab ich gesagt,
und hab dich darauf hin gefragt,
ob es dir genau so geht,
doch du hast dich nur umgedreht.

Nun liegst du vor mir auf dem Tisch,
dein Lächeln ist noch immer frisch,
ich hab dich heimlich ausgezogen,
hab mich mit dir selbst betrogen.
Ich will von innen dich befĂĽhlen,
will in deinem Gedärm rumwühlen.
Gabst mir nicht dein Herz trotz all der Bitten,
drum hab ich's dir herausgeschnitten.

Ich werd die Haut dir vom Gesichte ziehen,
hab mir dein Gesicht geliehen,
dein Gehirn verspeis ich Roh,
werd meines Lebens nie mehr froh.
Deine Augen werd ich aufbewahren,
sie stets bei meinem Herzen tragen,
und fĂĽhl ich mich einmal allein,
dann schau ich tief in sie hinein.

Deine Haut ist längst schon kalt,
als wärst du hundert Jahre alt,
auch fängst du langsam an zu stinken,
ich werd dir noch zum Abschied winken.
Ich hab ein Bett dir ausgehoben,
und stehe nun vor dir hier oben.
Trauernd blicke ich zu dir hinab,
und schĂĽtte wieder zu das Grab.

Wollt dir doch nur Liebe geben,
und nahm stattdessen nur dein Leben,
wollt dir etwas Freude schenken,
statt in den Boden dich zu senken,
wollte mit dir glĂĽcklich sein,
doch statt ja sagtest du nein,
gabst mir keinen Abschiedskuss,
oh Schmerz, den ich erleiden muss.

Anmerkung: Wurde etwas von Rammstein inspiriert deshalb ist der Text auch so fies.

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Papyrus
Guest
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...................


etwas gewöhnungsbedürftig, aber gefällt

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Klopfstock
Guest
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Liebe?

Du hast mir mein Herz gestohlen,
ich wollt' es mir wieder holen.
Es brennt ein Schmerz in meiner Brust,
den ich ertrage voller Frust.
Ich liebe dich, hab ich gesagt,
und hab dich darauf hin gefragt,
ob es dir wohl genau so geht,
doch du hast dich nur umgedreht.

Nun liegst du vor mir auf dem Tisch,
dein Lächeln ist noch immer frisch,
ich hab dich heimlich ausgezogen,
hab mich mit dir dann selbst betrogen.
Von innen will ich dich befĂĽhlen,
in deinen Därmen will ich wühlen.
Du gabst dein Herz mir nicht, trotz Bitten,
drum hab ich's dir herausgeschnitten.

Will wom Gesicht die Haut dir ziehen,
ich hab mir dein Gesicht geliehen
und dein Gehirn verspeis ich roh -
werd meines Lebens nie mehr froh.
Will deine Augen aufbewahren,
am Herzen tragen, nicht verscharren,
und fĂĽhl ich einmal mich allein,
dann schau ich tief in sie hinein.

Schon lang ist deine Haut so kalt,
als wärst du hundert Jahre alt,
auch fängst du langsam an zu stinken,
ich werd dir noch zum Abschied winken.
Ein Bett hab ich dir ausgehoben
und stehe nun vor dir hier oben,
werf Trauerblicke dir hinab
und schĂĽtte wieder zu das Grab.

Ich wollt dir doch nur Liebe geben,
und nahm stattdessen nur dein Leben,
wollt dir nur etwas Freude schenken,
statt in den Boden dich zu senken.
Ich wollte mit dir glĂĽcklich sein,
doch anstatt ja, da sprachst du nein,
gabst nicht mal mir 'nen Abschiedskuss -
oh Schmerz, den ich erleiden muss.



Hallo, Sven Kratt,
ich habe mir erlaubt, Deine kleine "Liebesentzugs-Horror-
Geschichte" etwas auszubĂĽgeln
Es hat doch hier und dort ein wenig geholpert.

Liebe GrĂĽĂźe
Klopfstock





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Twinanni
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2004

Werke: 18
Kommentare: 46
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Hallo Sven!
Liebe in Verbindung mit Brutalität und Mord scheint irgendwie in ‚Mode’ zu kommen.
Mir scheint als würde ich das immer öfter lesen.
Anfangs war ich dem gegenĂĽber noch sehr abgeneigt, bin aber mittlerweile zu dem Schluss von Papyrus gekommen, jedenfalls was manches angeht - so wie dein Gedicht.
Ich persönlich fände es aber noch eindrucksvoller, wenn es nicht gereimt wäre.
Sicher hast du gereimt, weil dich ein Lied dazu inspiriert hat?!
Aber ich persönlich fände es formell etwas weniger exakt (denn durch Paarreim wirkt es sehr ‚ordentlich’) viel gefühlvoller – na irgendwie besser zur Thematik passend.
Aber wie gesagt, dass ist nur meine Meinung.
Denk doch mal drĂĽber nach und stell es vielleicht noch mal in anderer Form in die LL.
GruĂź Twinanni

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