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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Liebe
Eingestellt am 21. 05. 2006 22:21


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Snowy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2006

Werke: 7
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Ich wagte nie zu trÀumen...

Ich saß auf der Terrasse der BĂŒcherei und studierte gerade das Buch, dass ich mitnehmen wollte. Es war einer der ersten warmen FrĂŒhlingstage und ich genoss die Sonne auf meinem Gesicht. Als ich so rumblĂ€tterte, drang eine Stimme an mein Ohr. Ich hob augenblicklich den Kopf, um zu sehen, welches Gesicht zu dieser weichen, tiefen Stimme gehört. Sie war so eigenartig romantisch, dass ich gleich eine GĂ€nsehaut von ihr bekam. Da ich durch den Fensterrahmen in meiner Sicht gestört wurde, machte ich mich auf den Weg zur Rezeption. Es war sowieso Zeit fĂŒr mich aufzubrechen, da ich noch mit meiner Freundin Sandra verabredet war. Als ich dem Ausgang nĂ€her kam, traf mich der Schlag.
Die Stimme gehörte zu einem wunderschönem Gesicht, dass eine wilde, blonde Frisur umgab. Er hatte eisblaue Augen und einen Drei-Tage-Bart, der ihn noch wilder aussehen ließ. Eigentlich war die BĂŒcherei die ganz verkehrte Umgebung fĂŒr solch einen Mann. Er wollte so gar nicht hierher passen. Er sah sehr stark aus, und am liebsten wĂ€re ich ihm gleich in den Arm gefallen. Doch im nĂ€chsten Moment sollte meine Seifenblase zerplatzen. Eine ebenso schöne Frau betrat die BĂŒcherei und ging gleich auf ihn zu. Als sie ihn erreichte, drehte er sich um, nahm sie krĂ€ftig in den Arm und lachte fröhlich auf, als sie ihm etwas ins Ohr flĂŒsterte. Das war ja wieder mal typisch. So was dummes. Wie konnte ich auch glauben, dass jemand so attraktives nur auf mich gewartet hatte? Auf mich, wo ich mit meinen braunen, kurzen Haaren, meinen braunen Augen und meiner zarten Figur eher an Bambi erinnere, als an ein Topmodel.
Ich legte mein Buch beiseite und wollte gehen, als ich ihn beim Umdrehen versehentlich anrempelte. Als ich aufsah, blickte ich ihn seine tiefen, blauen Augen und es war um mich geschehen. Ich dachte fĂŒr einen Moment, dass seine Augen ebenfalls geflackert hatten, aber um mich nicht zu blamieren, lief ich so schnell es ging aus dem Haus.

Als ich an dem CafĂ© ankam, erwartete Sandra mich schon. „Hallo Tina, wie geht’s dir? Du siehst etwas verstört aus. Ist dir was passiert?“ fragte mich Sandra. Ich merkte erst jetzt, dass ich am ganzen Körper bebte, denn ich war den Großteil des Weges gelaufen. Ich erzĂ€hlte ihr von dem Mann mit diesen verdammt blauen Augen. Über den Rand ihrer Tasse blickte sie mich mit einem verschmitzten LĂ€cheln an. „Ich kann nicht glauben, dass ich das erlebe. Die unnahbare Tina hat sich Hals ĂŒber Kopf verliebt,“ lachte Sandra. „Unsinn, ich schwĂ€rme nur ein wenig,“ gab ich ein wenig verĂ€rgert zurĂŒck. Ich sprach nie gern ĂŒber meine GefĂŒhle, geschweige denn, dass ich darĂŒber lachen wollte. Sandra erzĂ€hlte mir noch ein wenig ĂŒber ihre Arbeit, aber den Hauptteil bekam ich nicht mit. „Weißt du was? Ich denke fĂŒr heute sollten wir nach Hause gehen. Du hörst mir gar nicht zu. Du starrst nur Löcher in die Luft,“ sagte Sandra lachend. Ich war fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis dankbar. Sie hatte Recht. Ich hatte mich ihr gegenĂŒber wirklich unmöglich verhalten. Aber ich konnte auch kaum klar denken. Alles was ich sehen konnte, waren blaue Augen.

Einige Wochen spĂ€ter ging ich wieder in die BĂŒcherei. Ich scheute mich fast davor aus Angst, ihm noch einmal zu begegnen. Ich hatte lange Zeit gebraucht, ihn aus meinen Gedanken zu verscheuchen. Als ich meinen Besuch beendet hatte, ging ich erleichtert und auch enttĂ€uscht nach Hause. Bis auf einige alte Damen war die BĂŒcherei leer gewesen. Auf dem Heimweg mußte ich ĂŒber eine BrĂŒcke. Als ich mitten auf ihr war, hupte unter mir ein Fahrzeug, worauf ich gleich zur Seite sah. Im nĂ€chsten Moment wurde ich von einem Radfahrer umgeworfen, stieß mit dem Kopf an die BrĂŒstung und taumelte langsam zu Boden.

Als ich wieder aufwachte, lag ich in einem Krankenhausbett. Eine Schwester war gerade in meinem Zimmer. Als sie sah, dass ich die Augen geöffnet hatte, drehte sie sich um und ging den Arzt holen. Ich hatte noch nie in einem Krankenhaus gelegen. Und mir war ganz unwohl dabei. Ganz zu schweigen von dem Kopfschmerzen, die ich hatte. Der Arzt kam herein und erklĂ€rte mir, ich hĂ€tte von dem Sturz wohl eine GehirnerschĂŒtterung und mĂŒsse noch ein wenig liegen bleiben, aber ansonsten fehle mir nichts. Na toll. „Draußen vor der TĂŒr steht noch jemand, der sich Sorgen um sie macht. Jetzt wo sie wach sind, soll ich ihn hereinbitten?“ fragte der Arzt. Das ĂŒberraschte mich jetzt aber doch. Woher wußte denn jetzt schon jemand von meinen Bekannten, dass ich hier war? „Wer ist denn draußen?“ fragte ich, obwohl ich mir dabei gleich dumm vorkam. Woher sollte der Arzt denn wissen, wer da draußen stand. Der Arzt lĂ€chelte nur, zwinkerte mit dem Auge und ging.

Jetzt war ich aber doch gespannt. Als die TĂŒr aufging und der Kopf erschien, wollte ich die Zeit anhalten. Das konnte nicht sein. Woher kam denn dieser Mann? Die eisblauen Augen sahen mir sorgenvoll ins Gesicht. Mein Gott. Wieso ausgerechnet hier, wo ich so unmöglich aussah? „Na, da haben Sie mir aber einen gehörigen Schrecken eingejagt,“ sagte die wahnsinnig ruhige Stimme. Sprach er wirklich zu mir, oder trĂ€umte ich schon wieder? „Ich habe Sie auf der BrĂŒcke gesehen, als der Radfahrer Sie anfuhr. Ich hatte eigentlich auf eine andere Art gehofft, Sie kennenzulernen,“ lĂ€chelte er, und brachte damit mein Herz zum rasen. War er etwa eine untreue Seele? „Sie wollten mich also kennenlernen?“ fragte ich, „Was wĂŒrde denn Ihre Freundin dazu sagen?“ Im ersten Moment sah er mich verstĂ€ndnislos an. Als mir klar wurde, dass ich ihm damit bewußt gemacht haben mußte, dass ich ihn beobachtet hatte, wurde ich feuerrot im Gesicht. „Die Frau in der BĂŒcherei?“ fragte er. Als ich nickte, begann er ĂŒber das ganze Gesicht zu grinsen. Wie peinlich. „Die Frau heißt Sybille und ist meine Schwester,“ lachte er. Das war jetzt das Äußerste an Peinlichkeit, was ich zu ertragen bereit war. Wie konnte ich nur davon anfangen? „Ich hatte mich gefragt, ob ich dieses wunderschöne, zierliche Geschöpf noch einmal zu sehen bekomme, und habe jeden Tag meine Runde um die BĂŒcherei gedreht. Aber als ich dich dann endlich sah, hast du mir einen gewaltigen Schreck eingejagt,“ erzĂ€hlte er ganz ungeniert. Ich mußte trĂ€umen. War er zum Du ĂŒbergegangen? Ich hielt es unter meiner Decke kaum aus. Er setzte sich auf die Bettkante und nahm meine Hand. Ich hatte Feuer gefangen. Konnte man das sehen? „Mein Name ist Tom,“ sagte er und kĂŒĂŸte meine Hand. „Das ist schön,“ war alles was mir einfiel. Wie selbstverstĂ€ndlich zog ich ihn zu mir herunter und genoss diesen ersten, sensiblen Kuss der mir noch viel mehr versprach...


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Snowy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2006

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Brauche einen Rat

Ich bin bald alleinerziehend, und ich benötige dringend ein Einkommen. Wie kann ich mit romantischen Kurzgeschichten Geld verdienen. Sind es nur Zeitungen, die solche Geschichten drucken, oder geht es auch anders???

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pablo
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2004

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Liebe Snowy,

du hast eine kleine, rĂŒhrende Liebesgeschichte erzĂ€hlt.

Dein hĂ€ĂŸliches Entlein wird sich bald, wie mir scheint, in einen stolzen Schwan verwandeln. Selbstbewußtsein stĂ€rkt!
Und das wird er ihr geben, wenn er sie wirklich liebt. Dann wird sie aufblĂŒhen, sich geliebt wissen und selber schön finden.

Ich wĂŒnsche dir viel, viel GlĂŒck und alles Gute
Pablo

__________________
pablo

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Saurau
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Snowy,

bitte nicht böse sein ĂŒber meine bewertung aber sie ist wenigstens ehrlich gemeint.

mit einer derart altbackenen geschichte wirst du leider niemanden vom hocker reißen. spĂ€testens ab der hĂ€lfte ist der rest nur noch formsache, die du sprachlich immerhin in fehlerfreiem deutsch bewĂ€ltigst. wie oft wurden derartige geschichten schon erzĂ€hlt und um wieviel besser.
mag sein, dass kleine feine frauenmagazine mit vorliebe derartige geschichten immer und immer wieder abdrucken zwecks ersatzbefriedigung nie erfĂŒllter leserinnenerwartungen, aber dann finden sich normalerweise witzige details darin, die den leser neugierig machen und ihn mitunter verblĂŒffen. ja, ich gebe es zu, ein paar solcher geschichten hab ich schon gelesen.

deine geschichte macht sprachlich wirklich einen souverĂ€nen eindruck, aber ob das reichen wird, eine redaktion zu ĂŒberzeugen...

ich wĂŒnsch dir jedenfalls alles gute!

daniel

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petrasmiles
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

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Hallo Snowy,

ich habe in meiner Jugend (leider ;-)) solche Romane verschlungen. Nein, sie tragen wirklich nicht zur (Herzens-)Bildung bei, aber das soll hier nicht das Thema sein. Auch nicht, dass Schreiben von Dir pragmatisch als Broterwerbsmöglichkeit angesehen wird. Das ist ja irgendwie legitim, aber ich glaube, ein guter Autor möchte AUCH von seinem Schreiben leben können, aber das ist nicht sein Hauptanliegen. Aber das ist jetzt eine 'moralische' Kategorie, und hierin darf man niemandem Vorschriften machen.

Was fĂŒr solche Geschichten wichtig ist, bei aller unrealistischen Komposition: Die Figuren mĂŒssen auch hier Persönlichkeiten sein, sie mĂŒssen Dinge tun und sagen, womit man sich identifizieren kann, wodurch man mit ihnen mitfĂŒhlen kann. Wenn ich mich recht entsinne, dann machten wenige Komponenten das Rezept aus, das sich immer wiederholte, wenn auch 'versteckt' in unterschiedlichen romantischen Milieus.

1. Die Begegnung der beiden findet immer mit einem Paukenschlag statt; oft ist es eine ebenso starke Anziehung wie Abstoßung; man darf die Helden also begleiten durch diesen Balztanz.

2. Am wirkungsvollsten ist immer noch die Opfer-Held-Variante. MĂ€gdelein ist unverschuldet in Not geraten, Held hilft ihr aus der Klemme. (Hast Du ja auch so gemacht. Übrigens wĂŒrde ich mich nicht auf die Variante 'Liebe auf den ersten Blick' bei beiden verlassen. Dann ist direkt Spannung raus. So ein bisschen Kampf muss schon sein. Sie dĂŒrfen es ja gerne tun, aber am besten selbst noch nicht wissen, damit viel Raum fĂŒr Irrungen und Wirrungen ist, die die Geschichte erst ausmachen.)

3. Selbst wenn 'sie' eine selbstbewusste und auch erfolgreiche Frau ist - durch IHN wird sie wieder das innerlich zitternde Wesen sobald sie seine Pheromone aufnimmt.

4. Typ Reh kommt gut, das hast Du erkannt. Amazonen, also Frauen, die fĂŒr ihre Rechte selbst kĂ€mpfen, tauchen immer nur als Gegenspielerinnen auf, die aber chancenlos sind, weil Mann nun einmal lieber Rehe retten.

5. Das Genre spielt mit Stereotypen. Wenn man sich die Klientel anschaut, die sich durch solche Geschichten entlastet fĂŒhlen, dann braucht man eigentlich nur sich diese BedĂŒrfnisse untersuchen und seine Geschichte darauf einstellen: Da sind Menschen davon ĂŒberzeugt, dass sie vom Leben irgendwie benachteiligt sind. Aus eigener Kraft meinen sie, ihr Leben nicht Ă€ndern zu können, um selbst die Heldin ihres Dramas sein zu können. Sie glauben nicht an sich. Die RealitĂ€t scheint nichts fĂŒr sie zu enthalten, woran sie sich aufrichten können. Das stille GlĂŒck der Rentnerin vom Hinterhof baut sie nicht auf, sondern die Welt, wo die Schönen und Reichen zu Hause sind.

6. Dann ist SIE nie diejenige, durch die das soziale MachtgefĂŒge reprĂ€sentiert wird. Immer ist er derjenige mit dem entsprechenden Hintergrund, der sie zu sich heraufholt. (Eine besonders ĂŒble Frauenfalle!)

7. Die Handlung wird in der Regel durch die klassische Aufsatz-Form erzĂ€hlt, Einleitung, Hauptteil, Schluß; die Höhepunkte und Krisen mĂŒssen gut gesetzt sein.

Mehr fallen mir im Moment nicht ein.

Wenn Du es pragmatisch angehen willst, dann aber richtig. Besorge Dir einen Armvoll und schaue, wie es die anderen gemacht haben. So richtig technisch: Wieviele verschiedene Plots, wieviel ErzÀhlzeit auf welchen Haupt- und Nebenfiguren. Dir wird auffallen, dass die Schreiber IMMER mit rund 110 - 120 Druckseiten auskommen, egal, welches Schicksal die Helden beutelt.
Dann findest Du in den Heften auch die Verlage, und auf deren Homepage Kontaktdaten - und vielleicht sogar noch mehr Infos, die Dir nĂŒtzlich sein können, weil die Verlage öfters mit Manuskripteinsendungen konfrontiert werden, oder sogar aktiv neue Schreiber anwerben wollen.

Sprachlich ist Dein Text ja ordentlich. Wenn ich mir auch verkneifen wĂŒrde, zum Beispiel eine Stimme 'romantisch' zu nennen. Die Beschreibung der Stimme soll beim Leser den Eindruck von 'romantisch' entstehen lassen. Auf diese Dinge musst Du achten, denn wenn Du gleich 'auf den Markt' willst, dann musst den Selbstausdruck einmotten, und Dich ganz auf den Leser einstellen. Und was bei ihm emotional nicht stattfindet, findet gar nicht statt.

Viel Erfolg wĂŒnsche ich Dir.

Gruß
Petra

__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug fĂŒr Gutwerter!

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Snowy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2006

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Vielen, vielen Dank Petra

Ich bin zutiefst dankbar, um diese endlich mal technische UnterstĂŒtzung. Ich habe mir alles sehr genau durchgelesen und werde mir diese Punkte sehr zu Herzen nehmen. Ich bin schließlich hier, um zu lernen. Ich mache zur Zeit in Schriftstellerstudium, welches allerdings gerade erst begonnen hat. Ich werde meine Kenntnisse erweitern und hoffentlich dazu lernen.
Meine spontanen Gedanken und Geschichten schreibe ich hier nieder, um zu erfahren, inwieweit meine SpontanitĂ€t fĂŒr mich ein Hindernis oder eine Hilfe ist.

FĂŒr jede Kritik bin ich weiterhin dankbar.
Gruß
Snowy
__________________
Die Gewissheit, jemanden so zu lieben, hast du im Leben nur einmal.

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