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Leselupe.de > Gereimtes
Liebe
Eingestellt am 15. 06. 2009 11:15


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JeanJeudi
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jun 2009

Werke: 11
Kommentare: 40
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Im Sommer geht er Hand in Hand
und keiner sieht das Liebesband.

Sind nur zwei Hände, dicht an dicht,
die eine warm, die andre nicht.

In seiner Tasche hält er sie,
was andre fĂĽhlen, fĂĽhlt er nie.

Der Pathologe, heiss entbrannt
den Campus quert, die tote Hand

in stiller Liebe zärtlich haltend,
um kalte Finger seine faltend.

JeanJeudi
__________________
In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere ist, es zu bekommen. (Oscar Wilde)

Version vom 15. 06. 2009 11:15

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
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Hahaha, genial! Ich bin jetzt schon dein Fan!

Nur ein paar Änderungsvorschläge:

1) Bei dem Titel würde ich kein Fragezeichen setzen - dann wird's noch etwas böser.

2)

quote:
Der Pathologe, heiss entbrannt
den Campus quert, die tote Hand

in stiller Liebe, sanft sie haltend,
um kalte Finger seine faltend.

Hier stören mich ein Bisschen die Zeichensetzung und/oder (hab mich noch nicht entschieden) das Pronomen.

Ich wĂĽrd's entweder so machen:
quote:
Der Pathologe, heiss entbrannt
den Campus quert, die tote Hand,

in stiller Liebe sanft sie haltend,
um kalte Finger seine faltend.

Oder:
quote:
Der Pathologe, heiss entbrannt
den Campus quert, die tote Hand

in stiller Liebe zärtlich haltend,
um kalte Finger seine faltend.

Sehr gelungen finde ich neben dem Inhalt auch die Form, insbesondere den Wechsel zu weiblichen Kadenzen am Ende.

Lg presque

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Ja,

das ist herrlicher Humor, schwärzer geht`s nimmer!

Neben dem Beschriebenen leuchtet mir die ultra-brave Form auf, die in einem krassen Gegensatz zum Inhalt steht; dies wiederum schmiegt sich lieblich an die Schräge desselben.

Begeisterte GrĂĽĂźe
Heidrun

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Hallo Jean,

"die eine warm, die andre nicht" das alleine finde ich schon total witzig. Schwarzer Humor ist nicht jedermanns Sache und ist hier in der LL auch nur selten anzutreffen.

Hocherfreut und amĂĽsiert
mit lieben GrĂĽĂźen
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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JeanJeudi
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jun 2009

Werke: 11
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Liebe presque_rien,

einen Fan haben ist das Schönste, was einem Autor widerfahren kann. Mit Baudelaire bin ich jetzt "loin d´eux". Ich bedanke mich vielmals. Merci!

Ich weiss nicht, wie ich den Titel ändern kann und bin dankbar, wenn es mir jemand erklärt, damit er in der Übersicht ohne Fragezeichen angezeigt wird. Ich habe mich also entschlossen Deinem Rat zu folgen und lasse es weg.
Auch Deine empfohlene Änderung im Schlussteil nehme ich dankend an, wobei ich mich - auch Walthers Rat folgend - für die Variante "zärtlich" entschieden habe. "Zärtlich" dreht noch ein Stück weiter an der Schraube, welche den Brustkasten (in diesem Fall: meinen) sich beim Lesen noch weiter zusammenziehen lässt. Herzlichen Dank auch dafür!


Lieber Walther,

hab lieben Dank für Dein Lob und die Verstärkung des zweiten Vorschlags von presque_rien. Es fiel mir leicht mich euer beider Kritik anzuschliessen. Ich habe es entsprechend geändert.


Liebe Heidrun D.,

auch Dir danke ich sehr fĂĽr Deine Analyse. Der Inhalt bedingt, fĂĽr mein stilistisches Empfinden, die "ultra-brave Form". Das "Aufleuchten" hat mir sehr gut getan und tut es noch. Lieben Dank!
Ob der Inhalt "schräg" ist, sollte man, vielleicht anhand von Charles Bukowski, diskutieren.


Liebe Vera-Lena,

ich freue mich sehr, weil ich Dir eine Freude bereitet habe und bedanke mich herzlich!

Mit hochrotem Kopf und ausgesprochen verlegen grĂĽssend
JeanJeudi
__________________
In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere ist, es zu bekommen. (Oscar Wilde)

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