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Leselupe.de > Ungereimtes
Liebe
Eingestellt am 20. 06. 2010 15:21


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Walther
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Registriert: Sep 2004

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Liebe


Raub mir noch rasch die Worte
Aus dem Mund
Und küss mir einen Frosch
In den Hals

Dann von mir aus geh
Nicht mit Gott
Sondern zum Teufel
Damit

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 20. 06. 2010 15:21
Version vom 20. 06. 2010 20:23

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Rhea_Gift
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Registriert: Apr 2003

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Hat was - dies Redewendungsliebesgedicht Die erste Strophe und der Schluss gefallen mir am Besten... die zwei Strophen wären für sich schon ein feines Gedicht... da könnte man über revilo-typische Gedicht-Kastrationsanwandlungen nachdenken - fänd ich hier gar nicht verkehrt...

quote:
Raub mir noch rasch die Worte
Aus dem Mund
Und küss mir einen Frosch
In den Hals

Dann von mir aus geh
Nicht mit Gott
Sondern zum Teufel
Damit

Auch das "damit" könnte man eventuell noch streichen...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Ralf Langer
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Registriert: Sep 2009

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Hallo walther,
ein sehr schönes bild hast du da gestrickt:

"raub mir noch rasch die worte aus dem mund"

ein diebstahl der einerseits das entreissen aber auch
das vedrehen der worte impliziert. und hinten an schwingt
dann das stumme, bzw sprachlose wesen mit, das beraubt zuückbleibt.

die zweite strophe kehrt die angeschlagene moral des lyrich
dann um, und so wird aus gestohlenen worten ein letzter, beinahe
könnte man sagen, fluch.

die spannund bezieht es aus dem einen wort "rasch".
hier wird die beiläufigkeit der taten von lyrich und lyrdu
sehr deutlich...

lg
ralf
__________________
RL

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