Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m√ľssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
192 Gäste und 7 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Liebe Engerlinge!
Eingestellt am 25. 05. 2009 12:10


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Penelopeia
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2002

Werke: 149
Kommentare: 1964
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Liebe Engerlinge!

Es ist sicher sch√∂n und wichtig, sich Ziele zu stecken. Denn Ziele bergen Versprechungen. Sie verhei√üen die Erf√ľllung von Sehns√ľchten. Sie lassen uns tr√§umen von einem ausgeruhten Bummelflug unter der warmen Sonne des Monats Mai, von einem bl√ľhend-duftenden Baum zum n√§chsten, von einem saftig-gr√ľnen Blatt zu einem noch saftigeren. Sie motivieren uns bereits w√§hrend der langen Jahre in der Unendlichkeit dunkler Erde, wenn wir uns im feuchten Humus noch m√ľhevoll durch das fr√ľhe Stadium unseres Larvendaseins qu√§len. Und weil wir Tr√§ume brauchen und eine Utopie, durchleben wir jedes einzelne Stadium unserer Metamorphose aktiv und zielbewusst, in stetiger Anspannung insekt-programmatischen Willens und unter dem vollen Einsatz unserer blatthornigen Kr√§fte.

Und doch und trotz der lockenden Ziele, liebe Engerlinge, habe ich Bedenken: Vergessen wir nicht gar zu gern, dass uns nach den drei bis f√ľnf Jahren innerirdischer Dunkelheit nur ein paar l√§ppische Wochen in Licht und W√§rme verg√∂nnt sind? Ist uns bewusst, dass unsere M√§nner nach der Begattung, unsere holden Weibchen nach der Eiablage das Zeitliche segnen?

Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, einmal ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Verhältnis von Ziel und Weg zu machen.

Wie gesagt: Ohne Ziele geht es nicht. Wir w√ľssten keine Richtung, keinen Sinn unserer ganzen innerirdischen M√ľhen. Aber: bergen Ziele nicht auch die Gefahr, den Weg dahin kleiner zu machen? Beschreiben sie diesen doch oft nur als ‚Äěreine M√ľhsal‚Äú, ‚Äěnotwendiges √úbel‚Äú, ‚Äěunabdingbaren Zwischenschritt‚Äú‚Ķ

Ich glaube mittlerweile, dass uns die Ziele den Wert des Weges zu ihnen in einem falschen Licht erscheinen lassen. Auch wenn ihr st√∂hnt und √§chzt: Unser m√ľhevoller Weg durch die dunklen Tiefen feuchter Humus- oder Sandb√∂den l√§sst uns leben, erleben, erfahren, erschauern. Erfreut uns gelegentlich gar. Wir reifen auf diesem Weg. Bedenkt doch einmal: Was, wenn ihr auf euresgleichen trefft, ein wenig miteinander schw√§tzt, die gro√üen Ziele f√ľr einen Moment vergesst, euch in lockeren Gedanken, Vermutungen, spa√ühaftem Gepl√§nkel ergeht? Wenn ihr eure Erlebnisse, eure Abenteuer einander berichten k√∂nntet, von euren Ahnungen, √Ąngsten, Tr√§umen und Hoffnungen erz√§hlen d√ľrftet: Ist das nicht bereits ein ausreichender Grund, von einem Sinn des Weges zu sprechen und die Bedeutung des Zieles ein wenig zu relativieren?

Schnuppert doch hin und wieder in den profanen Humusboden hinein! Ihr glaubt nicht, welchen Reichtum an Einzelger√ľchen er enth√§lt. Die Anzahl der Lebewesen, die in ihm Heimat haben, ist kaum vorstellbar: Tausend-, Hundert-, Zwei- und Zwergf√ľ√üer finden sich; Regenw√ľrmer, Milben und Schnecken; nat√ľrlich auch M√§use, Maulw√ľrfe, Spinnen, Asseln, Wimpern- und Gei√üeltiere. Es gibt Wurzeln und Steine zu entdecken, Luftblasen und Wassereinschl√ľsse zu bestaunen, kurz: Die Fauna und Flora unseres Bodens ist nicht √∂de und langweilig, sie ist keine stockd√ľstere innerirdische Provinz, sie zeugt bereits von der g√∂ttlichen Vielfalt des unergr√ľndlichen Kosmos! Man muss nur den Willen haben, das zu ergr√ľnden und zu verstehen.

Liebe Engerlinge, ich bin in den langen Jahren meiner innerirdischen Metamorphose gar zu der Meinung gekommen, Weg und Ziel seien gleichbedeutend. Oder auch: der Weg sei nicht weniger wert denn das hohe Ziel.

Versuche ich die Wirkung von Zielen zu beschreiben, muss ich also sagen: Ziele verkleinern, diskreditieren, negativieren den Weg dahin. Sie werten den Weg nicht nur falsch, indem sie ihn mit durchweg unliebsamen Dingen wie M√ľhe, Arbeit, Anstrengung, Warterei, Bedr√ľckung in Verbindung bringen; sondern entwerten den Weg in seiner g√∂ttlichen Bedeutung als gleichberechtigtes Lebensstadium, Erlebenszeit, sinnvolle Leidens- und Reifezeit.

Ziele sind also durchaus in der Lage, abzulenken von den Tatsachen, Realitäten, wirklichen Werten. Vor allem, wenn sie als glatte, makellose Utopien serviert werden.

Sicher f√§llt diesem oder jenem werdenden Maik√§ferchen nun der Grund ein f√ľr die oftmalige vehemente Beschw√∂rung von Zielen, ja: f√ľr die plastisch-kunstvolle Beschreibung gro√üartigster Verhei√üungen in der √ľberirdischen Maienwelt durch unsere Anf√ľhrer.

Vor allem die Priester tun sich seit je damit hervor, uns bereits im innerirdischen Jammertal die Vorz√ľge der paar kurzen Wochen unter der w√§rmenden Sonne des Monats Mai schmackhaft zu machen. Diese verkappten Exlarven und Mitengerlinge geben sich zwar √§u√üerst uneigenn√ľtzig und sozial, betreiben jedoch, das erlaube ich mir hier anzumerken, ein selbsts√ľchtiges Spiel. Ihnen geht es nicht um Trost und seelischen Beistand. Sie m√∂chten von anderen mitern√§hrt, gepflegt, besch√ľtzt werden. Sie m√∂chten weggetragen werden, wenn Gefahr droht, m√∂chten von kr√§ftigen und schnellen Genossen in tiefere Erdschichten verbracht werden, wenn die spitzen Schn√§bel gieriger V√∂gel oder die stumpfen Schnauzen der uners√§ttlichen Wildschweine die Erdkrume durchpfl√ľgen. Haben sie, neben der kurzen Spanne, die uns f√ľr unser K√§ferdasein verbleibt und dem zwangsl√§ufig schmachvoll-schnellen Ende, je ein Wort verloren √ľber t√∂dliche Insektizidnebel, Hochspannungs- und Pheromon-Maik√§ferfallen? Erw√§hnten sie die fanatischen Sammler, die uns in Schornsteinfeger, M√ľller und Kaiser auftrennen, um uns dann in Alkohol zu ers√§ufen und im Dauertod unter Glas zur Schau zu stellen? Gab es einen einzigen Hinweis auf die kleinen sadistischen Buben, die uns in Streichholzschachteln sperren und verk√ľmmern lassen, uns auf Nadeln aufspie√üen, √ľberm Feuer r√∂sten oder einfach zertreten, wenn sie unserer habhaft werden? Das Paradies, das uns die Priester verk√ľnden, kann die H√∂lle sein, ich warne euch.

Ich sage also: Genie√üt den Weg. Bedenkt: Auch der Weg hat seine positiven Seiten. Denkt nicht dauernd √ľber das Ziel nach. Lebt im Unspektakul√§ren. Lebt locker f√ľr den Moment! Plant nicht zuviel, tr√∂delt hin und wieder. Macht Fehler. Genie√üt eure Blindheit. Versteht sie als eure ganz eigene F√§higkeit, zu sehen. Lasst euch kein Bild machen. Wer euch Bilder macht, erkl√§rt, empfiehlt, hat Absichten, die nicht die euren sind. F√ľr euch ist schon gesorgt im Innerirdischen.

Schafft ihr es, euch von den Zielen der Priester und Anf√ľhrer frei zu machen, wird euer Selbstbewusstsein wachsen, eure Erlebensf√§higkeit zunehmen, eure innere Ruhe zu ganz neuer Gr√∂√üe erstehen. Spa√ü werdet ihr haben, euch √§hnlicher werdet ihr werden.

Und jene werden kleiner, schwächer. Ihre Bilder und Verheißungen rieseln wie trockener Sand ins Bedeutungslose...




Version vom 25. 05. 2009 12:10

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Und jene werden kleiner, schwächer. Ihre Bilder und Verheißungen rieseln wie trockener Sand ins Bedeutungslose...

Herrlich, herrlich!

Die drei Grundfragen der Philosophie salbadernd in die Rede eines maikäferesken SPD (?)-Politikers eingebunden:

n u r.g u t!

Lachende Gr√ľ√üe
Heidrun

Bearbeiten/Löschen    


KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Penelopeia,

toller Text, allerdings (f√ľr mich) keine Kurzprosa. Der Plot passt, warum also nicht Kurzgeschichte?

Gef√§llt mir sehr gut. Mir pers√∂nlich gefiele er (noch) besser, wenn die Anreden wie "Ihr, Sie, Euch usw." gro√ügeschrieben w√§ren wie bei direkter Ansprache. Das g√§be dem Text mehr einen ketzerischen Inhalt. Ich sehe es vor mir, dass aufr√ľhrerische Gedankengut eines Sehenden. Nachfolgend ein paar Tips, wie es (mir) besser gefallen w√ľrde.
Aber auch so: Gut geschrieben!

LG, KaGeb


quote:
Es ist sicher sch√∂n und wichtig, sich Ziele zu stecken. Denn Ziele bergen Versprechungen. Sie verhei√üen die Erf√ľllung von Sehns√ľchten.


Vielleicht:
Es ist sicher sch√∂n und wichtig, sich Ziele zu stecken. Sie bergen Versprechungen, verhei√üen die Erf√ľllung von Sehns√ľchten.


Sie lassen uns tr√§umen von einem ausgeruhten Bummelflug unter der warmen Sonne des Monats Mai Maisonne, von einem bl√ľhend-duftenden Baum zum n√§chsten, von einem saftig-gr√ľnen Blatt zu einem noch saftigeren. Sie motivieren uns bereits w√§hrend der langen Jahre in der Unendlichkeit (Unendlichkeit macht "langen" f√ľr mich redundant) dunkler Erde, wenn wir uns im feuchten Humus noch m√ľhevoll durch das fr√ľhe Stadium unseres unser Larvendaseins qu√§len. Und weil wir Tr√§ume brauchen und eine Utopie, durchleben wir jedes einzelne Stadium unserer Metamorphose aktiv und zielbewusst, in stetig √§u√üerster steter Anspannung insekt-programmatischen Willens und unter dem vollen Einsatz unserer blatthornigen Kr√§fte.

Und doch und trotz der lockenden Ziele, liebe Engerlinge, habe ich Bedenken: Vergessen wir nicht gar zu gern, dass uns nach den drei bis f√ľnf Jahren innerirdischer Dunkelheit nur ein paar l√§ppische Wochen in Licht und W√§rme verg√∂nnt sind ist?

quote:
Ist uns bewusst, dass unsere Männer nach der Begattung, unsere holden Weibchen nach der Eiablage das Zeitliche segnen?


Mit dem Satz habe ich Verständnisprobleme. Segnen nun die Männer danach - oder aber die holden Weibchen?

Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, einmal ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Verhältnis von Ziel und zu Weg zu machen.

Wie gesagt: Ohne Ziele geht es nicht nichts. Wir w√ľssten keine Richtung, s√§hen keinen Sinn in unsererm ganzen innerirdischen M√ľhen. Aber: bergen Ziele nicht auch die Gefahr, den Weg dahin kleiner zu machen? Beschreiben sie diesen doch oft nur als ‚Äěreine M√ľhsal‚Äú, ‚Äěnotwendiges √úbel‚Äú, ‚Äěunabdingbaren Zwischenschritt‚Äú‚Ķ

Ich glaube mittlerweile, dass uns die Ziele den Wert des Weges zu ihnen hin in einem falschen Licht erscheinen lassen. Auch wenn ihr st√∂hnt und √§chzt: Unser m√ľhevoller Weg durch die dunklen Tiefen feuchter Humus- oder Sandb√∂den l√§sst uns leben, erleben, erfahren, erschauern. Erfreut uns gelegentlich gar. Wir reifen auf diesem Weg. Bedenkt doch einmal: Was, wenn ihr auf euresgleichen trefft, ein wenig miteinander schw√§tzt, die gro√üen Ziele f√ľr einen Moment vergesst, euch in lockeren Gedanken, Vermutungen, spa√ühaftem Gepl√§nkel ergeht? Wenn ihr eure Erlebnisse, eure Abenteuer einander berichten k√∂nntet, von euren Ahnungen, √Ąngsten, Tr√§umen und Hoffnungen erz√§hlen d√ľrftet: Ist das nicht bereits ein ausreichender Grund, von einem Sinn des Weges zu sprechen und die Bedeutung des Zieles ein wenig zu relativieren?

Schnuppert doch hin und wieder in den profanen Humusboden hinein! Ihr glaubt nicht, welchen Reichtum an EinzelgGer√ľchen er enth√§lt. Die Anzahl der Lebewesen, die in ihm Heimat haben, ist kaum vorstellbar: Tausend-, Hundert-, Zwei- und Zwergf√ľ√üer finden sich; Regenw√ľrmer, Milben und Schnecken; nat√ľrlich auch M√§use, Maulw√ľrfe, Spinnen, Asseln, Wimpern- und Gei√üeltiere. Es gibt Wurzeln und Steine zu entdecken, Luftblasen und Wassereinschl√ľsse zu bestaunen, kurz: Die Fauna und Flora unseres Bodens ist nicht √∂de und langweilig, sie ist keine stockd√ľstere innerirdische Provinz, sie zeugt bereits von der g√∂ttlichen Vielfalt des unergr√ľndlichen Kosmos! Man muss nur den Willen haben, das zu ergr√ľnden und zu verstehen.

Liebe Engerlinge, ich bin in den langen Jahren meiner innerirdischen Metamorphose gar zu der Meinung gekommen, Weg und Ziel seien gleichbedeutend. Oder auch: der Weg sei nicht weniger wert denn als das hohe Ziel.

Versuche ich die Wirkung von Zielen zu beschreiben, muss ich also sagen: Ziele verkleinern, diskreditieren, negativieren den Weg dahin. Sie werten den Weg nicht nur falsch, indem sie ihn mit durchweg unliebsamen Dingen wie M√ľhe, Arbeit, Anstrengung, Warterei, Bedr√ľckung in Verbindung bringen; sondern entwerten den Weg in seiner g√∂ttlichen Bedeutung als gleichberechtigtes Lebensstadium, Erlebenszeit, sinnvolle Leidens- und Reifezeit.

Ziele sind also durchaus in der Lage, abzulenken von den Tatsachen, Realitäten, wirklichen Werten. Vor allem, wenn sie als glatte, makellose Utopien serviert werden.

Sicher f√§llt diesem oder jenem werdenden Maik√§ferchen nun der Grund ein f√ľr die oftmalige vehemente Beschw√∂rung von Zielen, ja: f√ľr die plastisch-kunstvolle Beschreibung gro√üartigster Verhei√üungen in der √ľberirdischen Maienwelt durch unsere Anf√ľhrer.

Vor allem die Priester tun sich seit je damit hervor, uns bereits im innerirdischen Jammertal die Vorz√ľge der paar kurzen Maiwochen unter der w√§rmenden Sonne des Monats Mai schmackhaft zu machen. Diese verkappten Exlarven und Mitengerlinge geben sich zwar √§u√üerst uneigenn√ľtzig und sozial, betreiben jedoch, das erlaube ich mir hier anzumerken, ein selbsts√ľchtiges Spiel. Ihnen geht es nicht um Trost und seelischen Beistand. Sie m√∂chten von anderen mitern√§hrt, gepflegt, besch√ľtzt werden. Sie m√∂chten weggetragen werden, wenn Gefahr droht, m√∂chten von kr√§ftigen und schnellen Genossen in tiefere Erdschichten verbracht werden, wenn die spitzen Schn√§bel gieriger V√∂gel oder die stumpfen Schnauzen der uners√§ttlichen Wildschweine die Erdkrume durchpfl√ľgen. Haben sie, neben der kurzen Spanne, die uns f√ľr unser K√§ferdasein verbleibt und dem zwangsl√§ufig schmachvoll-schnellen Ende, je ein Wort verloren √ľber t√∂dliche Insektizidnebel, Hochspannungs- und Pheromon-Maik√§ferfallen? Erw√§hnten sie die fanatischen Sammler, die uns in Schornsteinfeger, M√ľller und Kaiser auftrennen, um uns dann in Alkohol zu ers√§ufen und im Dauertod unter Glas zur Schau zu stellen? Gab es einen einzigen Hinweis auf die kleinen sadistischen Buben, die uns in Streichholzschachteln sperren und verk√ľmmern lassen, uns auf Nadeln aufspie√üen, √ľberm Feuer r√∂sten oder einfach zertreten, wenn sie unserer habhaft werden? Das Paradies, das uns die Priester verk√ľnden, kann die H√∂lle sein, ich warne euch.

Ich sage also: Genie√üt den Weg. Bedenkt: Auch der Weg hat seine positiven Seiten. Denkt nicht dauernd √ľber das Ziel nach. Lebt im Unspektakul√§ren. Lebt locker f√ľr den Moment! Plant nicht zuviel, tr√∂delt hin und wieder. Macht Fehler. Genie√üt eure Blindheit. Versteht sie als eure ganz eigene F√§higkeit, zu sehen. Lasst euch kein Bild machen. Wer euch Bilder macht, erkl√§rt, empfiehlt, hat Absichten, die nicht die euren sind. F√ľr euch ist schon gesorgt im Innerirdischen.

Schafft ihr es, euch von den Zielen der Priester und Anf√ľhrer frei zu machen, wird euer Selbstbewusstsein wachsen, eure Erlebensf√§higkeit zunehmen, eure innere Ruhe zu ganz neuer Gr√∂√üe erstehen. Spa√ü werdet ihr haben, euch √§hnlicher werdet ihr werden.

Und jene werden kleiner, schwächer. Ihre Bilder und Verheißungen rieseln wie trockener Sand ins Bedeutungslose...

Bearbeiten/Löschen    


3 ausgeblendete Kommentare sind nur f√ľr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur√ľck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!