Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
286 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Liebe das Leben-das Leben liebt dich!
Eingestellt am 11. 10. 2005 14:20


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
spicymaus
Hobbydichter
Registriert: Jan 2005

Werke: 4
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um spicymaus eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe das Leben, das Leben liebt dich!
Es dreht sich alles um das eine, alles nur um das eine. Immer dreht sich alles nur um die Liebe. Liebt er mich? Er schaut zu mir herĂŒber! Schaut er zu mir herĂŒber? Ich liebe dich! Oder es dreht sich um etwas, was fĂŒr Liebe gehalten wird, als Liebe bezeichnet wird, doch eigentlich nicht die geringste Ähnlichkeit mit der Liebe hat. Meinst du er findet dass ich gut aussehe? Er ist so hĂŒbsch! Sie sehen so gut aus zusammen! Wahre Liebe ist aufrichtig. Man sagt dem Partner was man fĂŒhlt, was man denkt. Es ist selbstverstĂ€ndlich, man muss nicht erst lange ĂŒberlegen, ob und wann man etwas sagt. Man hat keine Angst, etwas Falsches zu sagen, man fĂŒhlt sich dem Anderen so verbunden, wie sonst nur sich selbst. Und vor sich selbst hat man doch auch keine Geheimnisse oder? Doch warum ist der Weg zur wahren Liebe so schwer? Warum muss es immer durch diese „Guckt-er-mich-an?“ Phase gehen, damit man die „Meinst-du-er-liebt-mich?“ Phase durchschreitet um letztendlich nach langem Hin und Her, lange Zeit die auch besser genutzt hĂ€tte werden können, zur Liebe gelangt. Oder eben nicht.
Jeder kennt sie: die erste Liebe. Es ist ein GefĂŒhl das mit Vorliebe wie Schmetterlinge im Bauch beschrieben wird. Dieser Vergleich ist auch recht treffend, es ist wie Achterbahnfahren, wenn man vom höchsten Punkt nach unten zu stĂŒrzen scheint. Viele TeenagermĂ€dchen haben das GefĂŒhl, die große Liebe gefunden zu haben. Sie sehen einen Jungen, den sie sĂŒĂŸ finden, „verlieben“ sich und mit etwas GlĂŒck, und vielleicht sogar einigen „Willst-du-mit-mir-gehen-kreuze-an-ja-nein-vielleicht-Briefen“ kommt man irgendwann beim HĂ€ndchenhalten an. Ein bis zwei Wochen hĂ€lt sich dieses HochgefĂŒhl, man sieht sich auf dem Schulhof, geht ins Kino, und dann ist Schluss. Warum, das weiß eigentlich keiner so genau. Er war nicht der richtige. Einen Moment ist es als wĂŒrde die Achterbahn ins unendliche stĂŒrzen, weiter und weiter hinab, bis sie dann vom nĂ€chsten Jungen aufgefangen wird. Er trĂ€gt sie wieder hinauf und so geht es weiter. Mit einer Art „Trial-and-Error“ Prinzip erkunden die Teenies die Liebe. Oftmals sind die so genannten „Beziehungen“ nur Mittel zum Zweck. Er ist OK, wir sind zusammen. Warum allein sein, wenn so viele Jungs um einen herum sind. Die Liebe ist etwas neues, etwas unbekanntes, das in diesem Alter jedoch nicht richtig erfahren wird. Die Wahre Liebe findet keines dieser Kinder. Es ist einfach toll im Mittelpunkt zu stehen, als “PĂ€rchen“ oder einfach nicht außen vor zu stehen als „Single“
Die Wahre Liebe. Was ist das eigentlich? Warum wird in unserer Gesellschaft so sehr danach gesucht? Viele Erwachsene verkehren nach demselben Prinzip wie die Teenager; Trial and Error. Noch nie wurden so viele Ehen geschieden, wie in unserer Zeit. Man lernt sich kennen, verliebt sich, heiratet, entdeckt, dass der Partner doch nicht perfekt ist, und lÀsst sich scheiden.
Doch niemand ist perfekt! Es wurde kein Mensch geboren, der keine Fehler hat. Jesus gab sein Leben am Kreuz, damit uns, mit unseren Fehlern, die Gnade Gottes zu Teil kommt. Wenn Gott unsere Fehler akzeptieren kann, warum können wir als fehlerhafte Menschen dann nicht die Fehler des anderen akzeptieren?
Die erste Liebe finden wir irgendwann in unserem Leben. Wenn wir mitten im Leben stehen, wenn wir es am wenigsten erwarten. Wer sucht, der findet nicht, denn wer sucht, der strahlt zu viele Erwartungen aus. Wer zu viele Erwartungen ausstrahlt, der Überfordert seine Mitmenschen schon mit der bloßen Anwesenheit. Wie soll sich jemand wohl fĂŒhlen, der das GefĂŒhl haben muss, unter einem Scheinwerfer zu stehen, der jeden seiner Fehler auf das genaueste beleuchtet und ihm dann auf ewig nachtrĂ€gt? Wer wĂŒrde da nicht das weite suchen? Wer mit seinem Leben zufrieden ist, der strahlt das auch aus. Der erfĂŒllt seine Mitmenschen mit Liebe, schon ein LĂ€cheln kann jemand anderem den Tag verschönern.
Wenn man jemanden kennen lernt, dann ist der erste Gedanke nicht „Den will ich lieben!“
Am Anfang findet man sich vielleicht nur sympathisch, dann, wenn man sich nĂ€her kennen lernt, dann verliebt man sich vielleicht. Die Verliebtheit wĂ€chst, und im Idealfall wird Liebe daraus. Man sollte dem anderen keine Hoffnung machen, wenn man selbst nicht die gleichen GefĂŒhle spĂŒrt. Wenn es etwas gibt, das schlimmer ist als unerwiderte GefĂŒhle, dann ist es wenn GefĂŒhle von einer Person gezeigt werden, die sich selbst nicht ĂŒber ihre GefĂŒhle im Klaren ist und sich auf einer Art Selbstfindungsreise befindet.
Irgendwann lĂ€uft jedem die wahre Liebe ĂŒber den Weg. Suche nicht danach, dann kommt sie umso schneller. Sie findet dich wenn du soweit bist. Und denke immer daran: Keiner ist unfehlbar. Verzeihe und sei gĂŒtig, dann wird dich das GlĂŒck nie verlassen!
Und: Geduld ist eine Tugend!
Also los! Lebe und Liebe! :-*

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Perle
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Spicymaus,

leider gelingt es mir, auch nach wiederholtem Lesen nicht, diesem Text etwas abzugewinnen. Er liest sich fĂŒr mich eher wie ein Sachstandsbericht,wie das "Wort zum Sonntag" und dann folgt auch noch der erhobene Zeigefinger zum Ende der "Geschichte".
Zum Beispiel hier:

quote:
Die Wahre Liebe. Was ist das eigentlich? Warum wird in unserer Gesellschaft so sehr danach gesucht? Viele Erwachsene verkehren nach demselben Prinzip wie die Teenager; Trial and Error. Noch nie wurden so viele Ehen geschieden, wie in unserer Zeit. Man lernt sich kennen, verliebt sich, heiratet, entdeckt, dass der Partner doch nicht perfekt ist, und lÀsst sich scheiden.
Doch niemand ist perfekt! Es wurde kein Mensch geboren, der keine Fehler hat. Jesus gab sein Leben am Kreuz, damit uns, mit unseren Fehlern, die Gnade Gottes zu Teil kommt. Wenn Gott unsere Fehler akzeptieren kann, warum können wir als fehlerhafte Menschen dann nicht die Fehler des anderen
akzeptieren

Vielleicht ist die Schreibwerkstatt fĂŒr dein Text ein Ort,
um an ihm zu arbeiten!?

LG Perle




Bearbeiten/Löschen    


petrasmiles
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 31
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um petrasmiles eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
War das Textkritik?

An Perle:
Manchmal erschrecke ich, mit welcher Arroganz hier replies geschrieben werden!
Von einem 'routinierten Autor' wĂŒrde ich mehr FingerspitzengefĂŒhl und EinfĂŒhlungsvermögen erwarten.
Ich habe das GefĂŒhl, dass es hier um das Nichtgefallen einer Meinung ging, denn der Text von Spicymaus ist Meinung. Dabei gĂ€be es viele Ansatzmöglichkeiten, jemandem ein feed back zu geben - zum Text! -, mit dem er etwas anfangen kann.
'Hat mir nicht gefallen' reicht nicht!
DarĂŒber kann man schweigen.

An Spicymaus:
Mir ist aufgefallen, dass sich Gedanken und demzufolge auch die Sprache ineinander verschrĂ€nken - wie gehĂ€kelt, und das war als Fließtext schwer zu lesen, weil die AbsĂ€tze willkĂŒrlich sind und nicht angepasst an die innere, noch nicht ausgeformte Dramaturgie. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Unterteilung in 'Themen' wie Versblöcke und neue Zeilen zu Beginn eines neuens Satzes dem Text 1. mehr Luft geben und 2. Stellen zeigen, wo eine ĂŒberflĂŒssige Variation 'herausragt', die man streichen könnte, oder grundsĂ€tzlich eine Straffung möglich ist, sich vielleicht sogar eine Herleitung ergibt, die den Leser fĂŒhren kann.
Gerade zu Anfang tanzt Du in Dein Thema hinein - und dafĂŒr braucht es Raum.
Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt, und Du kannst mit meinen Gedanken etwas anfangen.
P.
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug fĂŒr Gutwerter!

Bearbeiten/Löschen    


Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo spicymaus,
meiner meinung nach sind es auch eher gedanken,
bzw. eine meinung zum thema liebe, gefallsucht etc.,
keine wirkliche geschichte.
vielleicht solltest du das ganze an charaktere binden,
ein beispiel bringen. möglich wÀre auch ein essay,
aber da ist wiederum eine bessere argumentationsstruktur
von nöten.
so finde ich perles "wort zum sonntag"-assoziation
nicht schlecht, auch wenn sich das als kritik etwas
harsch anhört. aber jesus und gottes gnade sind in
diesem kontext einfach fĂŒr mich nicht plausibel.
das ist keine menschliche begrĂŒndung. wenn alle
menschlichen probleme sich mit "gottes gnade" abhandeln
ließen, brĂ€uchte man sich ja gar keine gedanken mehr
zu machen. ergo wĂ€re ein text darĂŒber ĂŒberflĂŒssig.
vielleicht magst du mal etwas dazu sagen, wie du
selbst den text siehst oder was du aussagen möchtest.
lg, denschie

Bearbeiten/Löschen    


Perle
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Spicymaus, Hallo Petrasmiles,

auch auf die Gefahr hin, gleich ins nÀchste FettnÀpfchen zu treten, muss ich mich hier doch noch einmal zu Wort melden.
Ich habe nicht nur geschrieben, dass der Text mir nicht gefĂ€llt, sondern auch warum. Er liest sich und hier wiederhole ich mich, wie ein Bericht, an manchen Stellen wie eine Predig. Ich kann keine Handlung, keine Bilder, nichts was mich fesselt finden. Ich weiß nicht, was mir der Autor damit sagen möchte.
Dann finde ich Textstellen, die ich sogar als falsch bezeichnen wĂŒrde.
Z.B. hier

quote:
Die Liebe ist etwas neues, etwas unbekanntes, das in diesem Alter jedoch nicht richtig erfahren wird. Die Wahre Liebe findet keines dieser Kinder.
Aus Sandkastenlieben sind schon sehr stabile und glĂŒckliche Ehen entstanden.
Neben der Liebe zwischen/unter den Geschlechtern gibt es noch so viel andere Formen dieses schönen GefĂŒhls: Mutterliebe, Geschwisterliebe u.a.m.

quote:
Verzeihe und sei gĂŒtig, dann wird dich das GlĂŒck nie verlassen!
Schön, wenn das Leben so einfach wÀre.

Es geht hier also in keinster Weise um das Nichtgefallen einer Meinung, sondern um meinen Eindruck, dass dieser Text keine Kurzprosa ist. Und, das ist meine Meinung und die muss ich nicht "weichspĂŒlen".
Mein Vorschlag, meine Anregung war daher auch, diesen Text evt. in die Werkstatt zu stellen.

So, und nun muss ich mich wohl doch bei Spicymaus entschuldigen, denn ich habe seinen Text fĂŒr diese Antwort "missbraucht".

LG Perle

Bearbeiten/Löschen    


spicymaus
Hobbydichter
Registriert: Jan 2005

Werke: 4
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um spicymaus eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Falsch eingeordnet

Hallo erstmal
Mhm, hat etwas gedauert, das alles durchzulesen und zu verdauen. Aber ich bin auf jeden Fall dankbar, dass mal jemand geantwortet hat, denn immerhin ist jedes Feedback besser als keins!
Ich war mir nicht sicher, wo ich den Text platzieren soll, ich ahbe dann Kurzprosa gewĂ€hlt, weil mir nichts besseres einfiel. Ich muss auch zugeben, dass ich die Schreibwerkstatt aus diesen Überlegungen total herausgelassen habe, warum weiß ich selber nicht.
Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen, ich bin nicht sehr geĂŒbt im Schreiben, was ich hier geschrieben hab, das habe ich einfach niedergeschrieben, so wie es mir durch den Kopf ging, also wĂ€her es in der Schreibwerkstatt wohl wirklich am besten platziert gewesen.
Irren ist Menschlich, oder?
LG Spicy
PS Perle: Du hast IHREN Text missbraucht ;-)

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!