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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Liebe - der Versuch einer Sinnfrage
Eingestellt am 13. 01. 2004 11:38


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Hanna Stern
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

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Ich w├╝nschte es g├Ąbe einen Namen f├╝r dieses Gef├╝hl das ich in mir sp├╝re. Jeder w├╝sste dann um was es sich handelt und niemand m├╝sste Fragen stellen weshalb und wieso. Es w├Ąre durchschaubar, wie ein Glashaus, wie ein offenes Buch.
Das Problem ist, dass ich weder wei├č wer ich bin, noch wohin ich gehe... Aber geht es nicht uns allen so? Wer von uns kennt sich denn schon wirklich?
Von meiner Kindheit wei├č ich so gut wie nichts mehr, obwhol diese noch gar nicht so lange zur├╝ckliegt. Ich kann mich an nur wenige Details erinnern, meistens unangenehme Dinge.
Ich kann mich allerdings sehr gut an meine erste richtige gro├če Liebe erinnern... vielmehr war es ja nur ein Verliebtsein. Hinter diesem Gef├╝hl jage ich heute noch hinterher, obwohl es schon einige Jahre zur├╝ckliegt. Diese Liebe bestand nur aus Blicken. Da waren nur Augen und Blicke, sonst nichts. Augenblicke. Kleine. Aber sie waren sch├Ân. Sch├Ân und kostbar. Und auch selten. So selten, dass wir uns irgendwann aus den Augen verloren haben. Aus den Augen zwar... aber nicht aus dem Sinn.
Dazwischen irgendwo habe ich meinen Freund und Verlobten kennengelernt. Liebe auf den zweiten Blick ist oft die Sch├Ânste. Es wird bald vier Jahre her sein das wir uns zum ersten Mal begegnet sind...
Unsere B├Ąckerin gibt ihm manchmal etwas mit auf den Weg... einen Gru├č, der ihn sehr gl├╝cklich macht: "Sch├Ânen Gru├č an ihre Frau!"
Ans Heiraten denken wir oft. Ob wir f├Ąhig sind dazu?

Regen ist etwas sch├Ânes... vor allem, wenn man sch├Âne Erinnerungen damit verbinden kann. Eine Erinnerung ist nichts als Sehnsucht nach der Vergangenheit. Flucht zur├╝ck statt Flucht nach vorne.
Ich mit meinen 20 Jahren werde wenig Ahnung von solchen Dingen haben, mag sein.
Vielleicht ist auch deshalb dieses Gef├╝hl so fremd f├╝r mich... vielleicht kenne ich deshalb nicht dessen Namen. Es ist ein Suchen, vielleicht sogar ein Streben nach etwas. Nach mir selbst...
M├Âchte ich so bleiben wie ich jetzt bin oder etwas ├Ąndern? Ich habe mich noch nie als ein Ganzes begriffen... Ich habe nie etwas zusammengeh├Âriges an mir gef├╝hlt... alles hat seinen Platz. Und nur diesen. Verwechsle Seele nicht mit Herz. Verwechsle Bauch nicht mit Seele. Verwechsle Kopf nicht mit Verstand. Der sitzt woanders.

Der Regen zaubert kleine Perlen auf die ├äste. So eine Perle w├Ąre ich auch gern. Nur f├╝r einen kurzen Moment vollkommen sein...

Es ist so schade ÔÇô auch f├╝r mich selbst ÔÇô
dass es so wenig ├╝ber mich zu erz├Ąhlen gibt.


__________________
Trage dein Herz mit Verstand

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