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Leselupe.de > Kurzprosa
Liebe geht durch den Magen
Eingestellt am 26. 06. 2010 15:37


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Lio
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Eine derbe Braut, fett wie ein Pferd, bat ihren Liebsten ihr das Herz zur├╝ckzugeben. Er, blass, mit schmaler Taille, ging zum K├╝hlschrank und holte es heraus, das tomatenrote Ding. Mit seinen marmorwei├čen H├Ąnden legte er es auf ein Schneidebrett, setzte ein scharfes Messer an und schnitt es in f├╝nf gerade Scheiben, die er auf sein schnitzelgro├čes Mettwurstbrot legte. Er verspeiste es, zwinkerte der Pferdebraut dabei fr├Âhlich zu, ganz so als ob sie eine gemeinsame Verschw├Ârung geplant h├Ątten. Sp├Ąter schied er es als braune So├če wieder aus, da sa├č er schon auf der Klosch├╝ssel der n├Ąchsten Braut.


Version vom 26. 06. 2010 15:37

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Der Andere
Hobbydichter
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ja, eine sch├Âbne idee, aber ich h├Ątte mir eine noch konsequentere umsetzung gew├╝nscht. ein paar gedanken dazu:

die abf├Ąlligkeit des sprechers hat manchmal risse, oder ist irgendwie merkw├╝rdig. es f├Ąngt gleich mit der wendung "fett wie ein pferd" an. hab noch nie pferde mit dick sein verbunden. die verwendung von adjektiven verl├Ąuft meistens im rahmen der nahrungsmittel. das tomatenrote ding(herz). das schnitzelgro├če mettwurstbrot und so weiter. das find ich gut. aber es wird ein mal umgangen: die marmorwei├čen h├Ąnde st├Âren, ich w├╝sste auch nicht, warum sie vonn├Âten sein sollten. auch das scharfe messer will mir nicht recht gefallen. reicht "messer" nicht aus? fordert das nicht sowieso schon die verkn├╝pfung mit dem wort "scharf" ein?
den akt des essens h├Ątte ich mir etwas l├Ąnger, also ein, h├Âchstens zwei s├Ątze mehr dazu gew├╝nscht. und viel brutaler, als du es hier beschrieben hast. dann w├Ąre der text f├╝r mich rund, weil das ende wieder in die richtige richtung geht.

vielleicht willst du ja ├╝ber das ein oder andere nachdenken.

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Lio
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Moin Der Andere,

ich habe eine Weile ├╝ber deine Anmerkungen nachgedacht, vielen Dank erstmal daf├╝r.

Deine Verbesserungsvorschl├Ąge sind klug, aber sie w├╝rden dem Text eine andere Richtung geben. Wenn der Liebhaber das Verspeisen des Herzens z.B. geniest, dann w├Ąre er ein Masochist. Ich wollte aber einen Don Juan darstellen, der spielerisch handelt, der Akt des Essens ist f├╝r ihn gar nicht zentral, sondern eher nebens├Ąchlich.
F├╝r mich sind auch die Adjektive "marmorwei├č" und "scharf" absolut notwendig. Ein Messer kann doch auch stumpf sein, H├Ąnde schwielig u.s.w. Es ging mir hier um den Kontrast zwischen seiner ├Ąu├čerlichen Reinheit und seinem Tun.

Ich wei├č nicht, ob der Ausdruck "fett wie ein Pferd" schl├╝ssig ist. Ich hatte die Pferdebilder von Franz Marc im Kopf, da passt er, aber dass ist nat├╝rlich wieder subjektiv ...

Viele Gr├╝├če!

Lio



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