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Leselupe.de > Ungereimtes
Liebe und Erotik
Eingestellt am 08. 08. 2005 17:05


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Morris
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2005

Werke: 8
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Warten bis es wird

Du in deinem Recht. Du in deiner MĂŒnze. Jeden Tropfen leckst du auf. Der an der kalten Flasche rinnt. Die spĂ€te Stunde lĂ€sst dich vergessen. Ohne dass du um sie wagst. Du lĂ€sst es raus. Es schlĂ€gt dich nieder. Dein Auge spricht. Und dein Wort erkennt. Erkennt dein Leid. Das schlĂŒrfen der Besonnenheit. Die deine tiefsten WĂŒnsche auf ein loses Blatt Papier reiht.

Und es ist nicht die deine Sorge. Wenn der Abend immer heller wird. Wo dein Atem in die Leere irrt. Hinter welchem Traum das Licht dich stört. Und welches Wort zu welchem Schrei gehört.

Und es ist nicht die deine Sorge hier. Nicht die letzte große Tat von dir. Denn du weißt, dass dich die Trauer liebt. Doch solang es dort Zigaretten gibt. Solang es immer Zigaretten gibt. Bleibt dir dieser Freund. Der mit dir auf einem Schleier trĂ€umt.

Und noch ein Schluck. Und noch ein Tanz. Alles passiert in Unlust und durch schlechtes Benehmen. FĂŒr all deine Fragen ist es zu laut. Und du versuchst doch ein Gleichnis zu finden. Obwohl du jeder Lehre deinen Zweifel erhebst. Nach diesem Schluck verlierst du auch noch den Glauben. Nach diesem Raub der ModalitĂ€ten. Bleibst du allein! Jeder deiner ZufĂ€lle erlischt. Und niemand, der dir die TrĂ€nen von der Wange wischt.

Und ich fĂŒhlte mich durch die Nacht hindurch. Auf der Suche nach der stummen FĂ€hrte. Die ich nie zu hören wusste. Weil ich keinen Sinn mit hatte. Meine Hand gefror an der Unzufriedenheit. Meine Zeit verschwand in jedem angedachten Wortgefecht. Es drangen ZwĂ€nge zu mir durch. Und spĂ€ter auch noch WĂŒnsche. Ich stand mitten in einem mĂŒden Tanz. Und was ich wollte war der Glanz einer Dublone.

Und es war nicht die meine Sorge. Wenn der Abend Licht ins Nichts verlor. Wohin sich mein Blick zum Schluss verirrte. Vor welchem Ereignis ich die TrÀume störte. Und ob es ein Wort war, das zu meinem Schrei gehörte.

Und es war nicht die meine Sorge mehr. Nicht ob es eine Tat ward und auch nicht wer. Denn ich wusste, dass mich das Leiden liebt. Doch solang es dort Zigaretten gibt. Solang es immer Zigaretten gibt. Bleibe ich mir mein bester Freund. Der jeden dummen Traum versÀumt.

Ist das in diesem Akt der Takt? Ist nicht die Sonne mit dem Tage verkehrt? Was fĂŒr ein Sturm? Was fĂŒr ein Haar? Und dieser Regen. Und dieses Gesicht. Noch ein Zug. Und noch eine Wolke. Der Glaube verschwindet. Und diese NĂ€he erblindet. Nicht mehr allein! Das ist kein Schein. Auch nicht ein Schluck. Es ist das GrĂ¶ĂŸte jede einzelne zu erwischen. Dir jede TrĂ€ne von der Wange zu wischen. Und dich zu umschreiben. Und dich zu benutzen. Und dir zu gleichen. In deine Schleier zu tauchen. Und mit dir eine Zigarette zu rauchen.

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Tulpe
AutorenanwÀrter
Registriert: Feb 2004

Werke: 130
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Toll

Hallo Morris

Du bist neu hier, und hast bei mir mit deinen ersten zwei Texten eine großen Eindruck hinterlassen.
Ich bin sprachlos und doch begeistert von deiner Art wie du deine Texte schreibst. Ich mag diese Art sehr. Etwas schwierig und doch so eindeutig zu lesen, wenn man aufmerksam den Text in sich wirken lĂ€sst. Großartig. Hoffe noch weiter so tolle Texte von dir lesen zu dĂŒrfen.
GrĂŒĂŸe
Tulpe

__________________
VerstĂ€ndig ist,wer sich nicht betrĂŒbt ĂŒber das was er nicht hat, sondern sich freut ĂŒber das, was er hat ( Epiktet

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

durchaus ausbaufĂ€hig. und einiges ist wegzukĂŒrzen.

bon.

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