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Leselupe.de > Gereimtes
Liebelei
Eingestellt am 19. 12. 2004 15:06


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DayDreamer
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Liebelei

Wie ein Sandkorn meines Himmels,
das auf diese Erde f├Ąllt,
leise strauchelnd, zaghaft taumelnd,
k├╝sst es still die heile Welt.

Wie die Schneeflocke der Hoffnung,
die den Winter ├╝bersteht,
wie ein Sonnenstrahl der Liebe,
der den Eissturm ├╝berlebt.

Nur ein Hauch von all der G├╝te,
die mein Herz erbeben l├Ąsst,
still gestreichelt von dem Windhauch,
aus Norden, Ost, S├╝den, West.

Begleit mich auf dieser Reise,
gib mir Schutz in deiner Hand,
k├╝sse mich, halt mich, brauch mich,
bleib bei mir im Himmelsland...

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Stoffel
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Hallo,
spontan dachte ich eher an:
"So wie eine kleine Wolke,
die auf diese Erde f├Ąllt...
(k├╝sst sie meine Welt)"

Ich kann "Sandkorn" und "Himmel" so schwer miteinander verbinden. Eher doch verbindet man das mit seiner "W├╝ste"?

Und diesem "Sandkorn" ordne ich leider auch nicht diese Attribute zu, die beschrieben. (strauchelnd,zaghaft taumelnd).

DAS dann eher bei ner Schneeflocke.(?)

WAS ist die "Schneeflocke der Hoffnung"?

So ganz zug├Ąnglich ist mir dieser Text nicht.
*jaul*
Hilf mal

lG
Sanne


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DayDreamer
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2004

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hi =)

klar *gg*

also, der Grundgedanke mit dem Sandkorn war folgender: Es gibt dieses Bild "wir bauen uns ein Traumschloss aus Sand". Eben ein einziges Sandkorn von diesem Traumschluss, einen kleinen Teil, gerade mal einen kleinen Atemhauch, l├Ąsst man von seinem Himmel auf die Erde fallen. Ich hab hier extra ein "besitzergreifendes Wort" (meinem!) genommen, anstaatt "einem". Dadurch, das der Himmel personalisiert wird, soll das Gef├╝hl entstehen, dass es mehrere individuelle Himmel gibt. Nicht einen generellen, sondern f├╝r jede Person einen ganz speziellen. Und jeder Mensch hat wiederrum mehrere Himmel, je nachdem wie seine Situation gerade ist.
Und eben ein kleiner Hauch von diesem perfekten, paradiesischem Traumschloss t├Ąndelt ganz sanft, unsicher strauchelnd auf die Erde - auf uns zu.

Bei der Schneeflocke der Hoffnung wirds etwas komplizierter. F├╝r mich ist Schnee eine Art gefrorener Regen. Regen ist etwas reinigendes, aber auch etwas leicht Zwiesp├Ąltiges. Die Form "Schnee" erweitert das Ganze: Es legt sich ein sanfter, wei├čer Hauch des Vergessens auf das Land. Die "Schneeflocke der Hoffnung" ist also die Aussicht auf etwas reinigendes, etwas, das vergessen l├Ąsst und die einem nat├╝rlich Hoffnung auf die Zukunft gibt. Zudem ist sie derart intensiv, dass sie den Winter, der sie eigentlich mit in den Tod rei├čen sollte, ├╝bersteht und uns in den neuen Fr├╝hling begleitet.

So, ich hoff ich hab das einigerma├čen logisch erkl├Ąrt... *g* (:

lg und sch├Âne weihnachten (:

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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moin,

ich versteh das schon sehr gut, dennoch steht aber in dem Gedicht nicht...
"mein Schloss aus Sand". Daran hatte ich im Traum nicht gedacht.
Ok, nun wei├č ich ja was es sein soll.

Himmel. Ja, das benutze ich auch gern personalisiert.

Und ich bleib dabei...ein Sandkorn taumelt nicht, es f├Ąllt/rieselt/etc.*g*

Wenn oben das "Schloss aus Sand" ist logisch, "unten" kann dann die "heile Welt" sein. WIESO aber in aller Welt, will er dann, dass sie (in der letzten Strophe) da ihn in sein "Himmelsland" begleiten soll??

Ok, ich muss nicht alles verstehen, nachvollziehen.

lG
Stoffel

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