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Leselupe.de > Gereimtes
Liebesbrief
Eingestellt am 01. 03. 2002 12:13


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Panther
Festzeitungsschreiber
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Liebesbrief

sich gegen├╝bersitzen
schreibend
einen Brief

das Papier mein K├Ârper
die Feder meine Worte
die Tinte meine Tr├Ąnen

ich wei├č
du kannst meine Schrift lesen
hast schon ├Ąhnliches geschrieben

doch wahre Worte zu teilen
ist f├╝r dich nicht so wichtig
wie neue Worte zu finden

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loona
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

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Hallo Panther,

ein interessantes Bild, ein weicher Rhythmus. Flie├čt sch├Ân (auch wenn mir das Ende sehr kryptisch erscheint ;-) )

Nachhaken will ich bei der 2. Strophe...

das Papier mein K├Ârper
die Feder meine Worte
die Tinte meine Tr├Ąnen


Papier>K├Ârper und Tinte>Tr├Ąnen pa├čt. Perfekt. Aber bei Feder da h├Ąngt's.
Die Tinte wird mit der Feder auf's Papier gebracht (formt so die Worte (k├Ânnte aber auch zeichnen)). K├Ârper, Tr├Ąnen... das sind die "Worte" kein passendes "Zwischenst├╝ck", sie vermitteln nicht zwischen K├Ârper und Tr├Ąnen und passen auch nicht in die "Verk├Ârperung" (im wahrsten Sinne des Wortes) des "Liebesbriefs".
Die einzige Assoziation, die mir in diesem Gesamtzusammenhang im Moment als Alternative zu "meine Worte" einf├Ąllt, sind die Finger(spitzen). Sie streichen(wie die Feder ├╝ber Papier) ├╝ber den K├Ârper und provozieren vielleicht auch Tr├Ąnen (Tinte)...

Wie siehst Du die ganze Sache?

Mit Gru├č

loona

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Panther
Festzeitungsschreiber
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halolo

es ist mir wichtig, die worte bzw. sprache zu instrumentalisieren...denn sprache kann beherrscht werden...ebenso wie musik...
sprache kann manipulieren...sie ist ein instrument, das wirklichkeiten schafft...emotionale wie rationale...das sollte die feder ausdr├╝cken...als metapher f├╝r freiheit

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loona
Wird mal Schriftsteller
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Ahoi :-)

Ich gr├╝ble und rolle und schiebe und horche nach... Deine S├Ątze ├╝ber die Sprache und ihre Kraft. Okay... Ich lese heute auch das Bild anders, nicht mehr getrennt von der ersten Strophe. Trotzdem kriege ich's "die Feder meine Worte" nicht da hinein. Jetzt erscheint's mir gar, als ob die "Worte" an den Anfang m├╝├čten... Das Papier, die Worte, die Tinte - und dem gegen├╝ber: mein K├Ârper, ......, meine Tr├Ąnen. Stimme? Gedanken? Seele? (Da)Sein? Geist? F├╝hlen?... erweiterbar.

Brainstormig gr├╝├čt

loona

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