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Leselupe.de > Gereimtes
Liebesfantasien 3
Eingestellt am 04. 02. 2004 19:06


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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Kraftvoll umstreichen
meine Finger
deinen Nabel,

du fĂĽhlst die Hitze,
die nach oben steigt
wie gelbe BlĂĽten,

goldne Strahlen
umhĂĽllen dich,
Gewalt der Sonne,

Sternenglanz,
scheues Licht
eines alten Mondes,

Demut und Kraft,
so dass ein jeder,
der dich sieht, begreift,

du bist ein Bild der Göttin,
schaffend und liebend
wanderst du ĂĽber die Erde.


__________________
Wilhelm Riedel

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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Wilhelm Riedel ......

ich finde Liebesfantasien wundervoll, man kann sich allerhand erotischen Träumen hingeben, wenn man das
denn möchte ... ohne dir zu nahe treten zu wollen,
ich hab' da ein kleines Problem ...
bitte, warum kraftvoll? Ich meine warum streichen die Finger kraftvoll um ihren Nabel? Das klingt nach Massage ... Fittnessstudio ...
ich meine mich erinnern zu können, dass einem die Hitze empor steigt, wenn einem sanft und zärtlich um den Nabel gestrichen gestrichen wird, vielleicht ab und an mit einem leichten Druck, aber nicht kraftvoll ...
Demut und Kraft ... und dann sieht das auch noch jeder?
Meinst du, wenn der Nabel gestreichelt wird oder die Auswirkungen dessen? Bitte nicht böse sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man mir das am anderen Tag ansieht, wenn sich an meinem Nabel erotische Tätigkeiten entfaltet haben ...
Dein Gedicht stellt mich vor ein Rätsel.
Dies ist selbstverständlich nur meine Meinung dazu, muss nichts heißen ...
danke sehr fĂĽr's LesendĂĽrfen, herzlich Mara K.

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Venus
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2003

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Das „kraftvolle“ will mich hier nicht so stören. Ich mag ihn mir vorstellen, den Moment, wo Berührung spürbar ist und „gute Kraft“ sich aus den Händen überträgt...
Eher das „umstreichen“. Dieses Bild kriegt mein inneres Auge nicht gelöst (streicheln, umkreisen?)

„die Hitze,
die nach oben steigt
wie gelbe Blüten“

Also wenn die/der Gestreichelte Hitze verspürt, passiert da nicht was „unten“?
Meinetwegen dürfen „die Blüten gelb“ sein – ich versteh nur nicht warum? Was ist mit den roten?

„goldne Strahlen
umhĂĽllen dich,
Gewalt der Sonne“

Das liest sich nun ein bisschen seicht fĂĽr mich. Hier passiert kein neuer Gedanke...

„scheues Licht
eines alten Mondes“

Das gefällt mir wieder ausgesprochen gut!!
Hier zeichnet mein inneres Auge den abnehmenden Mond. Wie er sich zurĂĽckzieht und langsam nur noch trĂĽbes, schmales Sichellicht bleibt...
Nur der Bezug zu dem bereits Geschriebenen fehlt mir...?

„Demut und Kraft,
so dass ein jeder,
der dich sieht, begreift...“

Ich hab jetzt einfach gar nichts begriffen
Weil da eine gewaltiggĂĽlderne StrahlenumhĂĽllte mit nach oben gestiegenen HitzeblĂĽten...? Ja was denn? Was hat dich denn so verzaubert?

„schaffend und liebend
wanderst du über die Erde“

Ja, wo wandert sie/er denn hin?
Und warum? Und was sagt mir das?

Lieber Wilhelm,
ich hoffe du bist mir nicht böse, ob meiner Gedanken, die ganz bestimmt nur meine Meinung sind. Ganz viele von uns, hier, sind keine Meister. Ich schon gleich gar nicht!!
Doch stellen wir alle hier ein, um gelesen zu werden. Das hab ich nun getan. Ich hab’ dein Werk gelesen. Und dir meine Fragezeichen mitgeteilt.

Ich würde mich freuen, wenn du mir erklärst, was eigentlich wirklich hinter deinen Gedanken stehen will.

Herzliche GrĂĽĂźe,
von Venus

__________________
den wind im rĂĽcken, sterb ich mich ein
in den groĂźpassat -
und lebe erst recht

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Inu
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

Werke: 120
Kommentare: 2153
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Hallo Wilhelm Riedel

Mir gefällt das Gedicht, es malt mir das Bild einer Urmutter-haften Frau, vielleicht wie die Göttin Demeter, die schenkend und heilend über die Erde geht. Der Erzähler verehrt seine Geliebte und ist stolz auf sie.

Ich mag die Atmosphäre des Gedichtes. Ich mag auch das viele helle Gelb, das darin vorkommt. Die gelben Blüten und die goldenen Strahlen, die Gewalt der Sonne, das passt alles zusammen und zu der Frau, die ich mir auch als ganz hell und warm vorstelle. Der Text hat für mich so etwas Ursprüngliches wie gutes Brot. Ist nur meine ganz persönliche Meinung. Vielleicht hast Du Dir ja etwas ganz anderes dabei gedacht? Für mich ist alles stimmig. Mir gefällt es.

Liebe GrĂĽĂźe
Inu

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Liebe Mara,
danke fĂĽr deine einfĂĽhlsamen Anmerkungen.
Den Liebesfantasien liegt die tantrische Liebeslehre mit den sieben Chakren zugrunde. In dem vorliegenden Gedicht geht es um das Sonnengeflecht. Es steht für die persönliche Stärke. Deshalb streichen die Finger kraftvoll, damit Kraft entsteht.
Sichtbar ist dies an der Ausstrahlung der Frau, die sie durch eine solche Liebesgeste gewinnt oder die dadurch verstärkt wird.
Den alten Mond und die Demut habe ich eingeschlossen, um die Stärke als Extrem zu vermeiden.
Aber deine Anmerkungen können durchaus dazu führen, Einzelheiten zu verändern. Vielleicht ist es nicht nötigt, das Kraftvolle zu betonen.

Liebe GrĂĽĂźe
Wilhelm
__________________
Wilhelm Riedel

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Mara K.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Wilhelm,

ja, eigentlich ist es ja nur das kraftvoll was meiner Ansicht nach wenig zu dem streicheln passt ...
wenn man beim Tai Chi seine Mitte sucht, sucht man nicht unbedingt kraftvoll ... davon bin ich ausgegangen ...
ich danke dir sehr für deine erklärende Antwort betreffend
Tantra und Sonnengeflecht hhmmm ...
hat mich sehr gefreut, herzlich Mara K.

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