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Leselupe.de > Gereimtes
Liebesgedanken
Eingestellt am 06. 01. 2005 03:16


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DayDreamer
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Liebesgedanken

Mein Herz ist wie ein Schmetterling,
dem ein Engel Freiheit schenkt,
wie ein Morgen nach dem Morgen,
wo sich Tau hernieder senkt.

Meine Liebe, wie ein Schatten,
der dem Himmel staunend gleicht,
nur ein Ebenbild meiner selbst,
ein Wort, das mein Herz erreicht.

Ein Schmetterling, ein Herzenswort,
meiner Selbst und einen Kuss,
so bleibt ein wir von dir und mir,
alles, was ich kennen muss...

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presque_rien
???
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Hi DayDreamer,

habe dein Gedicht jetzt ziemlich oft gelesen und habe irgendwie Probleme damit. Vieles h├Ârt sich sch├Ân an, doch vieles ist auch auff├Ąllig leer (was auch bei dem romantischsten Gedicht nicht unumg├Ąnglich der Fall sein muss). Man k├Ânnte dar├╝ber hinwegsehen und sich einfach von der Magie der Formulierungen gefangennehmen lassen - wenn du eine regelm├Ą├čige Melodie finden k├Ânntest. So - inhaltlich wie formal stockend - gef├Ąllt mir dein Gedicht nicht.

LG,
presque_rien

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DayDreamer
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hi =)

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von presque_rien
Hi DayDreamer,
habe dein Gedicht jetzt ziemlich oft gelesen


=) danke daf├╝r erstmal (:

quote:
und habe irgendwie Probleme damit.

;O)

quote:
Vieles h├Ârt sich sch├Ân an, doch vieles ist auch auff├Ąllig leer (was auch bei dem romantischsten Gedicht nicht unumg├Ąnglich der Fall sein muss).

hmm ich glaube wir leben beide da definitv eine andere art von lyrik (: dieses gedicht ist, zumindest so die intention *gg*, zum tr├Ąumen ausgelegt. zeilen, die man liest und (hoffentlich) alles um sich vergisst.
dass romantische gedichte nicht "leer" sein m├╝ssen sehe ich auch so (:
wo ich dir aber recht geben muss: mit der 3 strophe bin ich auch net wirklich zufrieden, da fehlt mir der entscheidende "aha"-effekt irgendwie...
die sonstige "leere"? hmm nun ja, da jede metapher f├╝r mich einen tieferen, meist autobiographischen *g*, sinn hat f├Ąllt es mir schwer da jetzt n├Ąher darauf einzugehen. aber ich nehme es einfach mal als dankenswerte anregung, dass ich meine stimmungsbilder nicht 100%ig wiedergeben konnte (:

quote:
Man k├Ânnte dar├╝ber hinwegsehen und sich einfach von der Magie der Formulierungen gefangennehmen lassen -

=) siehe antwort oben (:

quote:
wenn du eine regelm├Ą├čige Melodie finden k├Ânntest. So - inhaltlich wie formal stockend -

hmm das mit der melodie trifft mich jetzt wirklich weil ich echt geglaubt hab, dass sich das fl├╝ssig liest. *g* ich glaub ich beton das echt anders als es vermutlich die regel vorschreibt, weil ich lese das fl├╝ssig durch *nachdenk* jo, habs jetzt noch mal gelesen und ja, es sind zwar ein paar pause drin (und zwar 3 merkliche: V2 Z1 nach W2, V2 Z4 nach W2 und V3 Z4 nach W1) aber die sind gewollt und sollen den inhalt unterst├╝tzen... (:


quote:
gef├Ąllt mir dein Gedicht nicht.


(: ok. trotzdem danke f├╝rs lesen und deinen kommentar (:

gute n8 8)

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presque_rien
???
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Hi DayDreamer,

du schl├Ąfst wohl auch nicht besonders gern *g* (und tr├Ąumst deshalb lieber tags├╝ber).

quote:
hmm ich glaube wir leben beide da definitv eine andere art von lyrik (:
Das f├╝rchte ich auch ;-)

quote:
dieses gedicht ist, zumindest so die intention *gg*, zum tr├Ąumen ausgelegt. zeilen, die man liest und (hoffentlich) alles um sich vergisst. [...] jede metapher f├╝r mich einen tieferen, meist autobiographischen *g*, sinn hat
Ich tr├Ąume sehr gerne. Aber wenn ich dein Gedicht lese, ist es so, als w├╝rde in dem Moment, wo ich die Augen schlie├če, ein Zug am Fenster vorbeirattern. Dann schrecke ich hoch, ├Âffne die Augen, sehe deine Bilder pl├Âtzlich wieder scharf und sehe, dass sie f├╝r mich zum Teil keinen Sinn ergeben. Und Metaphern sollten Sinn ergeben, auch unabh├Ąngig von der Autobiographie. Oder aber man sollte als Dichter daf├╝r sorgen, dass der tr├Ąumende Leser erst gar nicht dazu kommt, ├╝ber die Bilder nachzudenken - und das erreicht man eben mit einer reibungslosen Melodie.

quote:
hmm das mit der melodie trifft mich jetzt wirklich weil ich echt geglaubt hab, dass sich das fl├╝ssig liest. *g* ich glaub ich beton das echt anders als es vermutlich die regel vorschreibt
Ich meine folgendes:
erste Strophe: der erste Vers beginnt mit einem Jambus (die zweite Silbe "Herz" ist sehr stark betont), w├Ąhrend die anderen drei Verse einen sch├Ânen sanften Troch├Ąus haben (erst die dritte Silbe ist jeweils betont). Das reibt ein wenig, ist aber noch vollkommen in Ordnung, insbesondere weil sich die Melodie ab dem (ersten) "wie" stabilisiert und man das anlautende "Mein Herz ist" ja als besonders herausgehoben verstehen kann. Okay. (Wenn auch nicht perfekt fl├╝ssig)
┬┤
Mein Herz ist wie ein Schmetterling,
dem ein Engel Freiheit schenkt,
wie ein Morgen nach dem Morgen,
wo sich Tau hernieder senkt.

anders bei der zweiten Strophe: Ich wei├č leider nicht, wie du es liest, ich empfinde sie als unangenehm br├╝chig. W├Ąhrend du in den ersten zwei Versen bei makellosem vierhebigen Troch├Ąus bleibst, kann ich in den letzten beiden Versen ├╝berhaupt kein Versma├č erkennen.

Meine Liebe, wie ein Schatten,
der dem Himmel staunend gleicht,
nur ein E-ben-bild meiner selbst,
ein Wort, das mein Herz erreicht.

In den letzten Strophen springst du wieder zwischen Jambus und Troh├Ąus hin und her, zudem betonst du im allerletzten Vers zum ersten Mal stark die erste Silbe (was man wiederum inhaltlich deuten k├Ânnte - aber du sagst ja selbst, dass das Gedicht auf Tr├Ąumen, nicht auf Deuten ausgelegt ist)

Ein Schmetterling, ein Herzenswort,
meiner Selbst und einen Kuss,
so bleibt ein wir von dir und mir,
alles, was ich kennen muss...

Was mich - rein formal - ebenfalls st├Ârt, sind die Kadenzen. Zwei sind weiblich, unbetont (Schat-ten, Mor-gen), der Rest m├Ąnnlich, betont: Ich sehe kein System (und das w├╝rde f├╝r mich zum fl├╝ssigen Lesen dazugeh├Âren).

Nimm mir bitte nicht ├╝bel, dass ich dein Gedicht so kleinlich auseinandernehme, w├Ąhrend du es vermutlich aus dem Gef├╝hl heraus geschrieben hast. Meine Kritikpunkte h├Âren sich vielleicht technisch und der Romantik des Gedicht entgegengesetzt an... aber es sind wirklich die Kleinigkeiten, die Melodie ausmachen und Stimmung tragen k├Ânnen, finde ich. Du kannst dein Gedicht ja (leider) nicht jedem einzelnen vorlesen...

Ich h├Ątte da noch ein paar stilistische Kritikpunkte... aber ich lasse es lieber, ich f├╝rchte, du bist sowieso schon b├Âse auf mich ;-)...

Lieben Gru├č,
presque_rien

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DayDreamer
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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von presque_rien
Hi DayDreamer,

du schl├Ąfst wohl auch nicht besonders gern *g* (und tr├Ąumst deshalb lieber tags├╝ber).


hmh *g* naja schlafen eigentlich schon, nur is mein rythmus eher so von 5 uhr fr├╝h bis 2 uhr nachmittags... *gg*


quote:
hmm ich glaube wir leben beide da definitv eine andere art von lyrik (: - Das f├╝rchte ich auch ;-)

hmh *g* ich hab da eigentlich nur wenige wirkliche "vorbilder" in "der lyrik, die mir wirklich total gef├Ąllt" .... heine als einsamer spitzenreiter... und mit betr├Ąchtlichen abstand vielleicht dann noch eichendorff... *g*

quote:
Ich tr├Ąume sehr gerne.
haben wir wieder was gemeinsam... *g* =)


quote:
Aber wenn ich dein Gedicht lese, ist es so, als w├╝rde in dem Moment, wo ich die Augen schlie├če, ein Zug am Fenster vorbeirattern. Dann schrecke ich hoch, ├Âffne die Augen, sehe deine Bilder pl├Âtzlich wieder scharf und sehe, dass sie f├╝r mich zum Teil keinen Sinn ergeben. Und Metaphern sollten Sinn ergeben, auch unabh├Ąngig von der Autobiographie. Oder aber man sollte als Dichter daf├╝r sorgen, dass der tr├Ąumende Leser erst gar nicht dazu kommt, ├╝ber die Bilder nachzudenken - und das erreicht man eben mit einer reibungslosen Melodie.


hmh... . *gg* ok, das ist schon eine sehr bildhafte beschreibung =)) *und zugleich auch eine ziemlich vernichtende* *gg* =)
das problem ist, dass ich bei diesem gedicht kaum eine m├Âglichkeit sehe, mein gef├╝hl, das ich da eigentlich r├╝berbringen wollte, in andere worte und metaphern zu packen... . da w├Ąre dann eine komplette neustrukturierung f├Ąllig... *nachdenk*
das mit den "undurchsichtigen metaphern" ist wirklich eine ernste sache, ja... . mir f├Ąllt es zum Beispiel vor allem bei folgenden auf:
"wie ein Morgen nach dem Morgen"
"wo sich Tau hernieder senkt"
"nur ein Ebenbild meiner selbst"

F├╝r mich hat jede diese Metaphern einen speziellen Sinn, eben aufgrund des autobiographischen Hintergrundes... . Aber als "Au├čenstehender" kann man die vermutlich schwer nachvollziehen... . Werd versuchen das in den n├Ąchsten Werken besser zu ├╝berarbeiten, danke =)

quote:
erste Strophe: der erste Vers beginnt mit einem Jambus (die zweite Silbe "Herz" ist sehr stark betont), w├Ąhrend die anderen drei Verse einen sch├Ânen sanften Troch├Ąus haben (erst die dritte Silbe ist jeweils betont). Das reibt ein wenig, ist aber noch vollkommen in Ordnung, insbesondere weil sich die Melodie ab dem (ersten) "wie" stabilisiert und man das anlautende "Mein Herz ist" ja als besonders herausgehoben verstehen kann. Okay. (Wenn auch nicht perfekt fl├╝ssig)

ok, ich bin ehrlich: das mit der starken herz-betonung war nat├╝rlich nicht beabsichtigt *g*
┬┤
quote:
anders bei der zweiten Strophe: Ich wei├č leider nicht, wie du es liest, ich empfinde sie als unangenehm br├╝chig. W├Ąhrend du in den ersten zwei Versen bei makellosem vierhebigen Troch├Ąus bleibst, kann ich in den letzten beiden Versen ├╝berhaupt kein Versma├č erkennen.

Meine Liebe, wie ein Schatten,
der dem Himmel staunend gleicht,
nur ein E-ben-bild meiner selbst,
ein Wort, das mein Herz erreicht.


ich w├╝rde sie so lesen: (blau ist schwach betont, rot stark betont) (wei├č nicht ob das so jetzt ├╝blich ist *g*):

Meine Liebe, "Pause" wie ein Schatten,
der dem Himmel "Pause" staunend gleicht,
nur ein Ebenbild meiner selbst,
ein Wort, "Pause" das mein Herz erreicht.

quote:
In den letzten Strophen springst du wieder zwischen Jambus und Troh├Ąus hin und her, zudem betonst du im allerletzten Vers zum ersten Mal stark die erste Silbe (was man wiederum inhaltlich deuten k├Ânnte - aber du sagst ja selbst, dass das Gedicht auf Tr├Ąumen, nicht auf Deuten ausgelegt ist)

ist mir auch gerade aufgefallen... aber auch hier muss ich (leider *g*) zugeben, dass es nicht beabsichtigt war. *G*

Ein Schmetterling, ein Herzenswort,
meiner Selbst und einen Kuss,
so bleibt ein wir von dir und mir,
alles, was ich kennen muss...

quote:
Was mich - rein formal - ebenfalls st├Ârt, sind die Kadenzen. Zwei sind weiblich, unbetont (Schat-ten, Mor-gen), der Rest m├Ąnnlich, betont: Ich sehe kein System (und das w├╝rde f├╝r mich zum fl├╝ssigen Lesen dazugeh├Âren).
hier kann ich mich verteidigen, das wollte ich wirklich einheitlich machen *g* nur ist der vorsatz dann bald weggebrochen, weil ich keine passenden w├Ârter f├╝r die entsprechenden metaphern finden konnte, ohne den sinn extrem stark zu verf├Ąlschen und zu ver├Ąndern... . (:

quote:
Nimm mir bitte nicht ├╝bel, dass ich dein Gedicht so kleinlich auseinandernehme,

aber ├╝berhaupt nicht. ich bin dir wirklich f├╝r deine detaillierte kritik dankbar. denn wenn keiner schreiben w├╝rde was jetzt ein mist ist, wie sollte man es dann besser machen? (:

quote:
w├Ąhrend du es vermutlich aus dem Gef├╝hl heraus geschrieben hast.

hmm gro├čteils: ja *g* =)


quote:
Meine Kritikpunkte h├Âren sich vielleicht technisch und der Romantik des Gedicht entgegengesetzt an... aber es sind wirklich die Kleinigkeiten, die Melodie ausmachen und Stimmung tragen k├Ânnen, finde ich. Du kannst dein Gedicht ja (leider) nicht jedem einzelnen vorlesen...
hmm stimmt =) obwohl... man k├Ânnte ja so eine art "h├Ârbuch" aufnehmen und die .mp3 dann zum download anbieten... *fg* *gg* =)

quote:
Ich h├Ątte da noch ein paar stilistische Kritikpunkte... aber ich lasse es lieber, ich f├╝rchte, du bist sowieso schon b├Âse auf mich ;-)...


├╝berhaupt nicht =) freu mich ├╝ber jede kritik und ├╝ber verbesserungsvorschl├Ąge =)


so.. und abschlie├čend will i mi auch gleich noch mal entschuldigen, dass ich solange f├╝r eine antwort gebraucht habe. k├Ânnte hier jetzt tausend ausreden hernehmen, aber ich habs im stre├č ehrlich gesagt leider ├╝bersehen... *sch├Ąm* war aber echt keine absicht... (:

supersch├Âne woche noch =)

glg chris

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